Mittwoch, 31. Oktober 2018

Das süss-saure Schach-Bonbon

Halloween Chess Puzzle 2018 

«Die Nacht vor dem katholischen Hochfest Allerheiligen (1. November) liegt insbesondere bei den englischsprachigen Ländern jeweils ganz in den Händen des eingebildeten Schreckens und Grauens». Auch das Schach hat seine Halloween-Highlights! Eines hat Walter Eigenmann in einem Artikel seines Blogs online gestellt...

I. Akobia / M. Garcia 2013
Wie es weiter geht seht ihr beim Glarean-Magazin
Quelle: Glarean-Magazin

Doppelangriff mit Kombination

Am Mittwoch hat im englischen Telford (in der Nähe von  Birmingham) ein Qualifikationsturnier für die «London Chess Classic 2018» begonnen. Fidemeister Iain Gourlay hat in der Startrunde einen Kurzsieg mit Königsindisch im Angriff gelandet:

Montag, 29. Oktober 2018

Die SG Luzern ist Schweizer Meister 2018

Nach einem tollen Finale in der Westschweiz hat sich die Schachgesellschaft Luzern mit zwei abschliessenden Erfolgen den Titel des Schweizer Meisters 2018 geholt!


Das Meisterteam der Schachgesellschaft Luzern (von links): GM Robert Hübner, WFM Lena Georgescu, FM Davide Arcuti, Captain IM Oliver Kurmann, GM Noël Studer, IM Valery Atlas, IM Roland Lötscher, FM Roger Gloor.
Foto: Markus Angst, Schweizerischer Schachbund SSB


Herzlichen Glückwunsch der erfolgreichen Mannschaft


Der Erfolg ist um so erfreulicher, setzt die Schachgesellschaft Luzern doch immerhin auch einige Schweizer Spieler ein. Die beiden zweit- und dritt-klassierten Mannschaften aus Riehen und Genf haben acht Ausländer eingesetzt. Es ist der zweite Erfolg nach dem Meistertitel von 1991!

Bericht von Markus Angst beim SSB hier  
Gratulation durch den Innerschweizer Schachverband

Sonntag, 28. Oktober 2018

Den Damenläufer entwickeln

Der Königsindische Angriff (KIA) erlaubt es beiden Spielern verschiedene Systeme und Varianten zu planen. So hat Weiss die Wahl den Bauernvorstoss e2-e4 auszuführen oder zurückzustellen. Auch Schwarz wird sich schon bald entscheiden müssen, ob er seinen Damenläufer entwickeln, oder - analog der französischen Verteidigung - später ins Spiel bringen will. Das nachfolgende Partienbeispiel zeigt die erste Lösung. Es ist eine aktuelle Partie, gespielt in der vergangenen Woche!

Gucken wir uns die Eröffnung zur Abwechslung einmal aus der Sicht des schwarzen Spielers an:

Verschiedentlich wurde irrtümlich vermutet oder angenommen, dass dies die Eröffnung für das Thema-Turnier 2018/2019 wird. 
Aber: es handelte sich dabei nur um einen Vorschlag!

Samstag, 27. Oktober 2018

Die Schachregeln (5): Der Bauer

Der Bauer kann im Normalfall nur ein Feld nach vorn ziehen, aber die dort stehenden Steine nicht schlagen. Er greift nur gegnerische Steine an, die schräg vor ihm stehen (Bild - mittlerer Bauer) und kann also nur schräg schlagen. Nur wenn ein Bauer noch nie bewegt wurde (also auf seinem Anfangsfeld steht), kann er wahlweise ein oder zwei Felder nach vorne ziehen. (Bild - linker Bauer)

Wenn dadurch jedoch der Bauer das Angriffsfeld eines gegnerischen Bauern überspringt, so kann dieser gegnerische Bauer ihn unmittelbar danach (und nur dann) schlagen. Dieser Sonderfall heißt schlagen en passant (Bild  - blauer Zug und danach roter Zug). Zudem muss ein Bauer sofort - wenn er die gegnerische Grundreihe erreicht - in einen Springer, Läufer, Turm oder eine Dame umgewandelt werden.

Freitag, 26. Oktober 2018

♙ IGM B (1): Sarnen - Emmenbrücke

Sarnen- Emmenbrücke½ : 3½
Elija Spichtig (1649)-Remo Mundwiler (1839)½ : ½*
Philipp Spichtig (1747)-Josef Lustenberger (1730)0 : 1
Jon Stephan (-)  -Ymeri Armend (1859)       0 : 1
Robin Kiefer (1350)-Hans Isaak (1684)0 : 1

* Remo hat die Partie verloren. Wegen eines kleinen unbedeutenden Regelfehlers hat der SK Sarnen die Partie freundlicherweise als Remis gewertet.

Abfrage der Resultate und Tabellen beim Innerschweizer Schachverband

oder unter Aktuelle Resultate



Donnerstag, 25. Oktober 2018

Aus KIA wird Katalanisch

Ein weiteres praxisbezogenes Partiebeispiel zu einem Vorschlag für das Thematurnier 2019 (Königsindischer Angriff) wurde diese Woche im Talbot Stillorgan Hotel in Dublin (Irland) gespielt. Wie schon mehrfach erwähnt, stehen den beiden Spielern in dieser Eröffnung verschiedene Wege und Ziele offen. Hier hat Weiss in ein Katalanisch aus einer Variante der Englischen Partie übergeleitet.

KIA = Königsindischer Angriff

Mittwoch, 24. Oktober 2018

♙ IGM C (1): E'brücke 3 - Rontal 3

Emmenbrücke 3- Rontal  31 : 3
Gabriel Steiner (1492)-Beni Winkler (1811)0 : 1
Renzo Mazzoni (1482)-Gerhard Binder (-)0 : 1
Cesare Ciglia (1278)  -Rainer Wuttke (1384)       ½ : ½
Karl Felgitsch (1438)-Gilbert Terrisse (1427)½ : ½


Abfrage der Resultate und Tabellen beim Innerschweizer Schachverband
oder unter Aktuelle Resultate

♙ IGM C (1): E'brücke 2 - Luzern 4

Emmenbrücke  2-Luzern  4½ : 3½
Andreas Wüst (1739)-Werner Rupp (1523)½ : ½
Dominik Reichmuth (1607)-Slavca Salcov (1809)0 : 1
René Studer (1501)  -Marcel Bachmann (1656) 0 : 1
Josef Niederberger (1469)-Hans-Jürg Felber (1579)0 : 1


Abfrage der Resultate und Tabellen beim Innerschweizer Schachverband 
oder unter Aktuelle Resultate



Dienstag, 23. Oktober 2018

Auflösung «Wie kann Schwarz gewinnen?»

Es spielt keine Rolle, ob Weiss oder Schwarz am Zug ist! Schwarz kann die Stellung nicht zwingend gewinnen! Solange Weiss den gegnerischen König nicht entweichen lässt, ist es Remis. Denn die schwarzen Läufer sind machtlos und die Schwerfiguren (König, Dame und Türme) eingekesselt und bewegungsunfähig.

Da der Materialvorteil Schwindel-erregend - und in einer normalen Partie selbstverständlich locker zum Sieg reicht -  resigniert der Computer - auch wegen der drei Läufer. Sie ermöglichen eine Vielzahl von Stellungen, die ein Computer alle berechnen muss. Nun haben wir Menschen aber ein Bewusstsein! Das heisst, wenn wir diese Stellung einmal verstanden haben, dann erkennen wir die Feinheit dieser Position. Und merken schnell, dass die schwarzen Gewinnversuche gegen eine Wand laufen - während der Computer beharrlich auf seinem errechneten «Schwarz gewinnt» bleibt.

Und was ist der Sinn - oder Unsinn - dahinter?: «Die Forschung glaubt oder untersucht, ob das menschliche Gehirn wie ein Quantencomputer (und nicht wie ein normaler Computer) funktioniert, weil es Probleme lösen kann, die Computer nicht lösen können.»

Montag, 22. Oktober 2018

Aktuelle Partie zum KIA

Nachdem wir einen Vorschlag von René Studer für das Thema-Turnier 2019 vorgestellt sowie mit einigen praxisbezogenen Partiebeispielen ergänzt haben, bringen wir hier eine ganz aktuelle Partie zum Königsindischem Angriff. Ausgekämpft an der vor zwei Wochen zu Ende gegangenen Schacholympiade in Georgien. Gespielt am vierten Brett, im Wettkampf zwischen Slowenien und Singapur in der 7. Runde.

KIA = Königsindischer Angriff

Sonntag, 21. Oktober 2018

Vierwaldstättersee Grandprix 2018 Cham

Sieben Partien = Sieben Punkte. Das ist die Resultatübersicht von Matthias Mattenberger (DSSP, KSC Ballwil-SGE) am fünften Turnier zum Vierwaldstätter-Grandprix 2018. Mit sieben gewonnenen Spielen steht der (zweit-)jüngste Emmenbrückler auch in Cham auf dem 1. Platz in der Kategorie U10. Mit einem Punkt Rückstand folgt Adam Pahalok aus Zug. Drei gewonnene Partien reichen für Matthis Dubler (DSSP, Emmenbrücke) zum 14. Schlussrang.

In der Jahreswertung U 10 ist der Turniersieger von Cham unangefochten auf Platz 1 und hat seinen Vorsprung auf 12½ Punkte ausgebaut. Mit 34½ Punkten aus 35 Partien wird ihm der Kategoriensieg wohl kaum mehr zu nehmen sein. Matthis Dubler belegt aktuell Platz 10 in der Turnierwertung.

Samstag, 20. Oktober 2018

Dem Meister auf den Zahn gefühlt

Mit Serge Karrer spielt in der aktuellen Vereinsmeisterschaft wieder ein neues - aber auch gleichzeitig altbekanntes Gesicht mit. Von 1998 bis 2006 war er Präsident der Schachgesellschaft Emmenbrücke und führte den Verein nach den beiden «Langzeitpräsidenten» Alois Brun sel. und Hansruedi Glanzmann ins neue Jahrtausend.

Aus beruflichen sowie familiären Gründen wurde dann das Schachspiel «auf Eis gelegt». Nun ist seine schachliche Pause beendet und wir sind gespannt, wieviel von seiner alten Spielstärke noch vorhanden ist. Da er gleich in der driten Runde gegen den amtierenden Vereinsmeister Ymeri Armend ausgelost ist, können wir schon jetzt verraten: sehr viel!

Freitag, 19. Oktober 2018

Wie kann Schwarz gewinnen?


SCHACHMATT
aus dem Internet    ▄▀▄▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄
         

Gibt man die nachfolgende Stellung im Computer ein, dann gewinnt Schwarz! Mit dem 33fachen Stellungs- und Materialvorteil kein Problem. Aber die Frage ist, wie kann Schwarz diesen materiellen und positionellen Vorteil verwerten. Da die künstlichen Maschinen (hoffentlich) nicht denken können, haben sie Schwierigkeiten, diese Stellung richtig einzuschätzen. Also nützt es nichts, wenn ihr jetzt euer Schachprogramm startet und die Stellung eintippt. Selber rechnen ist hier gefragt!

Penrose Institut
Schwarz am Zug
Quelle: chess.com

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Die Schachregeln (4): Die Dame

Die Dame darf auf jedes freie Feld in jeder Richtung waagrecht oder senkrecht und diagonal ziehen, ohne jedoch über andere Figuren zu springen und vereint somit die Wirkung sowohl eines Turms als auch eines Läufers in sich. Von einem weissfeldrigen Standfeld kann die «Queen» diagonal auf andere weisse Felder gehen und entsprechend von einem schwarzen Feld nur auf ein ebensolches. Eine Reihe oder Linie des Schachbretts entlang darf die Dame über weisse und schwarze Felder ziehen und auf ein beliebiges anderes Feld gestellt werden, soweit der Weg frei ist. Damit ist die Dame eine sehr mächtige und kraftvolle Figur. Gegnerische Figuren dürfen selbstverständlich geschlagen werden, die eigenen Figuren ebenso selbstverständlich nicht...!

Dienstag, 16. Oktober 2018

VM 18/19 - 3. Runde


Grosswettkampftag in der dritten Runde der aktuellen Vereinsmeisterschaft 2018/2019. Nur eine Partie muss aus beruflichen Gründen verschoben werden. Schwer haben es die meistgenannten Favoriten. Nur mit Mühe und grossem Können (oder Glück?!) setzen sich die Top-5 - mit einer Ausnahme - durch und gewinnen die Partie. Für die beiden restlichen Runden der Vorgruppen ist auf jeden Fall noch Spannung garantiert und noch vieles möglich.

Weiter geht es am Montag, 5. November 2018 mit Runde 4.

Zu den Resultaten

Montag, 15. Oktober 2018

Regelkunde-Kurs beim SC Sursee

Der Schachclub Sursee veranstaltet am nächsten Donnerstag, 18. Oktober 2018 einen Kurs, welcher den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die wichtigsten Schachregeln im Turniermodus vermittelt. Die Kursbesucher werden damit befähigt, in zukünftigen Turnieren Regelverstösse zu vermeiden und auf Regelverstösse der Gegner richtig zu reagieren.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Eine furchtbare Partie voller Fehler

Im Internet haben wir eine Partie gefunden, die zwei Schachgrössen  vor 120 Jahren gespielt haben. Emanuel Schiffers - mit den weissen Steinen - war 10 Jahre lang die russische Nummer 1 und zu seiner Zeit bei den 20 stärksten Schachspielern. Michail Iwanowitsch Tschigorin galt als einer der grössten Eröffnungstheoretiker des 19. Jahrhunderts. Nach ihm sind viele Eröffnungsvarianten benannt und er spielte zweimal gegen Wilhelm Steinitz um die Weltmeisterschaft. Es erstaunt sehr, dass diese Partie zwischen zweien der weltbesten Schachspieler von damals voller Fehler ist.

Foto:  Stehend: F. I. Duz-Chotimirsky, K. V. Rozenkrantz, D. M. Janowski, S. V. Lebedev, V. N. Kulomzin;
Sitzend: E. S. Schiffers, S. V. Antushev, V. I. Tabunshchikov,  M. I. Tschigorin:
1901 Moscow, 2nd All-Russian Championship

Freitag, 12. Oktober 2018

Anmeldeschluss ISEM 2018

Anmeldeschluss:
15. Oktober 2018
-
Nachmeldungen möglich
Nachmeldegebühr Fr. 10.--
-


Luzerner Open/
*
Offene Innerschweizer
*
Einzel-Meisterschaft (ISEM)
*
1. - 4. November 2018

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Applaus! Applaus! Applaus!

Laura Stoeri, Basel 2014
(Foto: Wikipedia)
Im Damenturnier der 34. Schacholympiade in Batumi (Georgien) hat das Team aus der Schweiz den hervorragenden 32. Platz erzielt. Mit sechs gewonnenen Wettkämpfen bei gleichzeitig nur vier Niederlagen und einem Unentschieden klassieren sich die Damen im oberen Tabellenfünftel. Bei stolzen 26 Gewinnpartien, elf verlorenen Spielen und sieben Punkteteilungen hat das Frauenteam aus der Schweiz zwei Drittel aller möglichen Punkte erspielt. Dies ist eine tolle Leistung und verdient einen grossen - wenn auch stillen - Applaus.

Schlussklassament: 1. China 18/30½; 2. Ukraine 18/30; 3. Georgien 17/28; - 28. Deutschland 14/27; 32. Schweiz 13/28½;  40. Österreich 13/25.  - Total 151 Mannschaften

Die Einzelresultate der Schweizer Spielerinnen: Lena Georgescu 5½/10; Monika Müller-Seps 5/6; Gundula Heinatz 6½/10; Camille De Seroux 6/9; Laura Stoeri 6½/9.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Die Schachregeln (3): Der Läufer

Zu Beginn einer Partie befinden sich zwei weisse und zwei schwarze Läufer auf dem Brett. Jeder Spieler bzw. Spielerin hat jeweils einen weissfeldrigen und einen schwarzfeldrigen Läufer. Zusammen mit dem Springer gehört er zu den Leichtfiguren sowie zu den Offizieren. Läufer können ihre Felderfarbe nicht wechseln. Je nach der Farbe des Feldes, auf dem ein Läufer steht, spricht man davon, dass der Läufer weissfeldrig bzw. schwarzfeldrig ist.

Läufer ziehen immer diagonal beliebig weit über das Brett, wobei sie nicht über andere Figuren oder Bauern hinweg ziehen dürfen. Aufgrund der diagonalen Zugweise kann ein Läufer somit nur Felder gleicher Feldfarbe erreichen. Dies bedeutet eine Einschränkung seiner Zugmöglichkeiten und damit eine Schwäche des Läufers. Hauptsächlich aus diesem Grund wird der Läufer schwächer eingeschätzt als der Turm. Der Wert eines Läufers entspricht mit drei Bauerneinheiten in etwa dem eines Springers, während der Turm einen um etwa zwei Bauerneinheiten höheren Wert hat. Diesen Wertunterschied bezeichnet man als Qualität.

Montag, 8. Oktober 2018

♗ SGM 2019: Spielplan/Korrektur

Per Zufall hat die Journal-Redaktion im Spielplan der SGM eine kleine Änderung der Gegner festgestellt.

Es betrifft dies die vierte und die siebte Runde:

1. Runde:
Samstag, 10. November 2018
Emmenbrücke  -  Luzern 2

2. Runde:
Samstag, 24. November 2018
Tribschen Luzern 3  -  Emmenbrücke

3. Runde:
Samstag, 8. Dezember 2018 (Feiertag)
Emmenbrücke spielfrei !

4. Runde:
Samstag, 12. Januar 2019
Emmenbrücke  -  Baden 2

5. Runde:
Samstag, 2. Februar 2019
Die Schulschchprofis 7  -  Emmenbrücke

6. Runde:
Samstag, 23. Februar 2019
Emmenbrücke  -  Cham  2

7. Runde:
Samstag, 16. März 2019
Freiamt 2  -  Emmenbrücke                                        

Sonntag, 7. Oktober 2018

Weisser Mattangriff am schwarzen Meer

Sebastian Bogner, 2013
(Foto: Wikipedia)
Die Schacholympiade 2018 in Batumi (Georgien) ist für die Teams aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz ein voller Erfolg. Die Mannschaften haben ihre Ziele und Erwartungen teilweise weit übertroffen. Auch einige Einzelspieler und Einzelspielerinnen haben grossartige Partien gespielt und für internationale Beachtung gesorgt.

Schlussklassament: 1. China 18/28½ (372½); 2. USA 18/29 (360½); 3. Russland 18/29 (354½); - 13. Deutschland 16/27; 14. Österreich 16/27; 34. Schweiz 14/24½; 131. Liechtenstein 9/19½. - Total 185 Mannschaften

Die Einzelresultate der Schweizer Spieler: Sebastian Bogner 5½/10; Yannick Pelletier 5/10; Nico Georgiadis 6/10; Nöel Studer 5½/9; Florian Jenni 2½/5.

Das Schweizer Team erkämpft sich 15 Siege bei 19 Punkteteilungen und verzeichnet nur zehn Niederlagen im elfrundigen Turnier. Ganz grossen Anteil am Erfolg hat am ersten Brett Schweizer Meister Sebastian Bogner. Mit 5½ Punkten aus 10 Partien kann der Teamleader eine ausgezeichnete Bilanz vorweisen. Hier sein Sieg in der Schlussrunde im Wettkampf gegen Slowenien.

Samstag, 6. Oktober 2018

43. Schacholympiade Batumi

Alle zwei Jahre spielen die Schachspieler und Schachspielerinnen um olympisches Edelmetall. Leider nicht an den offiziellen Olympischen Spielen alle vier Jahre, vielmehr gibt es eine eigene Schach-Olympiade und die wird wie schon erwähnt im Zweijahres-Rhythmus ausgetragen.

Foto: Maria Emelianova/chess.com
In Batumi (Georgien) haben die letzten beiden Wochen bei den Herren 184 Teams teilgenommen, bei den Damen sind es immerhin noch 150 Mannschaften. Gewonnen hat in der offenen Kategorie China vor den USA und Russland. Am Schluss haben alle drei Teams die gleiche Anzahl Mannschaftspunkte. Da aber als Zweitwertung nicht die Einzelpunkte zählen sondern die «Summe der gewichteten Gegnerpunkte», steht am Schluss die Mannschaft aus China auf dem Siegertreppchen. Und dies obwohl das Team einen halben Einzelpunkt weniger erkämpft hat als die Silber- und Bronzemedaillengewinner. Ebenfalls mittels der Zweitwertung haben sich die Damen aus China den Olympiasieg geholt. Hier allerdings immerhin mit einem halben Einzelpunkt Vorsprung vor der Ukraine. Im dritten Rang finden wir die Gastgeberinnen aus Georgien.

Freitag, 5. Oktober 2018

Arkady Dvorkovich neuer FIDE-Präsident

Der neue Präsident der FIDE
Quelle


Neuer Präsident des Internationalen Schachbundes – FIDE – ist der 46 Jahre alte russische Politiker Arkady Dworkowitsch . Er ist erst der 7. Präsident der Schachgeschichte.

Am Mittwoch, anlässlich des 89. FIDE-Kongress im Sheraton Hotel in Batumi (Georgien) wurde ein neuer Präsident gewählt. Arkady Dvorkovich erhielt 103 Stimmen und besiegte den bisherigen stellvertretenden Präsidenten der FIDE Georgios Makropoulos aus Griechenland. Nigel Short (England) weigerte sich am Schluss seiner Kongressrede an den Wahlen teilzunehmen und lehnte seine Kandidatur zum Vorteil Dworkowitschs ab.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Blitzturnier 2018

Fredy und Hans im Blitzduell
(Foto: Renzo Mazzoni)


Am Montag abend können sich wieder einmal die Schnellschach und Blitzspieler der SGE auszeichnen. Acht Teilnehmer versuchen in einem vollrundigen Turnier den letzten noch zu vergebenden Titel für 2018 zu sichern. Schon früh wird klar, dass die beiden in der Vereinsmeisterschaft den Ton angebenden Ymeri Armend und Josef Lustenberger den Blitzkönig unter sich ausmachen werden. In einer dramatischen Partie kann der aktuelle Vereinsmeister den siebten Punkt im siebten Spiel holen und sich als Turniersieger feiern lassen.

Turnierleiter Josef Lustenberger hat in Abwesenheit des Spielleiters wieder einmal das Turnier durchgeführt. Er hat dies wie immer hervorragend und souverän organisiert und geleitet.

Dafür gebührt ihm ein dickes Lob und ein grosses Dankeschön.
Vielen Dank Josef.

Schlussrangliste: 

Nr. Teilnehmer Elo 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte SB
1. Ymeri Armend  1859 ** 1 1 1 1 1 1 1 7.0
2. Josef Lustenberger  1730 0 ** 1 1 1 1 1 1 6.0
3. Hans Lustenberger
0 0 ** 1 1 0 0 1 3.0 7.00
4. Remo Mundwiler  1839 0 0 0 ** 1 1 0 1 3.0 7.00
5. Fredy Jung  1452 0 0 0 0 ** 1 1 1 3.0 6.00
6. Dominik Reichmuth     1607 0 0 0 1 0 ** 1 1 3.0 6.00
7. Cesare Ciglia  1278 0 0 1 1 0 0 ** 0 2.0
8. Renzo Mazzoni  1482 0 0 0 0 0 0 1 ** 1.0

Dienstag, 2. Oktober 2018

Jugendschach: Minigolfabend 2018

Sieben Spieler und jeder will besser sein!! Das Wetter wie immer, wie in einem Märchenbuch. Ein herrlicher Montagabend im Mooshüsli.

Um 19.30 Uhr haben wir das Resultat beisammen!

1.Rang        Dario        60.P
2.Rang        Josip         62.P
3.Rang        Matthias    64.P
4.Rang        Nicolas      72.P
5.Rang        Elias          75.P

Die Leitung freut sich aufs 2019 wenn es wieder heisst: Minigolf-Abend im Mooshüsli

Marcel Michel

Montag, 1. Oktober 2018

Die Schachregeln (2): Der Turm

Der Turm ist die zweitstärkste Angriffs-Figur beim Schachspiel (nebst der Dame). Zusammen mit der «Queen» gehört er zu den Schwerfiguren. Ein Turm kann sich sowohl horizontal als auch vertikal über eine beliebige Anzahl von Feldern bewegen. Er darf auf jedes freie Feld in jeder Richtung geradeaus ziehen, ohne jedoch über andere Figuren zu springen. Dieser «Offizier» darf sowohl über weisse und schwarze Felder ziehen und auf ein beliebiges anderes Feld gestellt werden, soweit keine andere Figur oder kein Bauer im Weg steht. Gegnerische Figuren oder Bauern dürfen geschlagen werden, die eigenen selbstverständlich (im eigenen Interesse) nicht!

Die einzige Ausnahme davon bildet die Rochade, in deren Verlauf der Turm einmalig über den König springt. Bei der Rochade werden nacheinander König (zuerst!) und Turm als Teil desselben Zuges bewegt. Allerdings darf dieser Zug nur mit einer Hand ausgeführt werden - und nicht mit beiden Händen...!