Dienstag, 16. Oktober 2018

VM 18/19 - 3. Runde


Grosswettkampftag in der dritten Runde der aktuellen Vereinsmeisterschaft 2018/2019. Nur eine Partie muss aus beruflichen Gründen verschoben werden. Schwer haben es die meistgenannten Favoriten. Nur mit Mühe und grossem Können (oder Glück?!) können sich die Top-5 - mit einer Ausnahme - durchsetzen und ihre Partie gewinnen. 

Weiter geht es am Montag, 5. November 2018 mit Runde 4.

Zu den Resultaten

Montag, 15. Oktober 2018

Regelkunde-Kurs beim SC Sursee

Der Schachclub Sursee veranstaltet am nächsten Donnerstag, 18. Oktober 2018 einen Kurs, welcher den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die wichtigsten Schachregeln im Turniermodus vermittelt. Die Kursbesucher werden damit befähigt, in zukünftigen Turnieren Regelverstösse zu vermeiden und auf Regelverstösse der Gegner richtig zu reagieren.

Ort: Hotel Restaurant Brauerei, Luzernstrasse 7, 6210 Sursee
Donnerstag, 18. Oktober 2018

Beginn: 20 Uhr  -  freier Eintritt

Anmeldung bis 17. Oktober 2018
(obligatorisch)

Teil 1: Regeln rund um das Turnierschach
Teil 2: Fragen und Antworten zu den Schachregeln und deren Anwendung sowie zu kniffligen Fällen

Kursleiter wird Bruno Bosco (FIDE Arbiter/Trainer) sein. Als langjähriger Leiter der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft und mehrfacher Hauptturnierleiter beim Schweizerischen Bundesturnier wird er nach dem Theorieteil die Fragen aus dem Teilnehmerkreis beantworten.

Schachklub Sursee
Ausschreibung mit Anmeldeformular
Ausschreibung als pdf  (156 KB)

Sonntag, 14. Oktober 2018

Eine furchtbare Partie voller Fehler

Im Internet haben wir eine Partie gefunden, die zwei Schachgrössen  vor 120 Jahren gespielt haben. Emanuel Schiffers - mit den weissen Steinen - war 10 Jahre lang die russische Nummer 1 und zu seiner Zeit bei den 20 stärksten Schachspielern. Michail Iwanowitsch Tschigorin galt als einer der grössten Eröffnungstheoretiker des 19. Jahrhunderts. Nach ihm sind viele Eröffnungsvarianten benannt und er spielte zweimal gegen Wilhelm Steinitz um die Weltmeisterschaft. Es erstaunt sehr, dass diese Partie zwischen zweien der weltbesten Schachspieler von damals voller Fehler ist.

Foto:  Stehend: F. I. Duz-Chotimirsky, K. V. Rozenkrantz, D. M. Janowski, S. V. Lebedev, V. N. Kulomzin;
Sitzend: E. S. Schiffers, S. V. Antushev, V. I. Tabunshchikov,  M. I. Tschigorin:
1901 Moscow, 2nd All-Russian Championship

Freitag, 12. Oktober 2018

Anmeldeschluss ISEM 2018

Anmeldeschluss:
15. Oktober 2018
-
Nachmeldungen möglich
Nachmeldegebühr Fr. 10.--
-


Luzerner Open/
*
Offene Innerschweizer
*
Einzel-Meisterschaft (ISEM)
*
1. - 4. November 2018

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Applaus! Applaus! Applaus!

Laura Stoeri, Basel 2014
(Foto: Wikipedia)
Im Damenturnier der 34. Schacholympiade in Batumi (Georgien) hat das Team aus der Schweiz den hervorragenden 32. Platz erzielt. Mit sechs gewonnenen Wettkämpfen bei gleichzeitig nur vier Niederlagen und einem Unentschieden klassieren sich die Damen im oberen Tabellenfünftel. Bei stolzen 26 Gewinnpartien, elf verlorenen Spielen und sieben Punkteteilungen hat das Frauenteam aus der Schweiz zwei Drittel aller möglichen Punkte erspielt. Dies ist eine tolle Leistung und verdient einen grossen - wenn auch stillen - Applaus.

Schlussklassament: 1. China 18/30½; 2. Ukraine 18/30; 3. Georgien 17/28; - 28. Deutschland 14/27; 32. Schweiz 13/28½;  40. Österreich 13/25.  - Total 151 Mannschaften

Die Einzelresultate der Schweizer Spielerinnen: Lena Georgescu 5½/10; Monika Müller-Seps 5/6; Gundula Heinatz 6½/10; Camille De Seroux 6/9; Laura Stoeri 6½/9.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Die Schachregeln (3): Der Läufer

Zu Beginn einer Partie befinden sich zwei weisse und zwei schwarze Läufer auf dem Brett. Jeder Spieler bzw. Spielerin hat jeweils einen weissfeldrigen und einen schwarzfeldrigen Läufer. Zusammen mit dem Springer gehört er zu den Leichtfiguren sowie zu den Offizieren. Läufer können ihre Felderfarbe nicht wechseln. Je nach der Farbe des Feldes, auf dem ein Läufer steht, spricht man davon, dass der Läufer weissfeldrig bzw. schwarzfeldrig ist.

Läufer ziehen immer diagonal beliebig weit über das Brett, wobei sie nicht über andere Figuren oder Bauern hinweg ziehen dürfen. Aufgrund der diagonalen Zugweise kann ein Läufer somit nur Felder gleicher Feldfarbe erreichen. Dies bedeutet eine Einschränkung seiner Zugmöglichkeiten und damit eine Schwäche des Läufers. Hauptsächlich aus diesem Grund wird der Läufer schwächer eingeschätzt als der Turm. Der Wert eines Läufers entspricht mit drei Bauerneinheiten in etwa dem eines Springers, während der Turm einen um etwa zwei Bauerneinheiten höheren Wert hat. Diesen Wertunterschied bezeichnet man als Qualität.

Montag, 8. Oktober 2018

♗ SGM 2018/2019: Spielplan/Korrektur

Per Zufall hat die Journal-Redaktion im Spielplan der SGM eine kleine Änderung der Gegner festgestellt.

Es betrifft dies die vierte und die siebte Runde:

1. Runde:
Samstag, 10. November 2018
Emmenbrücke  -  Luzern 2

2. Runde:
Samstag, 24. November 2018
Tribschen Luzern 3  -  Emmenbrücke

3. Runde:
Samstag, 8. Dezember 2018 (Feiertag)
Emmenbrücke spielfrei !

4. Runde:
Samstag, 12. Januar 2019
Emmenbrücke  -  Baden 2

5. Runde:
Samstag, 2. Februar 2019
Die Schulschchprofis 7  -  Emmenbrücke

6. Runde:
Samstag, 23. Februar 2019
Emmenbrücke  -  Cham  2

7. Runde:
Samstag, 16. März 2019
Freiamt 2  -  Emmenbrücke                                        

Sonntag, 7. Oktober 2018

Weisser Mattangriff am schwarzen Meer

Sebastian Bogner, 2013
(Foto: Wikipedia)
Die Schacholympiade 2018 in Batumi (Georgien) ist für die Teams aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz ein voller Erfolg. Die Mannschaften haben ihre Ziele und Erwartungen teilweise weit übertroffen. Auch einige Einzelspieler und Einzelspielerinnen haben grossartige Partien gespielt und für internationale Beachtung gesorgt.

Schlussklassament: 1. China 18/28½ (372½); 2. USA 18/29 (360½); 3. Russland 18/29 (354½); - 13. Deutschland 16/27; 14. Österreich 16/27; 34. Schweiz 14/24½; 131. Liechtenstein 9/19½. - Total 185 Mannschaften

Die Einzelresultate der Schweizer Spieler: Sebastian Bogner 5½/10; Yannick Pelletier 5/10; Nico Georgiadis 6/10; Nöel Studer 5½/9; Florian Jenni 2½/5.

Das Schweizer Team erkämpft sich 15 Siege bei 19 Punkteteilungen und verzeichnet nur zehn Niederlagen im elfrundigen Turnier. Ganz grossen Anteil am Erfolg hat am ersten Brett Schweizer Meister Sebastian Bogner. Mit 5½ Punkten aus 10 Partien kann der Teamleader eine ausgezeichnete Bilanz vorweisen. Hier sein Sieg in der Schlussrunde im Wettkampf gegen Slowenien.

Samstag, 6. Oktober 2018

43. Schacholympiade Batumi

Alle zwei Jahre spielen die Schachspieler und Schachspielerinnen um olympisches Edelmetall. Leider nicht an den offiziellen Olympischen Spielen alle vier Jahre, vielmehr gibt es eine eigene Schach-Olympiade und die wird wie schon erwähnt im Zweijahres-Rhythmus ausgetragen.

Foto: Maria Emelianova/chess.com
In Batumi (Georgien) haben die letzten beiden Wochen bei den Herren 184 Teams teilgenommen, bei den Damen sind es immerhin noch 150 Mannschaften. Gewonnen hat in der offenen Kategorie China vor den USA und Russland. Am Schluss haben alle drei Teams die gleiche Anzahl Mannschaftspunkte. Da aber als Zweitwertung nicht die Einzelpunkte zählen sondern die «Summe der gewichteten Gegnerpunkte», steht am Schluss die Mannschaft aus China auf dem Siegertreppchen. Und dies obwohl das Team einen halben Einzelpunkt weniger erkämpft hat als die Silber- und Bronzemedaillengewinner. Ebenfalls mittels der Zweitwertung haben sich die Damen aus China den Olympiasieg geholt. Hier allerdings immerhin mit einem halben Einzelpunkt Vorsprung vor der Ukraine. Im dritten Rang finden wir die Gastgeberinnen aus Georgien.

Freitag, 5. Oktober 2018

Arkady Dvorkovich neuer FIDE-Präsident

Der neue Präsident der FIDE
Quelle


Neuer Präsident des Internationalen Schachbundes – FIDE – ist der 46 Jahre alte russische Politiker Arkady Dworkowitsch . Er ist erst der 7. Präsident der Schachgeschichte.

Am Mittwoch, anlässlich des 89. FIDE-Kongress im Sheraton Hotel in Batumi (Georgien) wurde ein neuer Präsident gewählt. Arkady Dvorkovich erhielt 103 Stimmen und besiegte den bisherigen stellvertretenden Präsidenten der FIDE Georgios Makropoulos aus Griechenland. Nigel Short (England) weigerte sich am Schluss seiner Kongressrede an den Wahlen teilzunehmen und lehnte seine Kandidatur zum Vorteil Dworkowitschs ab.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Blitzturnier 2018

Fredy und Hans im Blitzduell
(Foto: Renzo Mazzoni)


Am Montag abend können sich wieder einmal die Schnellschach und Blitzspieler der SGE auszeichnen. Acht Teilnehmer versuchen in einem vollrundigen Turnier den letzten noch zu vergebenden Titel für 2018 zu sichern. Schon früh wird klar, dass die beiden in der Vereinsmeisterschaft den Ton angebenden Ymeri Armend und Josef Lustenberger den Blitzkönig unter sich ausmachen werden. In einer dramatischen Partie kann der aktuelle Vereinsmeister den siebten Punkt im siebten Spiel holen und sich als Turniersieger feiern lassen.

Turnierleiter Josef Lustenberger hat in Abwesenheit des Spielleiters wieder einmal das Turnier durchgeführt. Er hat dies wie immer hervorragend und souverän organisiert und geleitet.

Dafür gebührt ihm ein dickes Lob und ein grosses Dankeschön.
Vielen Dank Josef.

Schlussrangliste: 

Nr. Teilnehmer Elo 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte SB
1. Ymeri Armend  1859 ** 1 1 1 1 1 1 1 7.0
2. Josef Lustenberger  1730 0 ** 1 1 1 1 1 1 6.0
3. Hans Lustenberger
0 0 ** 1 1 0 0 1 3.0 7.00
4. Remo Mundwiler  1839 0 0 0 ** 1 1 0 1 3.0 7.00
5. Fredy Jung  1452 0 0 0 0 ** 1 1 1 3.0 6.00
6. Dominik Reichmuth     1607 0 0 0 1 0 ** 1 1 3.0 6.00
7. Cesare Ciglia  1278 0 0 1 1 0 0 ** 0 2.0
8. Renzo Mazzoni  1482 0 0 0 0 0 0 1 ** 1.0

Dienstag, 2. Oktober 2018

Jugendschach: Minigolfabend 2018

Sieben Spieler und jeder will besser sein!! Das Wetter wie immer, wie in einem Märchenbuch. Ein herrlicher Montagabend im Mooshüsli.

Um 19.30 Uhr haben wir das Resultat beisammen!

1.Rang        Dario        60.P
2.Rang        Josip         62.P
3.Rang        Matthias    64.P
4.Rang        Nicolas      72.P
5.Rang        Elias          75.P

Die Leitung freut sich aufs 2019 wenn es wieder heisst: Minigolf-Abend im Mooshüsli

Marcel Michel

Montag, 1. Oktober 2018

Die Schachregeln (2): Der Turm

Der Turm ist die zweitstärkste Angriffs-Figur beim Schachspiel (nebst der Dame). Zusammen mit der «Queen» gehört er zu den Schwerfiguren. Ein Turm kann sich sowohl horizontal als auch vertikal über eine beliebige Anzahl von Feldern bewegen. Er darf auf jedes freie Feld in jeder Richtung geradeaus ziehen, ohne jedoch über andere Figuren zu springen. Dieser «Offizier» darf sowohl über weisse und schwarze Felder ziehen und auf ein beliebiges anderes Feld gestellt werden, soweit keine andere Figur oder kein Bauer im Weg steht. Gegnerische Figuren oder Bauern dürfen geschlagen werden, die eigenen selbstverständlich (im eigenen Interesse) nicht!

Die einzige Ausnahme davon bildet die Rochade, in deren Verlauf der Turm einmalig über den König springt. Bei der Rochade werden nacheinander König (zuerst!) und Turm als Teil desselben Zuges bewegt. Allerdings darf dieser Zug nur mit einer Hand ausgeführt werden - und nicht mit beiden Händen...!