– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

📅 Nächste Termine 📅
 Montag, 2. März 2026 🏆 Vereinsmeisterschaft 🏆
 Samstag, 7. März 2026
SGM: Emmenbrücke - Baden-Brugg 2
SGM: Tribschen 3 - Emmenbrücke 2
Montag, 9. März 2026
SMM: Emmenbrücke 2 - Zofingen
Donnerstag, 12. März 2026
SMM: Baden-Brugg - Emmenbrücke

Freitag, 27. Februar 2026

Freitag, 27. Februar 2026
IGM 2026 

Cham (Kategoriensieger Reg. B) - Emmenbrücke 2

Wenn die Schachgötter Humor haben

📝 KOMMENTAR

Lehrstück über verfrühte Schlagzeilen

📝 Kommentar des Autors

Oder: Wie man einen Aufstieg ein paar Stunden zu früh verkündet

Nachtrag eines reuigen Propheten:

(Mit Hilfe von ChatGPT) - Gestern Abend und heute Morgen war ich mir noch ziemlich sicher, dass der Aufstieg der Schachgesellschaft Luzern in die Regionalliga A bereits in trockenen Tüchern sei. Vier Spieler über 1900 Elo, ein bereits abgestiegener Gegner, Tabellenkonstellation praktisch entschieden – was soll da schon schiefgehen?

Nun, offenbar gibt es im Schach eine alte Regel: Je sicherer ein Blogger den Aufstieg verkündet, desto zuverlässiger sorgt der Schachclub Baar dafür, dass es noch einmal spannend wird.

Mit einem völlig unnötigen, statistisch unhöflichen und dramaturgisch höchst unpassenden 2:2 haben die Baarer den Luzernern (und mir natürlich...) den bereits fertig geschriebenen Aufstiegsartikel wieder aus der Hand genommen. Besonders bemerkenswert: Baar holt drei seiner insgesamt vier Mannschaftspunkte ausgerechnet gegen die beiden designierten Aufsteiger – gegen den Tabellenführer aus Cham und gegen Luzern. Gegen alle anderen Teams reicht es dagegen nur zu einem einzigen Zähler. Effizienz kann manchmal sehr selektiv sein.

Ganz vorbei ist die Sache für Luzern zwar noch nicht – rein theoretisch könnte Emmenbrücke 2 beim Tabellenführer in Cham noch mit 3:1 gewinnen und die Tabelle auf den Kopf stellen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt allerdings ungefähr im gleichen Promillebereich wie der vorher mögliche Ligaerhalt von Emmenbrücke 1: mathematisch existent, praktisch eher folkloristisch.

Der Schachklub Cham darf den Aufstieg damit bereits feiern. Luzern wird wohl spätestens um Mitternacht folgen. Und ich nehme mir derweil vor, zukünftige Aufstiegsverkündungen erst dann zu schreiben, wenn sie tatsächlich auch stattgefunden haben.

Die Schachgötter lesen hier offenbar mit. ♟️

Finalspiel im Lorzenstübli:

Emmenbrücke 2 auf dem Podest

♟️ Heute Abend werden im Lorzenstübli in Cham die letzten vier Partien der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft 2026 ausgetragen. Für Spannung ist gesorgt: Noch sind zwei Mannschaftspunkte sowie vier Einzelpunkte zu vergeben – genug, um den Abschluss dieser intensiven Saison noch einmal richtig interessant zu machen. 🔥

♟️ Für Emmenbrücke 2 steht bereits jetzt fest, dass das Team die Saison auf dem hervorragenden dritten Schlussrang beenden wird. Ein starkes Resultat, das die guten Leistungen unserer Mannschaft über die gesamte Meisterschaft hinweg widerspiegelt. Der heutige Gegner Cham sowie die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Luzern – beide mit den höchsten Elozahlen der Regionalliga B – schaffen den Aufstieg in die Regionalliga A und spielen damit in der kommenden Saison eine Stufe höher. 

Herzlichen Glückwunsch!

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Donnerstag, 26. Februar 2026

Figurenchaos und andere verrückte Momente

🏆 IGM 2026 – Rückblick (I)

♟️ Emmenbrücke Abstieg aus der Regionalliga A

Saison zum Vergessen? | Oder beim nächsten Mal wird alles besser!

Andi Wüst / ChatGPT

Die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Emmenbrücke spielt wieder einmal Innerschweizer Gruppenmeisterschaft in der obersten Etage, der Regionalliga A. Das bedeutet: starke Spieler, spannende Partien und die leise Hoffnung, dass der Gegner vielleicht irgendwann genau den einen Zug übersieht, den man selbst eigentlich auch nicht ganz verstanden hat.

Auch in der Regionalliga A wird mit allen Figuren gekämpft 
– manchmal sogar mit etwas Humor -
Schon in den ersten Runden wird klar: In dieser Liga wird uns nichts geschenkt. Jeder Punkt muss hart erkämpft werden – manchmal gegen den Gegner, manchmal gegen die Uhr und gelegentlich auch gegen die eigenen Figuren. Am ersten Brett wird meistens tief in der Theorie gebuddelt. Die Stellung sieht dort immer so kompliziert aus, dass selbst die Figuren nicht immer wissen, auf welchem Feld sie genau stehen.

An den anderen Brettern entstehen ebenfalls spannende Stellungen: Bauern marschieren mutig nach vorne, Springer hüpfen herum, und irgendwo verliert plötzlich jemand eine Qualität – natürlich aus rein positionellen Gründen.

🗨️ Kommentar aus der Analyse-Ecke:
„Die Stellung ist natürlich die ganze Zeit gewonnen – man hätte nur den einzig logischen Zug finden müssen.“

Die berüchtigte Zeitnotphase kommt zuverlässig wie der nächste Spielabend am Montag. Plötzlich werden Züge schneller gespielt als gedacht. Figuren fliegen übers Brett, und man hofft, dass dabei wenigstens keine eingestellt wird. Manchmal klappt das sogar.

Nach der Partie beginnt der wichtigste Teil des Mannschaftsschachs: die gemeinsame Analyse. Hier stellt sich heraus, dass die Stellung natürlich die ganze Zeit gewonnen ist – man muss nur den völlig logischen Zug finden, den niemand auch nur eine Sekunde lang in Betracht gezogen hat.

Trotz aller Dramen bleibt die Stimmung auch bei uns hervorragend. Genau das macht die Wettkämpfe dieses einzigartigen Mannschaftsturniers aus: spannende Partien, ab und zu auch etwas zum Schmunzeln und die feste Überzeugung, dass die nächste Runde – in unserem Fall das nächste Jahr – sicher besser läuft.

Mittwoch, 25. Februar 2026

Tribschen bleibt auf dem Thron –

 – Emmenbrücke muss runter vom Brett

Die Schlussrangliste beim ISV 
Am Montagabend wurde im Restaurant Bahnhöfli in Entlebuch mit der siebten und letzten Runde die diesjährige Rangierung der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft ausgespielt. Und wie es im Schach manchmal so ist: Nicht immer gewinnt das auf dem Papier stärkste Team – sondern wer im entscheidenden Moment die besseren Züge findet. So verteidigt Tribschen etwas überraschend seinen Titel aus dem Vorjahr. Im «Finalspiel» gegen Zug holen sich die Luzerner die entscheidenden Big-Points mit einem 3:1-Erfolg.

«Damit gewinnt Tribschen zum 13. Mal den Meistertitel und zieht mit der SG Luzern gleich.» 

- Zitat Homepage SK Tribschen

Sursee 2 rettet sich – Emmenbrücke wird mattgesetzt

Mit demselben Resultat – allerdings auf der falschen Seite der Bilanz – verabschiedet sich Emmenbrücke aus der Top-Liga der acht besten Teams. Gegner Sursee 2 sichert sich mit einem 3:1 den Ligaerhalt – und das auf Kosten von Tribschen 2, der «Schwestermannschaft» des frisch gekürten Meisters. In der kommenden Saison nehmen die Aufsteiger Cham und Luzern die frei gewordenen Plätze ein. 

 

Dienstag, 24. Februar 2026

3. Innerschweizer Schnellschachgruppenmeisterschaft

ISV-Schnellschach-Gruppenmeisterschaft 2026
Bild: ChatGPT
Am Samstag, den 28. März 2026, wird in Luzern die 3. Innerschweizer Schnellschach-
Gruppenmeisterschaft ausgetragen. Gespielt wird in Viererteams über 7 Runden, mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler und Partie. Austragungsort ist der Grosse Saal im Quartierzentrum Wesemlin. 

Im vergangenen Jahr sicherte sich der Schachklub Cham den Turniersieg. Die Silbermedaille ging an den Schachclub Mythen, während sich die Schachgesellschaft Luzern über den dritten Platz freuen durfte. 

♟️
Bitte Termin vormerken:
Innerschweizer Schachtag
Sonntag, 8. November 2026
Baar - Aula Sternmatt

Montag, 23. Februar 2026

♗ SGM 2026: Rangliste nach sechs Runden

2. Regionalliga – Zone E / Zentral


Rang Team Punkte Brettpunkte
1JSV Caissa Nidwalden1121½
2Schachmuseum Malters920
3Olten 2820
4Zürich Letzi716½
5Baden-Brugg 2515
6Emmenbrücke3

Oftringen3
8Zürich 328

3. Regionalliga – Zone M / Zentral


Rang Team Punkte Brettpunkte
1Sursee 21120
2Cham 21016
3Hergiswil-Stans613
4JSV Caissa Nidwalden 2511
5Tribschen 4412½
6Zug 3 410
7Tribschen 34
8Emmenbrücke 216

Kleines Update für die 3. Regionalliga: 
(Danke an Olaf Nazarenus für den Hinweis)

Sonntag, 22. Februar 2026

Samstag zum Vergessen – oder: «So nicht!»

Schach ist ein ruhiges Hobby...
Collage: ChatGPT
Manchmal beginnt ein Wettkampf nicht erst am Schachbrett, sondern schon lange davor. Der gestrige Samstag liefert dafür ein eindrückliches Beispiel. Bereits beim Aufgebot kommt nicht alles aber sehr vieles ins Stocken: Die Emails treffen ungewöhnlich spät ein. Kaum ist dieses Hindernis überwunden, stellt sich schon die nächste Frage – wer fährt überhaupt? 

Die Organisation eines Autos für die Reise nach Olten entwickelt sich zu einer kleinen Herausforderung. Für den Schreibenden bleibt schliesslich nur noch eine Option: kurzfristig auf den öffentlichen Verkehr ausweichen. Mitten in der Nacht – irgendwann zwischen 1 und 5 Uhr – kommt dann doch noch eine rettende Nachricht von Danush: Seine Tochter Teuta würde uns fahren. Allerdings mit einem kleinen Haken: Es gibt nur Platz für vier Spieler. Damit schrumpft die Gruppe der Bahnreisenden immerhin auf exakt 20 %. Dass unser Bahnreisender dann auch noch den Umstieg in Zofingen verpasst und statt in Olten schliesslich in Bern landet – geschenkt. Der Tag steht ohnehin nicht unter dem besten Stern.