Freitag, 27. Februar 2026
IGM 2026
Cham (Kategoriensieger Reg. B) - Emmenbrücke 2
Nachtrag eines reuigen Propheten:
(Mit Hilfe von ChatGPT) - Gestern Abend und heute Morgen war ich mir noch ziemlich sicher, dass der Aufstieg der Schachgesellschaft Luzern in die Regionalliga A bereits in trockenen Tüchern sei. Vier Spieler über 1900 Elo, ein bereits abgestiegener Gegner, Tabellenkonstellation praktisch entschieden – was soll da schon schiefgehen?
Nun, offenbar gibt es im Schach eine alte Regel: Je sicherer ein Blogger den Aufstieg verkündet, desto zuverlässiger sorgt der Schachclub Baar dafür, dass es noch einmal spannend wird.
Mit einem völlig unnötigen, statistisch unhöflichen und dramaturgisch höchst unpassenden 2:2 haben die Baarer den Luzernern (und mir natürlich...) den bereits fertig geschriebenen Aufstiegsartikel wieder aus der Hand genommen. Besonders bemerkenswert: Baar holt drei seiner insgesamt vier Mannschaftspunkte ausgerechnet gegen die beiden designierten Aufsteiger – gegen den Tabellenführer aus Cham und gegen Luzern. Gegen alle anderen Teams reicht es dagegen nur zu einem einzigen Zähler. Effizienz kann manchmal sehr selektiv sein.Ganz vorbei ist die Sache für Luzern zwar noch nicht – rein theoretisch könnte Emmenbrücke 2 beim Tabellenführer in Cham noch mit 3:1 gewinnen und die Tabelle auf den Kopf stellen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt allerdings ungefähr im gleichen Promillebereich wie der vorher mögliche Ligaerhalt von Emmenbrücke 1: mathematisch existent, praktisch eher folkloristisch.
Der Schachklub Cham darf den Aufstieg damit bereits feiern. Luzern wird wohl spätestens um Mitternacht folgen. Und ich nehme mir derweil vor, zukünftige Aufstiegsverkündungen erst dann zu schreiben, wenn sie tatsächlich auch stattgefunden haben.
Die Schachgötter lesen hier offenbar mit. ♟️
♟️ Für Emmenbrücke 2 steht bereits jetzt fest, dass das Team die Saison auf dem hervorragenden dritten Schlussrang beenden wird. Ein starkes Resultat, das die guten Leistungen unserer Mannschaft über die gesamte Meisterschaft hinweg widerspiegelt. Der heutige Gegner Cham sowie die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Luzern – beide mit den höchsten Elozahlen der Regionalliga B – schaffen den Aufstieg in die Regionalliga A und spielen damit in der kommenden Saison eine Stufe höher.
Herzlichen Glückwunsch!
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Andi Wüst / ChatGPT
Die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Emmenbrücke spielt wieder einmal Innerschweizer Gruppenmeisterschaft in der obersten Etage, der Regionalliga A. Das bedeutet: starke Spieler, spannende Partien und die leise Hoffnung, dass der Gegner vielleicht irgendwann genau den einen Zug übersieht, den man selbst eigentlich auch nicht ganz verstanden hat.
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| Auch in der Regionalliga A wird mit allen Figuren gekämpft – manchmal sogar mit etwas Humor - |
An den anderen Brettern entstehen ebenfalls spannende Stellungen: Bauern marschieren mutig nach vorne, Springer hüpfen herum, und irgendwo verliert plötzlich jemand eine Qualität – natürlich aus rein positionellen Gründen.
Die berüchtigte Zeitnotphase kommt zuverlässig wie der nächste Spielabend am Montag. Plötzlich werden Züge schneller gespielt als gedacht. Figuren fliegen übers Brett, und man hofft, dass dabei wenigstens keine eingestellt wird. Manchmal klappt das sogar.
Nach der Partie beginnt der wichtigste Teil des Mannschaftsschachs: die gemeinsame Analyse. Hier stellt sich heraus, dass die Stellung natürlich die ganze Zeit gewonnen ist – man muss nur den völlig logischen Zug finden, den niemand auch nur eine Sekunde lang in Betracht gezogen hat.
Trotz aller Dramen bleibt die Stimmung auch bei uns hervorragend. Genau das macht die Wettkämpfe dieses einzigartigen Mannschaftsturniers aus: spannende Partien, ab und zu auch etwas zum Schmunzeln und die feste Überzeugung, dass die nächste Runde – in unserem Fall das nächste Jahr – sicher besser läuft.
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| Die Schlussrangliste beim ISV |
«Damit gewinnt Tribschen zum 13. Mal den Meistertitel und zieht mit der SG Luzern gleich.»
- Zitat Homepage SK Tribschen
Mit demselben Resultat – allerdings auf der falschen Seite der Bilanz – verabschiedet sich Emmenbrücke aus der Top-Liga der acht besten Teams. Gegner Sursee 2 sichert sich mit einem 3:1 den Ligaerhalt – und das auf Kosten von Tribschen 2, der «Schwestermannschaft» des frisch gekürten Meisters. In der kommenden Saison nehmen die Aufsteiger Cham und Luzern die frei gewordenen Plätze ein.
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| ISV-Schnellschach-Gruppenmeisterschaft 2026 Bild: ChatGPT |
Im vergangenen Jahr sicherte sich der Schachklub Cham den Turniersieg. Die Silbermedaille ging an den Schachclub Mythen, während sich die Schachgesellschaft Luzern über den dritten Platz freuen durfte.
| Rang | Team | Punkte | Brettpunkte |
|---|---|---|---|
| 1 | JSV Caissa Nidwalden | 11 | 21½ |
| 2 | Schachmuseum Malters | 9 | 20 |
| 3 | Olten 2 | 8 | 20 |
| 4 | Zürich Letzi | 7 | 16½ |
| 5 | Baden-Brugg 2 | 5 | 15 |
| 6 | Emmenbrücke | 3 | 9½ |
| Oftringen | 3 | 9½ | |
| 8 | Zürich 3 | 2 | 8 |
| Rang | Team | Punkte | Brettpunkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Sursee 2 | 11 | 20 |
| 2 | Cham 2 | 10 | 16 |
| 3 | Hergiswil-Stans | 6 | 13 |
| 4 | JSV Caissa Nidwalden 2 | 5 | 11 |
| 5 | Tribschen 4 | 4 | 12½ |
| 6 | Zug 3 | 4 | 10 |
| 7 | Tribschen 3 | 4 | 7½ |
| 8 | Emmenbrücke 2 | 1 | 6 |
Kleines Update für die 3. Regionalliga:
(Danke an Olaf Nazarenus für den Hinweis)
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| Schach ist ein ruhiges Hobby... Collage: ChatGPT |
Die Organisation eines Autos für die Reise nach Olten entwickelt sich zu einer kleinen Herausforderung. Für den Schreibenden bleibt schliesslich nur noch eine Option: kurzfristig auf den öffentlichen Verkehr ausweichen. Mitten in der Nacht – irgendwann zwischen 1 und 5 Uhr – kommt dann doch noch eine rettende Nachricht von Danush: Seine Tochter Teuta würde uns fahren. Allerdings mit einem kleinen Haken: Es gibt nur Platz für vier Spieler. Damit schrumpft die Gruppe der Bahnreisenden immerhin auf exakt 20 %. Dass unser Bahnreisender dann auch noch den Umstieg in Zofingen verpasst und statt in Olten schliesslich in Bern landet – geschenkt. Der Tag steht ohnehin nicht unter dem besten Stern.