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1. e2-e4 e7-e5
2. Sb1-c3 Sb8-f6
3. f2-f4
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1. e2-e4 e7-e5
2. Sb1-c3 Sb8-f6
3. f2-f4
Letzte Aktualisierung: 07.01.2026
Die zu erwartenden Favoritensiege bleiben an diesem Abend zwar nicht aus, doch einige Partien entwickeln sich anders als prognostiziert.
Besonders bemerkenswert an diesem Abend ist der Auftritt der beiden Ehrenmitglieder, die mit den schwarzen Steinen ihre Gegner nicht nur unter Druck setzen. In überzeugender Manier geling es ihnen, eine Partie für sich zu entscheiden und in der anderen ein wertvolles Remis zu sichern.
Im Spitzenkampf der Runde setzt sich schliesslich nach einem interessanten Spiel der derzeitige Favorit durch und untermauert damit seine Ambitionen auf den (erneuten?) Vereinsmeistertitel.
Das Turnier bleibt nach wie vor offen - es sind erst vier Durchgänge gespielt - und verspricht auch in den kommenden Runden spannende Duelle. Weiter geht es am 20. April 2026 mit den nächsten interessanten Zweikämpfen.
Ein Blick in die Geschichte zeigt: Genau an diesem Datum (dem 20.04.1964) – exakt vor 62 Jahren – lief erstmals ein Glas des heute weltbekannten Schoko-Brotaufstrichs vom Band. Ein süsser Zufall, der perfekt zur Vorfreude auf die nächste Runde passt!
Hier geht es zum Spielplan

Es ist einfach ein anderer Titel, wenn man betreffend des Ratings von einer «FIDE-Weltrangliste» schreiben kann - und nicht nur die «Führungsliste des Schweizerischen Schachbundes».
- Nicht wahr? -
Die aktuellen und soeben veröffentlichten Zahlen könnt ihr auf der Seite Aktuelles FIDE-Rating einsehen.
Entsprechend engagiert und konzentriert gehen die vier Emmenbrückler in die Partie gegen Luzern 2. Es entwickelt sich ein intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen kann. Immer wieder blitzen die Möglichkeiten auf, das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen, doch ebenso schnell wird klar, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Rückschlag in diesem Moment ist. Am Ende steht ein 2:2-Unentschieden – ein Resultat, das weder den grossen Sprung nach vorne noch den befürchteten Absturz bringt. Statt klarer Verhältnisse bleibt vor allem eines: das Gefühl, dass mehr drin gelegen hätte. Denn nicht nur in dieser Partie, sondern auch in der gesamten Schlussphase des Turniers zeigt sich, dass Emmenbrücke durchaus das Potenzial hat, entscheidend weiter nach vorne zu kommen. Die Chancen sind da, die Möglichkeiten greifbar – doch sie werden nicht konsequent genug genutzt.
Die dritte Innerschweizer Gruppenmeisterschaft 2026 mit erstmaliger SGE-Teilnahme gehört der Vergangenheit an. Der angestrebte Platz unter den ersten sechs Rangierten wird deutlich verfehlt. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die sowohl im eigenen Spiel als auch im Turnierverlauf zu finden sind.
von exakt 2000 Punkten. Ein Super-Resultat gegen starke Gegner! Seine beiden Verlustpartien muss er gegen den Slowaken Lubomir Kovac (Elo 2193) sowie gegen den Finnen Pettri Tuutti (Elo 2108) hinnehmen. Josef Lustenberger startet mit zwei Siegen optimal ins Turnier, findet danach jedoch nicht mehr zu seiner Form. Pietro Mulargia sammelt bei seinem ersten grösseren Einsatz für unseren Verein wertvolle Erfahrungen, hat jedoch insbesondere mit dem Zeitmanagement zu kämpfen und beendet das Turnier – wie auch der JOURNAL-Redaktor Andi Wüst – mit zweieinhalb Punkten. Das SGE-Urgestein bleibt insgesamt unter den Erwartungen und vermag nicht zu überzeugen.
Bild: Ein halber Fototermin, Pietro und Andi
Foto René Studer, SC Sursee
Ein weiterer Faktor für das unerwartet schwache Abschneiden liegt im Turniermodus: Aufgrund der ungeraden Anzahl an Mannschaften kommen insgesamt sieben Teams in den Genuss eines Freiloses, das mit vier Einzelpunkten gewertet wird. Davon werden auch die Mannschaften auf den Rängen 6 bis 9 begünstigt. Wäre Emmenbrücke ebenfalls in den Genuss eines solchen spielfreien Punktgewinns gekommen, hätte der angestrebte Schlussrang durchaus erreicht werden können. Stattdessen resultiert nach der Schlussrunde ein Rückfall auf Rang 10. Zudem kostet eine Niederlage in der letzten Runde - besonders beim Schweizer System - immer ein paar Platzierungen...
Andi Wüst / ChatGPT
Bei der erstmaligen Teilnahme an der bereits dritten Ausgabe der Innerschweizer Schnellschach-Gruppenmeisterschaft 2026 klassiert sich Emmenbrücke auf dem zehnten Schlussrang – ein Resultat, das zwar nicht ganz den Träumen entspricht, aber durchaus seine Geschichten zu erzählen weiss.
Der Start ins Turnier verläuft ganz nach unserem Geschmack: Gegen die Junioren aus Tribschen lassen wir nichts anbrennen und fahren einen souveränen Auftaktsieg ein. So darf es weitergehen! In der zweiten Runde wartet mit Luzern 1 bereits ein deutlich härterer Brocken. Die Stellung wird kritisch, die Uhren ticken gnadenlos – doch Dani und Seppi beweisen Nerven aus Stahl und retten uns mit grossem Kampfgeist ein Unentschieden. Dieser Mannschaftspunkt fühlt sich fast wie ein Sieg an.
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| Andi Wüst, Josef Lustenberger, Daniel Portmann, Pietro Mulargia Foto: René Studer (SC Sursee) |
Vor der Mittagspause folgt dann die kalte Dusche: Ausgerechnet der kommende Gegner aus der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft zeigt uns schonungslos, wie man erfolgreich Schach spielt. Beim klaren 0:4 gegen Mythen ist die Lage eindeutig – hier gibt es nichts zu holen, ausser vielleicht wertvolle Schachlektionen. Mit leicht zerzaustem Ego geht es zum Mittagessen, wo Strategie, Moral und vermutlich auch die eine oder andere Ausrede neu sortiert werden.