Gesegnete Pfingsten
→ Gedanken, Wünsche und Inspiration zum Fest
Weiss am Zug – und die Stellung wirkt bereits hoffnungslos für den schwarzen König. Trotz grosser Gegenwehr sind die schwarzen Figuren unkoordiniert, während die weissen Schwerfiguren und der Springer perfekt zusammenarbeiten.
Mit einem präzisen Angriff kann Weiss den König in nur zwei Zügen mattsetzen.
Finde die elegante Lösung:
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Weiss zieht! Matt in zwei Zügen. |
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| Kalte Schachpartie im Eissturm Foto ChatGpt |
Es stellt sich deshalb die Frage, ob in diesem Aufbau das Spielverständnis mit Schwarz besser zur Geltung kommt als mit den weissen Figuren. Daher hier noch einmal eine kurze Anleitung, wie man diese Eröffnung richtig spielt:
Stellungseinschätzung
Weiss hat mit f4 die sogenannte Eissturm-Eröffnung (einen Aufbau ähnlich dem Stonewall-Angriff gewählt):
Schwarz hat jedoch sehr solide reagiert:
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| Mann der Runde: Josef Niederberger Foto: Archiv/Grok |
In der sechsten Runde der aktuellen Vereinsmeisterschaft sind endlich die ersten Überraschungen gelungen.
Mit Josef Niederberger gewinnt erstmals ein elo-schwächerer Spieler gegen einen der Topfavoriten. Dass es dabei ausgerechnet den amtierenden Vereinsmeister und Tabellenführer Josef Lustenberger trifft, hätten wohl die wenigsten in der Resultat-Tabelle erwartet. Doch diesmal lockt der Vorjahresneunte den ansonsten souveränen Titelhalter in eine versteckte Falle und schägt dann eiskalt zu. Irgendwie passt das ja bestens zum Thematurnier (der Eissturm).
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| Weiss zieht, Matt in zwei Zügen Quelle: Instagram |
Am Rand des Bretts stehen sich vier weisse und vier schwarze Figuren gegenüber: ein weisser Turm und zwei ebenso weisse Bauern. Einer Ûbermacht gegenüber dreier schwarzen Leichtfiguren. Mehr braucht es nicht für das Ende dieser Kombination.
Die Sonne geht so langsam unter und der Schatten rückt langsam heran, wie ein unaufhaltsamer Wächter.
Aufgabe:
Weiss zieht und setzt im zweiten Zug den schwarzen König schachmatt!
Er schneidet den schwarzen Figuren die Fluchtwege ab, Linie für Linie, bis die Luft im Zentrum zu eng wird. Kann nun Schwarz irgend etwas spielen, ohne gleich Matt gesetzt zu werden?
| Agatha Schuler Foto: Swisschesstour/Claudio Boschetti |
Für Agatha Schuler geht im Seniorenturnier 2 der Plan zum möglichen Sprung in die ersten zehn Ränge nicht auf. Durch die Niederlage in der letzten Runde rutscht sie noch auf Platz 17 ab. Trotzdem spielt sie ein sehr gutes Turnier, immerhin gegen fünf Spieler aus den Top 11(!). Sie erreicht trotz den Niederlagen eine ausgeglichene Elo-Wertung.
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| Zeichnung: ChatGPT |
Keine Vampire erwarten wir am Montag - ebenfalls am 18. Mai - in unserem Spiellokal. Vielmehr steht bereits die sechste Runde der Vereinsmeisterschaft 2026 auf dem Programm. Bei insgesamt dreizehn Runden nähern wir uns langsam der Halbzeit – auch wenn sie sich bei einer ungeraden Rundenzahl nicht ganz exakt bestimmen lässt.
Der Rückblick auf die fünfte Runde führt uns zu einem interessanten Endspiel. Beide Spieler verfügten noch über je einen Turm. Fredy tauschte die Türme und geriet dadurch in ein verlorenes Bauernendspiel.
Natürlich ist das ironisch gemeint (andere behaupten das Gegenteil!), aber selbst objektiv gewonnene Turmendspiele sind in der Praxis oft schwer zu verwerten. Allerdings stand der weisse König ungünstig, und der Turmtausch liess sich kaum vermeiden. Danach verwertete Gabriel seinen Vorteil souverän.«Alle Turmendspiele sind remis».
Fredy Jung - Gabriel Steiner
Vereinsmeisterschaft 2026
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| Zeichnung: ChatGPT |
Nach dem überzeugenden Sieg von Agatha Schuler zum Auftakt ist der Gegner aus der Bundeshauptstadt in Runde zwei entsprechend gewarnt. Mit einer soliden Partie gelingt es ihm, das Spiel für sich zu entscheiden. Am späteren Nachmittag gibt's erneut Farbwechsel: Agatha Schuler trifft bereits zum dritten Mal auf einen Elo-stärkeren Spieler. Diesmal wird es sogar für einmal international – ihr gegenüber sitzt ein Jung-Senior aus dem Fürstentum Liechtenstein. Die spannende Begegnung endet schliesslich mit einem spektakulären Unentschieden.
Damit liegt Agatha Schuler nach drei von fünf Partien auf dem ausgezeichneten elften Zwischenrang – und für die Schlussrunden ist weiterhin alles möglich.
Heute geht es wieder auf die andere Seite des Brettes. Aber eines bleibt sich auch in dieser Runde gleich: es gibt (auch diesmal) einen Gegner aus den Top Zehn.
Resultate bei Chess-Results 🖇
Turnierergebnisse 🖇von Agatha Schuler
Turnierhomepage Swisschesstour 🖇
Schweizerischer Schachbund 🖇