– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

❌ Sommerferien - ♟ - kein Spielabend 🚷

Samstag, 18. Juli 2026

Schweizer Einzelmeisterschaften in Grächen

Sofiia Hryzlova triumphiert erneut

Mit der aus der Ukraine stammenden und für die Schweizer Nationalmannschaft spielenden Internationalen Frauenmeisterin Sofiia Hryzlova setzt sich die Schweizer Meisterin von 2023 zum zweiten Mal an die Spitze des Damenturniers. Im mit sieben Spielerinnen ausgetragenen Wettbewerb verliert sie zwar ihre Auftaktpartie, gewinnt danach jedoch alle fünf verbleibenden Begegnungen und sichert sich mit einem halben Punkt Vorsprung den Turniersieg. Die Silbermedaille geht an die Schweizerisch-Italienerin und Internationalen Meister Edina Sedina, während sich WIM Dr. Gundula Heinatz die Bronzemedaille erkämpft.

Remiskönig ⭐ und Kämpferherz 💓 

Blick in den Turniersaal
Foto: Roland Burri
Im Hauptturnier 3 beendet Roland Burri auch seine siebte und letzte Partie mit einem Remis. Damit wird er zum inoffiziellen «Remiskönig» von Grächen. Allerdings hat diese Serie auch ihren Preis: Gegenüber seiner Startposition fällt er in der Schlussrangliste um neun Plätze zurück und verliert 16 Elo-Punkte.

Agatha Schuler kann in der Schlussrunde wie erhofft noch einmal ihr Kämpferherz unter Beweis stellen. Dank ihres zweiten Turniersiegs macht sie in der Rangliste noch einige Plätze gut. Zwar liegt auch sie am Ende sechs Ränge hinter ihrer Startposition, doch die Elozahl sinkt lediglich um einen einzigen Punkt.

Chapeau an die beiden Innerschweizer und Emmenbrückler – auch wenn sie seit vielen Jahren (Jahrzehnten) nicht mehr in unserer Region leben.

Finalissima in Grächen

Medaillen, Elo und Preisgelder im Visier

Heute fällt an der Schweizerischen Einzelmeisterschaft in Grächen (Kanton Wallis) mit der Schlussrunde die endgültige Entscheidung in den Hauptturnieren 1 - 4 . Jetzt geht es nicht mehr nur um einen weiteren Punkt, sondern um Medaillen, Ranglistenplätze, Elozahlen und für die Spitze auch um Preisgelder. Für viele Teilnehmende ist es die letzte Gelegenheit, mit einem Erfolgserlebnis nach Hause zu reisen und das Turnier mit einer positiven Bilanz abzuschliessen. Die letzte Runde beginnt bereits um 10 Uhr vormittags - heisst also für alle Spieler und Spielerinnen: früh aufstehen und ab ins Spiellokal!

Hauptturnier 1: Daniel Portmann greift nach Edelmetall

Daniel Portmann
Foto: ChatGpT
Daniel Portmann hat das Duell Innerschweiz gegen Tessin für sich entschieden und geht als Fünftplatzierter in die entscheidende Schlussrunde. Damit ist der Emmenbrückler weiterhin mitten im Rennen um die Medaillen.

Am Spitzenbrett kommt es zum grossen Showdown: Gewinnt einer der beiden Führenden, ist ihm der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Endet die Partie hingegen remis, könnten die direkten Verfolger noch gleichziehen, sodass die Zweitwertung (Sonneborn-Berger) über Gold, Silber oder Bronze entscheiden müsste.

Für Daniel Portmann ist die Ausgangslage klar: Mit einem Sieg wäre ihm mindestens die Bronzemedaille sicher. Je nach Ausgang der Spitzenpartie könnte sogar noch mehr möglich sein. Bei einem anderen Resultat dürfte er hingegen noch einige Plätze im Schlussklassement einbüssen. Hochspannung ist also garantiert.

Freitag, 17. Juli 2026

Emmenbrückler bleiben auf Kurs

– Rückschlag verdaut – 

Nach dem eher ernüchternden Mittwoch, an dem die Gegner unseres Quartetts mehrheitlich als Sieger vom Brett gingen, zeigt sich die fünfte Runde am Donnerstag wieder von der freundlicheren Seite. Alle vier Emmenbrückler holen mindestens einen halben Punkt und können ihre Positionen in den Tabellen behaupten.

📝 Aufgeschnappt
Für einen lustigen Text sorgt der .Schachklub Réti Zürich auf seiner Homepage. Dort ist nach Daniels Niederlage zu lesen::
«Mit Daniel haben wir Rétianer beim letztjährigen Engadiner Pfingstopen sehr gute Erfahrungen gemacht. Die guten Erfahrungen gehen weiter, Lluís gewinnt die Partie mit Mühe & Matt.»

Aber: Daniel bleibt auf Podestkurs

Nach der unerwarteten Niederlage vom Vortag meldet sich Daniel Portmann im Hauptturnier 1 eindrücklich zurück. Mit einer Punkteteilung (⬇unten) verkürzt er den Rückstand auf die Spitze wieder etwas. Zwar dürfte es in den verbleibenden zwei Runden schwierig werden, die Leaderposition noch einmal anzugreifen, doch ein Platz auf dem Podest liegt weiterhin in Reichweite.

Donnerstag, 16. Juli 2026

Grächen: Nicht aufgeben, weiterkämpfen!

Grächen VS
Foto ChatGpt

Nach dem schwierigen gestrigen Wettkampftag an der Schweizerischen Einzelmeisterschaft in Grächen richtet sich der Blick bereits wieder nach vorne. Heute bieten sich Dani, Seppi (hat als einziger gewonnen), Roland und Agatha die nächste Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und wichtige Punkte zu sammeln.

Mittwoch, 15. Juli 2026

🏔️ Bergwelt und Spitzenbrett – Daniel Portmann bleibt Leader

Foto: Daniel Portmann
Ferienstimmung oder taktische Zurückhaltung?

«Zwei Remis und ein Blick auf die Bergwelt»! Nur neun Partien der dritten Runde im Hauptturnier 3 enden mit einem Remis – zwei davon gehen auf das «Konto» der Emmenbrückler. Sowohl Agatha Schuler als auch Roland Burri teilen gegen ihre jungen Gegner von den Schulschachprofis die Punkte.

Da drängt sich natürlich die nicht ganz Ernst zu nehmende Frage auf: Stehen bei den beiden derzeit die Ferien etwas mehr im Vordergrund als das Schach – oder gelingt ihnen einfach die perfekte Kombination aus Turnier und Walliser Bergwelt? Aber...bereits morgen wartet auf Agatha erneut ein junger, ehrgeiziger Gegner. 

Ein Turmzug, der alles verändert

Daniel Portmann - Walter Gerhard
Schweizerische Einzelmeisterschaft 2026 
Schwarz zieht Tbb2?

Manchmal entscheidet im Schach ein einziger Zug über den Ausgang einer Partie. Genau das geschieht in der Begegnung zwischen Daniel Portmann und Walter Gerhard in der ersten Runde an der Schweizerischen Einzelmeisterschaft 2026 in Grächen.

Dienstag, 14. Juli 2026

Zwischen Matterhorn und Meisterpartien

Auf dem Weg zum Gipfel
Fotos: Daniel Portmann
Der Montag in Grächen beginnt für unsere beiden Spitzenspieler nicht mit dem ersten Zug am Schachbrett, sondern mit einer kleinen Wanderung. Daniel Portmann und Josef Lustenberger tauschen für einmal Schachfiguren gegen Wanderschuhe und machen sich gemeinsam mit Thomas Bachmann vom Schachklub Tribschen auf den rund 90-minütigen Aufstieg zur Hannigalp 💢.

Oben angekommen werden die drei mit einem eindrucksvollen Panorama belohnt. Die imposante Walliser Bergwelt zeigt sich von ihrer schönsten Seite, und in der Ferne präsentiert sich sogar das weltberühmte Matterhorn. Ein Augenblick zum Durchatmen, bevor am Nachmittag wieder volle Konzentration am Schachbrett gefragt ist.

Montag, 13. Juli 2026

🥉 Vier Emmenbrückler an der SEM im Wallis

Auftakt in Grächen: Zwischen Favoritenrolle und grosser Herausforderung

Alpenidylle in Grächen (Wallis) 
Bild ChatGPT
Die Schweizerische Einzelmeisterschaft 2026 in Grächen im Kanton Wallis startete am Samstag mit den drei geschlossenen Meisterturnieren. Die offenen Hauptturniere folgten am Sonntagnachmittag mit der ersten Runde.

Im Hauptturnier 2 gehört Josef Lustenberger dank seines markanten Elozuwachses inzwischen zu den Top 20 der Setzliste. Zum Auftakt trifft er mit den schwarzen Steinen auf einen Gegner aus der zweiten Hälfte des Teilnehmerfeldes. Die Ausgangslage verspricht einen gelungenen Start, auch wenn bekanntlich jede Partie zuerst am Brett gewonnen werden muss.