Ob eine Nachwertung der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft erfolgen wird,
ist derzeit nicht bekannt.
Sobald weitere Informationen vorliegen, wird die Redaktion wie gewohnt
zeitnah darüber informieren. Und hier geht es zur offiziellen Seite 💢 bei der FIDE
♟Emmenbrücke gewinnt Bronze in der Regionalliga B ♟
Mit einem hart erkämpften Unentschieden und einer letztlich gerechten
Punkteteilung gegen Gruppensieger Cham beendet unsere zweite Mannschaft die Innerschweizer
Gruppenmeisterschaft 2026 in der Regionalliga B nun definitiv auf dem ausgezeichneten
dritten Schlussrang.
Der für einen Aufstieg notwendige Sieg lag während des Wettkampfs nie wirklich in greifbarer Nähe und somit wird es im Verein auch keine Diskussion geben, ob wir dieses Abenteuer noch einmal wagen sollen (müssen).
Oder: Wie man einen Aufstieg ein paar Stunden zu früh verkündet
Nachtrag eines reuigen Propheten:
(Mit Hilfe von ChatGPT) - Gestern Abend und heute Morgen war ich mir noch ziemlich sicher, dass der Aufstieg der
Schachgesellschaft Luzern in die Regionalliga A bereits in trockenen Tüchern sei.
Vier Spieler über 1900 Elo, ein bereits abgestiegener Gegner,
Tabellenkonstellation praktisch entschieden – was soll da schon schiefgehen?
Nun, offenbar gibt es im Schach eine alte Regel:
Je sicherer ein Blogger den Aufstieg verkündet, desto zuverlässiger sorgt der
Schachclub Baar dafür, dass es noch einmal spannend wird.
Mit einem völlig unnötigen, statistisch unhöflichen und dramaturgisch höchst
unpassenden 2:2 haben die Baarer den Luzernern (und mir natürlich...) den bereits fertig geschriebenen
Aufstiegsartikel wieder aus der Hand genommen. Besonders bemerkenswert:
Baar holt drei seiner insgesamt vier Mannschaftspunkte ausgerechnet gegen die
beiden designierten Aufsteiger – gegen den Tabellenführer aus
Cham und gegen Luzern. Gegen alle anderen Teams
reicht es dagegen nur zu einem einzigen Zähler. Effizienz kann manchmal sehr selektiv sein.
Ganz vorbei ist die Sache für Luzern zwar noch nicht – rein theoretisch könnte
Emmenbrücke 2 beim Tabellenführer in Cham noch mit 3:1 gewinnen
und die Tabelle auf den Kopf stellen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt allerdings ungefähr
im gleichen Promillebereich wie der vorher mögliche Ligaerhalt von Emmenbrücke 1:
mathematisch existent, praktisch eher folkloristisch.
Der Schachklub Cham darf den Aufstieg damit bereits feiern. Luzern wird wohl spätestens um Mitternacht folgen.
Und ich nehme mir derweil vor, zukünftige Aufstiegsverkündungen erst dann zu schreiben,
wenn sie tatsächlich auch stattgefunden haben.
♟️ Heute Abend werden im Lorzenstübli in Cham die letzten vier Partien der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft 2026 ausgetragen. Für Spannung ist gesorgt: Noch sind zwei Mannschaftspunkte sowie vier Einzelpunkte zu vergeben – genug, um den Abschluss dieser intensiven Saison noch einmal richtig interessant zu machen. 🔥
♟️ Für Emmenbrücke 2 steht bereits jetzt fest, dass das Team die Saison auf dem hervorragenden dritten Schlussrang beenden wird. Ein starkes Resultat, das die guten Leistungen unserer Mannschaft über die gesamte Meisterschaft hinweg widerspiegelt.
Der heutige Gegner Cham sowie die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Luzern – beide mit den höchsten Elozahlen der Regionalliga B – schaffen den Aufstieg in die Regionalliga A und spielen damit in der kommenden Saison eine Stufe höher.
Saison zum Vergessen? | Oder beim nächsten Mal wird alles besser!
Andi Wüst / ChatGPT
Die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Emmenbrücke spielt wieder einmal Innerschweizer Gruppenmeisterschaft in der obersten Etage, der Regionalliga A.
Das bedeutet: starke Spieler, spannende Partien und die leise Hoffnung, dass der Gegner
vielleicht irgendwann genau den einen Zug übersieht, den man selbst eigentlich auch
nicht ganz verstanden hat.
Auch in der Regionalliga A wird mit allen Figuren gekämpft –
manchmal sogar mit etwas Humor -
Schon in den ersten Runden wird klar: In dieser Liga wird uns nichts geschenkt. Jeder Punkt muss
hart erkämpft werden – manchmal gegen den Gegner, manchmal gegen die Uhr und
gelegentlich auch gegen die eigenen Figuren. Am ersten Brett wird meistens tief in
der Theorie gebuddelt. Die Stellung sieht dort immer so kompliziert aus, dass
selbst die Figuren nicht immer wissen, auf welchem Feld sie genau stehen.
An den anderen Brettern entstehen ebenfalls spannende Stellungen: Bauern marschieren
mutig nach vorne, Springer hüpfen herum, und irgendwo verliert plötzlich jemand
eine Qualität – natürlich aus rein positionellen Gründen.
🗨️ Kommentar aus der Analyse-Ecke:
„Die Stellung ist natürlich die ganze Zeit gewonnen –
man hätte nur den einzig logischen Zug finden müssen.“
Die berüchtigte Zeitnotphase kommt zuverlässig wie der nächste Spielabend am Montag.
Plötzlich werden Züge schneller gespielt als gedacht. Figuren fliegen übers Brett,
und man hofft, dass dabei wenigstens keine eingestellt wird. Manchmal klappt das sogar.
Nach der Partie beginnt der wichtigste Teil des Mannschaftsschachs: die gemeinsame Analyse.
Hier stellt sich heraus, dass die Stellung natürlich die ganze Zeit gewonnen ist –
man muss nur den völlig logischen Zug finden, den niemand auch nur eine Sekunde
lang in Betracht gezogen hat.
Trotz aller Dramen bleibt die Stimmung auch bei uns hervorragend. Genau das macht die Wettkämpfe
dieses einzigartigen Mannschaftsturniers aus: spannende Partien, ab und zu auch
etwas zum Schmunzeln und die feste Überzeugung, dass die nächste Runde – in unserem
Fall das nächste Jahr – sicher besser läuft.
Am Montagabend wurde im Restaurant Bahnhöfli in Entlebuch mit der siebten und letzten Runde die diesjährige Rangierung der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft ausgespielt.
Und wie es im Schach manchmal so ist: Nicht immer gewinnt das auf dem Papier stärkste Team – sondern wer im entscheidenden Moment die besseren Züge findet. So verteidigt Tribschen etwas überraschend seinen Titel aus dem Vorjahr. Im «Finalspiel» gegen Zug holen sich die Luzerner die entscheidenden Big-Points mit einem 3:1-Erfolg.
«Damit gewinnt Tribschen zum 13. Mal den Meistertitel und zieht mit der SG Luzern gleich.»
- Zitat Homepage SK Tribschen
Sursee 2 rettet sich – Emmenbrücke wird mattgesetzt
Mit demselben Resultat – allerdings auf der falschen Seite der Bilanz – verabschiedet sich Emmenbrücke aus der Top-Liga der acht besten Teams.
Gegner Sursee 2 sichert sich mit einem 3:1 den Ligaerhalt – und das auf Kosten von Tribschen 2, der «Schwestermannschaft» des frisch gekürten Meisters.
In der kommenden Saison nehmen die Aufsteiger Cham und Luzern die frei gewordenen Plätze ein.
Am Samstag, den 28. März 2026, wird in Luzern die 3. Innerschweizer Schnellschach- Gruppenmeisterschaft ausgetragen. Gespielt wird in Viererteams über 7 Runden, mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler und Partie. Austragungsort ist der Grosse Saal im Quartierzentrum Wesemlin.
Im vergangenen Jahr sicherte sich der Schachklub Cham den Turniersieg. Die Silbermedaille ging an den Schachclub Mythen, während sich die Schachgesellschaft Luzern über den dritten Platz freuen durfte.