– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

❌ Sommerferien - ♟ - kein Spielabend 🚷

Dienstag, 14. Juli 2026

🏔️Bergwelt und Spitzenbrett – Daniel Portmann bleibt Leader

Foto: Daniel Portmann
Ferienstimmung oder taktische Zurückhaltung?

«Zwei Remis und ein Blick auf die Bergwelt»! Nur neun Partien der dritten Runde im Hauptturnier 3 enden mit einem Remis – zwei davon gehen auf das «Konto» der Emmenbrückler. Sowohl Agatha Schuler als auch Roland Burri teilen gegen ihre jungen Gegner von den Schulschachprofis die Punkte.

Da drängt sich natürlich die augenzwinkernde Frage auf: Stehen bei den beiden derzeit die Ferien etwas mehr im Vordergrund als das Schach – oder gelingt ihnen einfach die perfekte Kombination aus Turnier und Walliser Bergwelt? Aber...bereits morgen wartet auf Agatha erneut ein junger, ehrgeiziger Gegner.

Zwischen Matterhorn und Meisterpartien

Auf dem Weg zum Gipfel
Fotos: Daniel Portmann
Der Montag in Grächen beginnt für unsere beiden Spitzenspieler nicht mit dem ersten Zug am Schachbrett, sondern mit einer kleinen Wanderung. Daniel Portmann und Josef Lustenberger tauschen für einmal Schachfiguren gegen Wanderschuhe und machen sich gemeinsam mit Thomas Bachmann vom Schachklub Tribschen auf den rund 90-minütigen Aufstieg zur Hannigalp 💢.

Oben angekommen werden die drei mit einem eindrucksvollen Panorama belohnt. Die imposante Walliser Bergwelt zeigt sich von ihrer schönsten Seite, und in der Ferne präsentiert sich sogar das weltberühmte Matterhorn. Ein Augenblick zum Durchatmen, bevor am Nachmittag wieder volle Konzentration am Schachbrett gefragt ist.

Montag, 13. Juli 2026

🥉 Vier Emmenbrückler an der SEM im Wallis

Auftakt in Grächen: Zwischen Favoritenrolle und grosser Herausforderung

Alpenidylle in Grächen (Wallis) 
Bild ChatGPT
Die Schweizerische Einzelmeisterschaft 2026 in Grächen im Kanton Wallis startete am Samstag mit den drei geschlossenen Meisterturnieren. Die offenen Hauptturniere folgten am Sonntagnachmittag mit der ersten Runde.

Im Hauptturnier 2 gehört Josef Lustenberger dank seines markanten Elozuwachses inzwischen zu den Top 20 der Setzliste. Zum Auftakt trifft er mit den schwarzen Steinen auf einen Gegner aus der zweiten Hälfte des Teilnehmerfeldes. Die Ausgangslage verspricht einen gelungenen Start, auch wenn bekanntlich jede Partie zuerst am Brett gewonnen werden muss.

Samstag, 11. Juli 2026

«Ich war dabei»

 – Erinnerungen an Viktor Kortschnoi im Emmen Center –

Als Viktor Kortschnoi das Emmen Center zum zweiten Mal in einen Schachsaal verwandelte

25. Januar 2002 – ein besonderer Tag für die Schachfreunde der Zentralschweiz

ChatGPT 

Am Freitag, 25. Januar 2002 wurde das damalige Shopping Center Emmen zum Treffpunkt der internationalen Schachwelt (ein Event anlässlich des 50-jährigen Bestehens). Mit Viktor Kortschnoi gastierte einer der grössten Schachspieler des 20. Jahrhunderts in Emmen. Die Direktion organisierte eine ausführliche Pressekonferenz und eine Simultanvorstellung. Journalisten aus der ganzen Schweiz hatten die Gelegenheit, dem Grossmeister aus nächster Nähe zu begegnen. Für viele war es die erste und einzige Möglichkeit, einem der bedeutendsten Schachspieler seiner Generation persönlich Fragen zu stellen.

Eine eindrückliche Persönlichkeit

Als Viktor Kortschnoi den Raum betrat, wirkte er ruhig, konzentriert und bescheiden. Obwohl er damals bereits 71 Jahre alt war, strahlte er jene Energie aus, die ihn während Jahrzehnten an der Weltspitze gehalten hatte.

Im Mittelpunkt der Pressekonferenz standen selbstverständlich seine aussergewöhnliche Karriere und seine bewegte Lebensgeschichte. Kortschnoi sprach offen über seine Zeit in der Sowjetunion, seine Emigration im Jahr 1976 sowie seine neue Heimat Schweiz. Dabei wurde deutlich, dass Schach für ihn weit mehr war als ein Spiel – es war sein Lebensinhalt.

🇨🇭 Schweiz – Argentinien: Jetzt will die Nati Geschichte schreiben 🇦🇷

 Aus der Traum!

Argentinien - Schweiz

 3 : 1

Freitag, 10. Juli 2026

Viktor Kortschnoi im Emmen Center

Als die Schachwelt nach Emmen blickte

ChatGPT

Es gibt Ereignisse, die weit über den eigentlichen Sport hinausreichen. Der Besuch von Viktor Kortschnoi am 26. September im Jahr 1976 im Emmen Center war ein solcher Moment. Nur wenige Wochen zuvor war der sowjetische Grossmeister während eines Turniers in Amsterdam in den Westen geflüchtet. Plötzlich stand der berühmteste Schachspieler der Welt im Mittelpunkt des internationalen Interesses – und machte Station in Emmen.

Schon lange vor Beginn der Simultanvorstellung füllte sich das Einkaufszentrum. Zwischen den Geschäften waren 54 Schachbretter aufgebaut. Journalisten, Fotografen und zahlreiche Schaulustige warteten gespannt auf den Mann, über den damals in ganz Europa und der übrigen Welt berichtet wurde.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Vor 50 Jahren:

Viktor Kortschnoi entschied sich für die Freiheit  

ChatGPT

Im Juli 1976 schrieb der spätere Schweizer Grossmeister Viktor Kortschnoi Schachgeschichte. Nach dem IBM-Turnier in Amsterdam kehrte der damalige Weltranglistenzweite nicht mehr in die Sowjetunion zurück, sondern beantragte in den Niederlanden politisches Asyl. Damit begann eine der aussergewöhnlichsten Karrieren der Schachgeschichte.

Bild und Text von ChatGPT