– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

ab Donnerstag, 14. Mai 2026: Bundesturnier in Basel
Montag, 18. Mai 2026 – Vereinsmeisterschaft * 6. Runde

Mittwoch, 13. Mai 2026

Von Emmenbrücke ins Nationalteam

Der traditionsreiche Mitropa-Cup, ein Mannschaftsturnier der mitteleuropäischen Nationen, feierte vergangene Woche seine 50. Austragung. Im jährlichen Turnus organisiert eines der teilnehmenden Nationen das Turnier. Generell werden hier jüngere Spieler nominiert, ergänzt durch starke Spitzenspieler.

Die Schweiz war bisher viermal Gastgeber:

  • 1979 in Bern
  • 1987 in Mürren
  • 1999 in Baden (AG)
  • 2010 in Chur
  • Geplant war 2020 in Davos, das Turnier fiel wegen der Pandemie jedoch aus, wurde aber 2021 als Online-Turnier unter Schweizer Organisation ausgetragen.
  • Das 1976 gegründete Turnier (erste Austragung in Innsbruck) kehrte zu seinen Wurzeln zurück: Wie bereits bei der Premiere fand auch die Jubiläumsausgabe in Österreich statt – diesmal im kärntnerischen St. Veit an der Glan.

    Die beiden Teams aus der Schweiz
    Oliver Kurmann (hinten links);
    Matthias Mattenberger (hinten rechts)
    Foto SSB
    Für die Schweizer Delegation verlief das Turnier äusserst erfolgreich. Das Damenquintett erkämpfte sich hinter der überlegenen Ukraine einen hervorragenden zweiten Schlussrang 🥈 und bestätigte damit eindrucksvoll seine internationale Konkurrenzfähigkeit. Besonders glänzte Teamleaderin Sofiia Hryzlova, die mit starken 7 Punkten aus 9 Partien ihre zweite Norm zur Grossmeisterin erzielte.

    Dienstag, 12. Mai 2026

    8. Innerschweizer Blitzschachmeisterschaft

    Samstag, 30. Mai 2026
    Pfarreisaal St. Leodegarstrasse 6, Luzern

    9 Runden - pro Spieler und Partie 7 Minuten

    Turnierbeginn um 13:30 Uhr 

    Anmeldeschluss ist eine Woche vor dem Turnier 
    Präsenz bis spätestens 13:15 Uhr im Turnierlokal 

    Ausschreibung hier ␐

    28.04.2026 

    Montag, 11. Mai 2026

    Endspiel-Knobelei

    Auf den ersten Blick wirkt die Stellung harmlos – nur noch wenige Figuren sind auf dem Brett. Doch
    genau solche Endspiele haben es oft in sich! Weiss verfügt nebst dem König über einen Läufer und einen weit vorgerückten Bauern, während Schwarz nur noch den König und einen Bauern besitzt. Die Frage ist also: Reicht das für den Gewinn von Weiss – oder rettet sich Schwarz in ein Remis?

    Der weisse König ist noch am Rand und braucht mindestens drei Züge bis zum eigenen Bauern. Gleichzeitig droht Schwarz den Läufer zu schlagen oder aber in zwei Zügen seinen eigenen Bauern zu verteidigen, wonach Weiss den falschen Läufer hat. Solche Stellungen sind ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig präzises Rechnen und ein gutes Stellungsverständnis im Endspiel sind. Ein einziger ungenauer oder gar falscher Zug kann den Unterschied zwischen Sieg und Remis bedeuten.

    Wie schätzt ihr dieses Endspiel ein? 

    o  Weiss gewinnt, da er seinen Bauern auf die achte Reihe bringt! 
    o  Schwarz kann sich retten und die Partie endet Remis!

    Analysiert die Stellung und notiert eure Ideen!
    Viel Spaß beim Studium!♟️ Lösung wie immer durch

    Sonntag, 10. Mai 2026

    SMM 2026: Ranglisten bei Halbzeit

    Ligen Tabellen

    3. Liga - Gruppe Zentral 4

    MP EP
    1 Mythen 6 12
    2 Baar 3
    3 Emmenbrücke 2
    4 Baden-Brugg 5 1 7

    4. Liga - Gruppe Zentral 3

    MP EP
    1 Luzern 3 5 9
    2 Luzern 4 3
    3 Emmenbrücke 2 3 5
    4 Zofingen 1 2

    Samstag, 9. Mai 2026

    Spiele eine Partie – und erlebe dabei eine kleine Geschichte.

    Zwischen zwei Zügen ♜ 

    Manchmal sind es nicht die Züge auf dem Brett

    Es ist einer dieser seltenen Momente, die im Nachhinein aufregender wirken als sie es eigentlich sind. Die Partie läuft, die Stellung ist angespannt, die Konzentration greifbar nahe. Dann steht unser Spieler Renzo Mazzoni plötzlich auf, erklärt, dass er kurz seinen Wagen umparkieren muss – und verschwindet.

    Kein grosses Aufsehen. Kein Drama. Einfach weg.

    Am Brett bleiben die Blicke zurück. Fragend, vielleicht auch ein wenig irritiert. Sekunden werden nun
    plötzlich zu Minuten. Und wie das so ist, wenn nichts passiert, passiert plötzlich doch etwas: Renzo taucht wieder auf...

    Genau in diesem Moment, trocken wie ein perfekt gespielter Zug, kommt der Kommentar von Marco Burri (SG Luzern) in Richtung Renzo Mazzoni:

    «Ich dachte, du hättest es dir anders überlegt und wärst nach Hause gegangen.»

    Ein Satz irgendwo zwischen feinem Humor und (gespielter) leiser Provokation. Ein kurzes Lachen, ein leises Echo – aber ein herzliches Aufblitzen von wissendem Grinsen bei allen, die es gehört haben.

    Der vermisste Spieler ist natürlich zurück. Die Partie geht weiter. Alles nimmt wieder seinen gewohnten Lauf.

    Und trotzdem bleibt dieser eine Satz hängen.

    Wie heisst es in der Einleitung? - Manchmal sind es nicht die Züge auf dem Brett, die in Erinnerung bleiben. Denn Schach kann manchmal zwischen zwei Zügen mehr erzählen als ein ganzes Lehrbuch.

    Freitag, 8. Mai 2026

    Thema-Turnier 2. Runde


    Auch wenn die Temperaturen im April recht angenehm waren, fegt am kommenden Montag wieder ein Eissturm durchs Spiellokal: Es steht nämlich die zweite Runde des Thematurniers an. 

    Die Eröffnung hat hüben und drüben schon rauchende Köpfe produziert, sie sorgt aber auch für Abwechslung und Unterhaltung. Erste Ausrufezeichen setzten Cesare Ciglias Sieg über Garbiel Steiner und Josef Niederbergers Remis gegen Remo Mundwiler. 

     

    Die zweite Runde kennt nachfolgende Paarungen: 

    TT 2026   2. Runde: 11.05.2026
    Frey Bruno - Ciglia Cesare
    Lustenberger Josef - Koch Tobias
    Niederberger Josef - Jung Fredy
    Mulargia Pietro - Mundwiler Remo
    Mazzoni Renzo - Wüst Andreas
    Reichmuth Dominik - Mattenberger Urs
    Steiner Gabriel - Karrer Serge

    Eine Woche später wird die 6. Runde der VM ausgetragen. Gabriel Steiner und Serge Karrer nehmen dann gleich Revanche für die 2. Runde des Thema-Tunriers: Sie beide spielen also innerhalb von 8 Tagen gleich zweimal gegeneinander... 

     

    8. Mai 2026 

     

    Donnerstag, 7. Mai 2026

    Zwischenzug mit Wirkung: …h3! Schlüssel zum Sieg

    Pietro Mulargia am Brett
    Foto: Andi Wüst

    Die dritte Runde der aktuellen Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft markiert gleichzeitig den Abschluss der ersten Turnierhälfte – und bringt für beide SGE-Mannschaften eine kleine Enttäuschung mit sich.

    Emmenbrücke 1 liefert sich mit dem Sextett aus Baar bis zum Schluss einen ausgeglichenen Wettkampf, verpasst den Punktgewinn jedoch denkbar knapp. Damit geht auch der zwischenzeitliche zweite Tabellenplatz wieder verloren. 

    Noch schwieriger gestaltet sich die Aufgabe für Emmenbrücke 2: Gegen den letztjährigen Drittligisten und Gruppenfavoriten Luzern 3 ist wenig auszurichten. Das deutliche Ratingplus von rund 1100 Elo zugunsten der Stadtluzerner macht sich am Ende klar bemerkbar. 

    Mittwoch, 6. Mai 2026

    Knappe Niederlagen für Emmenbrücke

    ♟️ 🔹 Emmenbrücke kämpft – Punkte bleiben aus

    ChatGPT / Andi Wüst

    ➡️ Ein sehr ausgeglichener Kampf – viele enge Partien, mit dem leicht besseren Ende für Baar.
    ✅ Die Zuger holen die entscheidenden Punkte mit den weissen Figuren und gewinnen das Spiel knapp, während Emmenbrücke trotz solider Remispartien das Nachsehen hat.

    Resultat 3. Liga:  Emmenbrücke - Baar    2½ : 3½ 

    • Brett 1: ⬜ Remo Mundwiler 1830   –  ⬛ Tertius Bernard 1882    ½ : ½

    • Brett 2: ⬛ Danush Ahmeti 1768  –  ⬜ Lutfulloh Bozorov 1724  0 : 1

    • Brett 3: ⬜ Tobias Koch  1868   –  ⬛  Kurt Gretener 1750  ½ : ½

    • Brett 4: ⬛ Josef Lustenberger 1764  –  ⬜  Jahn Bruhnsen 1735   0 : 1

    • Brett 5: ⬜ Bruno Frey 1660   –  ⬛  Heinz Tüscher 1808   ½ : ½

    • Brett 6: ⬛ Pietro Mulargia   1624*  –  ⬜  Julian Manzano  ( - ) 1 : 0

     * FIDE-Rapid

     ♟ ♟ ♟ ─── ♜ ♞ ♝ ♛ ♚ ♝ ♞ ♜ ─── ♟ ♟ ♟