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| Weiss zieht - Matt in zwei Zügen |
Auf dem staubigen Brett einer längst vergessenen Partie herrscht eine eigentümliche Stille. Die schwarzen Figuren wirken wie eingemauert – der König hockt bedrängt in der Ecke, keine Fluchtfelder, seine Figuren unkoordiniert.
Weiss hingegen steht ruhig da. Der Turm auf der achten Reihe erinnert an einen Wächter auf den Mauern, die Dame lauert geduldig, und selbst der unscheinbare Läufer scheint mehr zu wissen, als er zeigt. «Es ist Zeit», flüstert Weiss. Mit einem präzisen ersten Zug beginnt die Kombination – kein überstürzter Angriff, sondern ein stilles, unausweichliches Manöver.






