– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

Montag, 4. Mai 2026 – Emmenbrücke - Baar
Rest. Alpissimo Emmenbrücke - Panoramasaal
Dienstag, 5. Mai 2026 – Luzern 3 - Emmenbrücke 2
Rest. Guggi, Luzern

Freitag, 24. April 2026

Im Netz der Züge – Matt in zwei

Weiss zieht - Matt in zwei Zügen

Auf dem staubigen Brett einer längst vergessenen Partie herrscht eine eigentümliche Stille. Die schwarzen Figuren wirken wie eingemauert – der König hockt bedrängt in der Ecke, keine Fluchtfelder, seine Figuren unkoordiniert. 

Weiss hingegen steht ruhig da. Der Turm auf der achten Reihe erinnert an einen Wächter auf den Mauern, die Dame lauert geduldig, und selbst der unscheinbare Läufer scheint mehr zu wissen, als er zeigt. «Es ist Zeit», flüstert Weiss. Mit einem präzisen ersten Zug beginnt die Kombination – kein überstürzter Angriff, sondern ein stilles, unausweichliches Manöver. 

Donnerstag, 23. April 2026

Dieses Matt siehst du erst, wenn es zu spät ist

Weiss zieht - Matt in zwei Zügen
Der schwarze König steht allein auf a1, eingekesselt am Brettrand. Aber Weiss hat kaum noch Figuren –
doch die wenigen, die geblieben sind warten auf den finalen Zug:

«Noch zwei Züge», flüstert der weisse König. 

Erster Zug: Ein unscheinbarer Schritt. Kein Schach, kein Opfer, kein lauter Angriff – nur ein stiller Zug. Doch genau darin liegt die Genialität: Schwarz hat keinen guten Verteidigungszug. Jeder Versuch, sich zu befreien, führt tiefer ins Matt.

Doch, wie geht es weiter...?!

Montag, 20. April 2026

Springerfalle mit Biss:

Vereinsmeister seit 525 Tagen!
Josef Lustenberger (Bild: Archiv)

Der Meister krallt sich zwei Siege. 

Heute Abend steht in unserem Spiellokal bereits zum fünften Mal eine Runde der «Vereinsmeisterschaft 2026» an. Eine Partie wurde schon vorgespielt, und ob es zu einer weiteren Verschiebung kommt, entscheidet sich – wie so oft – ganz spontan bis spätestens kurz vor halb acht.  

Doch hier noch ein Blick zurück:

Unser amtierender Vereinsmeister Josef Lustenberger - inzwischen seit 525 Tagen (!) - dachte sich offenbar: Warum nur eine Partie spielen, wenn auch zwei gehen? An den beiden letzten Spielabenden tritt er gleich doppelt an – und lässt dabei keine Diskussionen aufkommen. Zwei Partien, zwei Siege, Feierabend. Besonders erwähnenswert ist dabei die jetzt natürlich legendäre «Katzenpartie» (Insider wissen: Wenn die Katze Schach spielt, wird’s selten gemütlich). 

Sonntag, 19. April 2026

SMM 2026: Ranglisten nach 2 Runden

Ligen Tabellen

3. Liga - Gruppe Zentral 4

MP EP
1 Mythen 4
2 Emmenbrücke 2 6
3 Baden-Brugg 5 1
4 Baar 1 5

4. Liga - Gruppe Zentral 3

MP EP
1 Luzern 3 3 6
2 Emmenbrücke 2 3
3 Luzern 4 1
4 Zofingen 1 2

Samstag, 18. April 2026

Fotogalerie Brunnen

Beim Auswärtsspiel am Mittwoch Abend in Brunnen standen ausnahmsweise nicht nur die Schachbretter im Mittelpunkt. 

Die folgenden Schnappschüsse zeigen diesmal weniger spannende Partien, dafür umso mehr die beeindruckende Kulisse am Ufer des Vierwaldstättersees. Auch das Spiellokal des SK Mythen wusste zu überzeugen: Das stilvolle ⭐⭐⭐⭐ Seehotel Vierwaldstätterhof bot einen würdigen Rahmen für unseren Wettkampf und trug - trotz der knappen Niederlage - seinen Teil zu einem (fast) rundum gelungenen Ausflug bei.

 

Freitag, 17. April 2026

Neue Generation am Schachbrett:

Javohir Sindarov und Vaishali Rameshbabu
Zeichnung: Grok

Die Kandidatenturniere 2026 auf Zypern

ChatGPT

Die beiden Kandidatenturniere 2026, ausgetragen im zypriotischen Badeort Pegeia, lieferten einen spannenden Kampf und viele schöne Partien. Geprägt waren die zwei Turniere durch hochklassige Wettkämpfe auf beiden Ebenen. 

Im offenen Turnier setzte sich überraschend der erst 20-jährige Javokhir Sindarov (Usbekistan) durch. Mit einer beeindruckenden Bilanz ohne Niederlage und insgesamt 10 Punkten aus 14 Partien dominierte er das Feld und sicherte sich den Turniersieg bereits vor der Schlussrunde. Damit qualifiziert er sich als Herausforderer für die Schachweltmeisterschaft 2026 gegen Gukesh Dommaraju (Indien). Hinter ihm belegten erfahrene Großmeister wie Anish Giri die weiteren Plätze, konnten jedoch nicht entscheidend eingreifen.