SGE-Kolumne · Gedanken neben dem SchachbreTT


Schach ist Denksport. Aber ist es auch Wandersport?
Stellen wir uns vor, wir könnten unseren Schachfiguren Schritt für Schritt folgen. Vom ersten Bauern- oder Springerzug bis zum letzten entscheidenden Manöver. Wie viele Meter kommen da eigentlich zusammen?
Rechnen wir einmal nach: Eine durchschnittliche Partie mit 40 Zügen pro Spieler bringt es auf 80 Halbzüge. Zieht eine Figur im Durchschnitt zweieinhalb Felder pro Zug, ergibt das rund 200 Feldlängen.
🔴 JSV Caissa Nidwalden hat die deutlich stärkere SMM-Gruppe Zentral 3 ohne Verlustpunkt gewonnen und will berechtigterweise aufsteigen.
🔴 Emmenbrücke will nicht aufsteigen und hat als Zweiter der Zentralgruppe 4 – das muss man ehrlicherweise eingestehen – nicht die Spieler für die 2. Liga.
🔵 Beide Teams können beziehungsweise dürfen jetzt am nächsten Samstag ein Aufstiegsspiel von der 3. in die 2. Liga bestreiten. Die Nidwaldner sind Elo mässig klare Favoriten.
Emmenbrücke schlägt JSV Caissa und verhindert damit den geplanten Aufstieg der Nidwaldner, obwohl Emmenbrücke selbst den Aufstieg gar nicht will.
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| Renzo Mazzoni Foto: Archiv |
Andreas Wüst/ChatGPT: Wie bist du damals zur Schachgesellschaft Emmenbrücke gekommen? Erinnerst du dich noch an deinen ersten Vereinsabend?
Renzo Mazzoni: Mein Bruder Livio, der bereits einige Jahre in der Schachgesellschaft Emmenbrücke spielte, motivierte mich, in den Club zu kommen. Im Jahr 1962 spielte ich bereits wöchentlich im Verein mit. Im Mai 1963 wurde ich dann als neues Mitglied in die SGE aufgenommen. An meinen ersten Vereinsabend kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern.
Weisst du noch, wer dich schachlich besonders geprägt hat – und wer dir am Brett das Leben schwer gemacht hat?
Mein Bruder hat mich schachlich gefördert. Als Anfänger haben die meisten Spieler mir das Schachspielen nicht leicht gemacht. Aber ich wollte natürlich auch einmal gegen einen Gegner gewinnen – was mir dann bald einmal gelang.
In der SGE waren wir eine richtige Schachfamilie. Das «Du» gehörte einfach dazu. Das hat mich als Neuling und Jüngsten besonders gefreut, denn die meisten Spieler waren deutlich älter als ich.
Wenn du auf deine lange Zeit bei der SGE zurückblickst: Welches Erlebnis mit unserem Verein ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Da gibt es einige. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Ski-Weekends in Wirzweli und Emmetten–Niederbauen sowie die alljährlichen Schachausflüge mit Koch Walter Hitz, seinem grossen Kochkessel und natürlich auch den legendären Fussball-Matches.
Unvergessen ist auch der Jubiläumsausflug nach Frankreich ins Elsass.
ChatGPT - Am Schachbrett liegen Freude und Enttäuschung oft nur wenige Züge auseinander. Eben noch ist alles unter Kontrolle, plötzlich kippt die Partie. Ein Sieg kann glücklich machen, eine Niederlage noch lange beschäftigen.
Doch das Schöne am Schach ist: Es geht schon in einer nächsten Partie weiter. Und alles beginnt wieder neu!
Wer gewinnt, darf sich freuen. Wer verliert, muss nicht gleich die Figuren in die Ecke stellen. Auch aus einer Niederlage lässt sich etwas mitnehmen – manchmal sogar mehr als aus einem Sieg.
Auf 64 Feldern gibt es keine Garantie. Nicht für den Favoriten, nicht für den Aussenseiter und schon gar nicht für denjenigen, der sich seiner Sache allzu sicher ist.
Und genau das macht unser Spiel so faszinierend.
Heute gewinnt der eine, morgen vielleicht der andere. Man analysiert, lernt dazu, ärgert sich ein wenig – und setzt sich irgendwann wieder ans Brett.
Denn am Ende zählt nicht nur, wie viele Partien wir gewinnen. Sondern auch, dass wir die Freude am Schach nicht verlieren.
Und auch bei uns geht es weiter, mit neuen Gegnern, neuen Partien und neuen Geschichten.
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| Sportwoche 2026 |
ChatGPT: Herbstsportwoche der Gemeinde Emmen mit Schach
Sport in Emmen – da denkt man zuerst vielleicht an Fussball, Leichtathletik, Turnen oder andere bewegte Sportarten.
Aber: Auch im aktuellen Jahr 2026 sitzt eine Gruppe Kinder wieder am Schachbrett.
Im Rahmen der Herbstsportwoche der Gemeinde Emmen stand vom 28. September bis 2. Oktober 2026 auch Schach auf dem Programm. Kinder der 1. bis 7. Klasse konnten während einer ganzen Woche das königliche Spiel kennenlernen und ausprobieren. Gespielt wurde jeweils nachmittags in der Primarschule Gersag.
Damit zeigt sich einmal mehr: Schach gehört in Emmen zum Sport.
Eine Busfahrt, eine Kinderfrage und eine überraschende Lektion für unser Schachspiel.
Ich sass im Bus Nummer 14 von Kriens nach Luzern, als ich plötzlich hinter mir eine Kinderstimme hörte.
«Du Papa, was ist eigentlich höher? Der Pilatus Tower in Kriens oder der Eiffelturm in Paris?»
Der Vater überlegte kurz. «Gute Frage, mein Sohn. Ich glaube der Eiffelturm - aber das muss ich noch im Lexikon nachschauen.»
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| Foto und Beitrag mit KI-Unterstützung |
Doch damit war die Sache für den Jungen noch lange nicht erledigt.
«Aber Papa, wenn der Eiffelturm höher ist, ist er dann auch stärker?»
Jetzt musste ich schmunzeln.
Der Vater lachte. «Wie kommst du denn auf diese Frage?»
«Na ja, beim Schach ist der Turm doch viel grösser als der Bauer. Und wenn etwas grösser ist, dann ist es doch meistens auch stärker, oder?»
Der Vater schüttelte seinen Kopf. «Nicht unbedingt. Beim Schach kann ein kleiner Bauer plötzlich eine grosse Rolle spielen. Manchmal entscheidet gerade die unsichtbarste Figur über das ganze Spiel.»
Der Junge dachte nach.
«Dann könnte ja der Pilatus Tower den Eiffelturm im Schach schlagen?»
«Ja, vielleicht! Wenn beide Schach spielen können», antwortete der Vater. «Aber weisst du, was wirklich wichtig ist? Nicht, wie hoch du bist, sondern was du daraus machst.»
Vom Vereinsblatt zur digitalen Schachwelt: Ein Gespräch mit dem Mann hinter dem SGE-Blog und der Homepage.
Redaktion JOURNAL (Andreas Wüst): Genau genommen begann es schon drei Jahre früher mit den legendären «Schach-News», einem losen aber gehefteten A4-Verteiler. Dann - im Frühjahr 1980 - legte ich eine sogenannte Nullnummer vor. Zusammen mit Bruno Hürlimann haben wir anschliessend die Vereinszeitung JOURNAL für die Schachgesellschaft Emmenbrücke erstellt. Nach 30 Jahren und verschiedenen Redaktoren war es Zeit, das Ganze ins Internet zu beamen und auf neue Beine zu stellen.
Walter Eigenmann war der Antrieb mit einer ersten Webseite, Jean-Claude Schmidig erstellte 2010 den Blog mit Homepage. Als der eingesetzte Webmaster aber sehr schnell absprang, übernahm ich die Aufgabe - bis heute! Und Roland Kreis verpasste dem Blog zum 10jährigen Jubiläum ein neues Kleid.
Die Vereinszeitung erschien viermal im Jahr in gedruckter Form (quartalsweise) - Schreibmaschine und Klebstoff inklusive! Heute im Internet gibt es fast täglich etwas zum Lesen. Schnell, direkt und ohne Umweg über eine Druckerei oder einen Postweg.
Schreiben und Fotografieren war schon immer eine meiner Stärken. Leider kann ich aber nicht zeichnen – Schulnote 3. 😄
Mit KI ist nun auch das möglich. Zudem kann ich dank ChatGPT meinen Schreibstil verbessern und ein wenig aus den immer gleichen Mustern «ausbrechen»
6000 Tage im Internet – etwas weniger als 17 Jahre Schachgeschichte. Und dahinter und davor liegen sogar mehr als 47 Jahre JOURNAL, voller Partien, Turniere, Begegnungen und Geschichten.
Das JOURNAL öffnet ein Fenster in diese lange Zeit: Es erzählt von besonderen Momenten, von Menschen am Brett und neben dem Brett, von Erfolgen und Enttäuschungen – und von all den kleinen Geschichten, die das Schachleben ausmachen.
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| 6000 Tage im Internet - ein weiterer Meilenstein SGE-Geschichte |
Tobias, herzliche Gratulation zum Gewinn der Vereinsmeisterschaft der Schachgesellschaft Emmenbrücke! Wie fühlt es sich an, Vereinsmeister zu sein?
Tobias: Danke! Natürlich freut mich der Titel sehr. Eine Vereinsmeisterschaft ist immer etwas Besonderes, weil man gegen Spieler antritt, die man aus dem eigenen Verein kennt. Da kennt man die Stärken und manchmal auch die Schwächen des Gegners. Umso schöner, wenn es am Ende für den ersten Platz reicht.
Gab es während der Meisterschaft einen Moment, in dem du gedacht hast: «Jetzt könnte es tatsächlich klappen»?
Tobias: Ja, irgendwann merkt man natürlich, dass man ganz vorne dabei ist. Dann versucht man, nicht zu viel darüber nachzudenken und sich einfach auf die nächste Partie zu konzentrieren. Das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan. 😄
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| Zeichnung: ChatGPT Foto-Vorlage Andi Wüst |
Zwei Wochen war es verdächtig ruhig auf unserer Homepage.
Keine neuen Meldungen. Keine aktuellen Geschichten. Null Bewegung.
Was war hier bloss los? 🤔
Die Ermittlungen wurden aufgenommen und sind nun fast abgeschlossen! 🔎
Der König wusste von nichts. 👑
Die Dame wollte sich nicht äussern. 🤐
Die Türme standen stur auf ihren Positionen. 🏰
Die Läufer liefen in alle möglichen Richtungen.
Und die Springer 🐴 – natürlich nicht auffindbar, sprich: wieder einmal irgendwo unterwegs. 😂
Es schien fast so, als hätte jemand die Homepage einfach ins Abseits gestellt.
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| Zeichnung / Text: KI |
## Schach ist eine ernste Sache. Oder etwa doch nicht? Bei uns wird natürlich konzentriert gespielt, gerechnet, kombiniert und um jeden halben Punkt gekämpft. Aber zwischen Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel darf auch der Humor nicht fehlen. Denn manchmal ist eine Partie so kompliziert, dass man sich fragt, ob der Gegner einen genialen Plan verfolgt – oder einfach selbst nicht weiss, was als Nächstes passiert. 😂
## Und wenn dann der König plötzlich mitten auf dem Brett steht und alle Figuren verschwunden sind, hilft nur noch eines: ** Ruhe bewahren. Noch einmal tief durchatmen und vor allem nachdenken. Und ab und zu hoffen, dass der Gegner das Matt übersieht. **
## Denn eines ist bei der Schachgesellschaft Emmenbrücke sicher: Ob Sieg, Niederlage oder Patt – die Freude am Schach steht immer im Mittelpunkt.** ♟️
## Also: Figuren aufstellen, Uhr drücken und los geht's! **
## Schachgesellschaft Emmenbrücke – wo nicht nur die Könige manchmal ins Schwitzen kommen. ** 😄
😄
♔ König: «Warum spielen wir jetzt wieder am Sonnenplatz?»
♟️ Bauer: «Weil wir endlich wieder einen guten Platz an der Sonne haben!» ☀️
♔ König: «Sehr gut! Dann kann ich mich ja wieder zurücklehnen.»
♟️ Bauer: «Nur nicht zu weit, Majestät … sonst ist es Schachmatt im Liegestuhl!» ☀️
Wer hat sich schon mal gefragt, warum dauert in einem Schachspiel manchmal ein Zug etwas länger? Ganz einfach: Weil man sich beim Schach eben nicht nur überlegt, was man als nächstes ziehen soll, sondern auch, welche Züge man danach besser nicht vergessen sollte. 😉
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| ChatGPT |
😊 Eine kleine Erinnerung 😊
Beim Schach gibt es bekanntlich viele Fragen. So zum Beispiel: 1. e4 oder 1. d4? Oder etwa 1. Sf3 mit späterem Läuferfianchetto oder sofort 1. g3!?. Auch endlos die Diskussion ob Angriff oder Verteidigung, Opfer oder lieber Material gewinnen?
Eine Frage ist bei uns allerdings deutlich einfacher zu beantworten: Der Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Nicht um 19:35 Uhr, nicht «kurz nach halb acht» und auch nicht irgendwann zwischen Kaffee und Feierabend. 😉
Zweiter Teil unseres kleinen Theoriebeitrags, mit Unterstützung von Gabriel Steiner.

3. Stell dir einfache Fragen
Wenn du fest hängst, helfen dir konkrete Fragen mehr als über die Stellung sinnlos nachzudenken:
Was würde mein Gegner jetzt gerne spielen?
Welche meiner Figuren sind aktiv oder inaktiv?
Kann ich einen Bauernhebel vorbereiten?
ChatGPT - Andi Wüst
Figuren, Bretter und Uhren allein machen die Schachgesellschaft Emmenbrücke nicht aus. Es sind die Spielerinnen und Spieler sowie die Orte, die unsere Gemeinschaft prägen und an denen wir unser gemeinsames Hobby leben, an denen wir uns treffen, Schach spielen, diskutieren und die Gemeinschaft pflegen.
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| Collage: ChatGPT |
Und jetzt schliesst sich der Kreis: Zurück am Sonnenplatz.
Geschäftshaus Sonnenplatz
Spiellokal 2021 - 2022, ab 2026
Restaurant Alpissimo,
Spiellokal von 2019 - 2021, 2022 - 2026
