Freitag, 30. April 2021

📤 Perlen aus der SGE-Geschichte (5) 📤

Erstmals an einer Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft spielte eine Auswahl der SGE in den späten Siebziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Dies auf eine Initiative unseres Ehrenmitglieds Robert Glanzmann. Das Aushängeschild des Vereins schaffte es dann sehr schnell bis in die 1. Liga. Dies auch weil es gelang diverse Verstärkungsspieler aus umliegenden Vereinen für die Idee zu gewinnen. Die zweite Mannschaft spielte später eine Liga tiefer - in der zweiten Liga -, die dritte sowie die vierte Mannschaft (bestand vorwiegend aus Junioren) versuchten es in der 3. bzw. später in der (damals neu gegründeten) 4. Liga. 

Inzwischen sind noch zwei Mannschaften (eine in der dritten sowie eine in der vierten Liga) am Start. Da einige Spieler mit Schach aufgehört haben oder aus der Region weggezogen sind, haben Spitzenplätze in den letzten Jahren eher Seltenheitswert bekommen. Trotzdem hat Emmenbrücke 1 vor zwei Jahren das Aufstiegsspiel zur 2. Liga geschafft und wäre beinahme aufgestiegen!

Donnerstag, 29. April 2021

Aus dem JOURNAL: 1999

Lange ist es her, seit das Spitzenteam der Schachgesellschaft Emmenbrücke in der ersten(!) oder der zweiten Liga der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft mitgespielt hat. In den späten Jahren der 80er-Jahre liebäugelte der Verein sogar mit einem Aufstieg in die Nationalliga B. Allerdings scheiterte die damalige Mannschaft in der letzten Runde äusserst knapp und verpasste die Krönung nur um Haaresbreite.
 
Dem damaligen Mannschaftsleiter Hansruedi Glanzmann gelang es immer wieder mit einer motivierten Mannschaft die Teams aus der Innerschweiz, dem nahen Aargau, der Stadt Zürich oder auch aus dem sonnigen Tessin auf Distanz zu halten. 
 

Mittwoch, 28. April 2021

Matt oder Patt

Weiss kann auf zwei Arten Schachmatt geben!
Ein Schachmatt (oft auch einfach nur Matt) ist eine Stellung im Schachspiel, in der ein König im Schach steht und es keinen regelgerechten Zug gibt, dieses Schachgebot aufzuheben. Mit einem Schachmatt ist die Partie beendet und für den Spieler, dessen König schachmatt gesetzt wurde, verloren.

Davon zu unterscheiden ist das Patt, bei dem der Spieler am Zug zwar ebenfalls keine legalen Zugmöglichkeiten hat, sein König aber nicht im Schach steht. Im Falle von Patt endet die Partie remis.

Weiss ist Patt, keine Figur kann ziehen
 

♚           ♕

Steht man auf Gewinn ist das Patt der schlechtmöglichste Partieausgang. Steht man klar auf Verlust ist ein Patt die letzte Rettung vor der drohenden Niederlage!

Quelle: Wikipedia
 

 


Dienstag, 27. April 2021

Ian Nepomniachtchi - WM-Herausforderer

Die aktuelle Weltnummer 4
WM-Herausforderer 2021
Foto: Wikipedia 🔗
Eine Remis in der gestrigen zweitletzten Runde gegen Maxime Vachier-Lagrave reicht Jan Alexandrowitsch Nepomnjaschtschi  zum vorzeitigen Gewinn des Kandidatenturniers 2020/2021. Der einzige noch mögliche Konkurrent, Verfolger Anish Giri (Holland), hat in der dreizehnten Runde die letzte Chance vergeben und gegen Alexander Grischuk verloren. Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt kann der Russe nicht mehr überholt werden.

Montag, 26. April 2021

Partiephasen

Die ersten zehn bis maximal fünfzehn Züge einer Schachpartie werden als Eröffnung bezeichnet. Die strategischen Ziele während der Eröffnung ist Entwicklung der Figuren, den König in Sicherheit bringen und das Zentrum beherrschen.

Die Eröffnungen werden unterteilt in offene Spiele, halboffene Spiele und geschlossene Spiele.

Ein Opfer (meistens ein Bauernopfer) in der Eröffnung mit dem Ziel, dafür anderweitige Vorteile (z. B. Angriff oder Entwicklungsvorsprung) zu erreichen, nennt man Gambit
(z. B. Schottisches Gambit, Damengambit, Königsgambit).

Sonntag, 25. April 2021

Nepomniachtchi oder Giri

Es sind nur noch zwei Runden zu spielen am Kandidatenturnier im russischen Jekaterinburg. Von den acht Teilnehmern haben realistischerweise nur noch Ian Nepomniachtchi (Russland) und Anish Giri (Niederlande) eine Chance auf den Turniersieg und damit das Recht im kommenden Herbst den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen (Norwegen) herauszufordern. 

Aktueller Zwischenstand nach 12 (von 14) Runden:

1. Ian Nepomniachtchi (Russland) 8; 2. Anish Giri (NL) 7½; 3. Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich) 6½; 4. Fabiano Caruana (USA) 6. Total 8 Teilnehmer

Mehr dazu bei der offiziellen FIDE-Webseite 🔗

Samstag, 24. April 2021

Dominik kommentiert seinen wertvollsten Sieg

Dominik (Foto Archiv)
Wie am Vortag berichtet haben Dominik und Matthias Mattenberger am «Locarno Chess-Open» 2021 teilgenommen. Das Turnier ist eines von Vielen, die von Claudio Boschetti im Rahmen seiner «Swisschesstour» organisiert und durchgeführt werden. Fünf Runden, jeweils am Wochenende, (Freitagabend, Samstag und Sonntag) sind auf dem Programm. In der ersten Runde kommt es wie bei Turnieren nach Schweizer System üblich zu ungleichen Duellen. Es wird die vordere Hälfte des Teilnehmerfeldes gegen das untere Tableau gepaart. Und hier haben alle Favoriten den ganzen Punkt geholt... (*)

(*) Wobei das natürlich nicht die ganze Wahrheit ist! Wie im gestrigen Bericht geschrieben hat Dominik gleich in der Startrunde für die Ûberraschung  des Turniers gesorgt. Sein Gegner, der an Nummer 10 gesetzte Senior - Mitglied beim «coolsten Schachklub Südbadens» - stolpert in einen gut vorbereiteten Königsangriff des Emmenbrückler's und muss als logische Folge die Partie nach über 60 Zügen aufgeben. 

Damit holt sich Dominik seinen ersten Sieg gegen einen Spieler mit mehr als 2000 Elo. Nachfolgend sein «Meisterstück» aus dem Tessin, kommentiert vom «Meister»  selbst - natürlich...

Freitag, 23. April 2021

«Locarno Chess-Open» 2021

Locarno am Lago Maggiore (Foto zvG)
Als ein sonniger Ferienort, so wird Locarno im Internet beworben. Dafür interessieren sich aber die 40 Teilnehmer und die zwei Teilnehmerinnen am «Locarno Chess-Open» nur am Rande. Viel wichtiger sind Punkte aus den Partien, gespielt auf 64 Feldern - wie immer bei den von Claudio Boschetti organisierten «Swisschess-Tour»-Turnieren nach strengen Covid-Vorgaben.

Matthias Mattenberger und Dominik Mattenberger sind die beiden Emmenbrückler, die wie gewohnt für die «DSSP» spielen. Obwohl sich der Ältere der Brüder mit Rang elf erneut inmitten der Eloriesen klassiert, gehört für einmal die Schlagzeile seinem jüngeren Bruder Dominik. Doch dazu später mehr!

Donnerstag, 22. April 2021

Die Schachpartie

Die Schachpartie ist der Titel eines Gemäldes des niederländischen Malers Lucas Hugensz. van Leyden 🔗 aus der Zeit der Renaissance um 1508. Es gehört seit 1874 zum Bestand der heutigen Berliner Gemäldegalerie und wird in den Räumen der Gemäldegalerie im Berliner Kulturforum ausgestellt.

Die Schachpartie (Wikimedia)🔗

Mittwoch, 21. April 2021

Ein beliebtes Schachmatt-Motiv

Weiss zieht und Matt in fünf Zügen

Und wieder ist es eine «einfache Aufgabe». Das Ziel, ein Matt in fünf Zügen finden. Der Anfang verläuft vermutlich noch relativ problemlos, doch dann braucht es eine zündende Idee...

Wer eine kleine Hilfe braucht kann unten weiterlesen. (Einfach mit der Maus Text markieren). Alle anderen mögen bitte zuerst das Problem ohne Hilfe lösen und erst dann den nachfolgenden (versteckten) Text anschauen:

SPOILER! (markieren) - Mit einem erstickten Matt bezeichnet man eine Situation, in der ein König dem Schachgebot eines Springers nicht mehr ausweichen kann, weil er vollständig von eigenen Figuren umgeben ist. Wobei in unserem Beispiel ist das aber nicht vollständig erfüllt. - (markieren) SPOILER

Zur Lösung geht es wie immer wenn ihr auf «weiterlesen» klickt:

Dienstag, 20. April 2021

Wer wird Herausforderer für Weltmeister Carlsen?

Seit gestern läuft in der russischen Univeritätsstadt Jekaterinburg Hälfte zwei beim Kandidatenturnier 2020/2021. Acht Weltklasse-Spieler sind es immer noch, die vielleicht im kommenden Herbst den seit 2013 regierenden Weltmeister herausfordern können - aber nur einer wird es dann am Ende des Turniers sein...

Das Kandidatenturnier - der aktuelle Zwischenstand bei Halbzeit

Montag, 19. April 2021

Kein Spielbetrieb vor Mai 2021

Liebe SGE Mitglieder 

Aufgrund der aktuellen bundesrechtlichen Bestimmungen und aufgrund der aktuellen Fallzahlen von Infektionen und Hospitalisationen wartet der Vorstand die nächsten Tage ab, bis er über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab Mai 2021 entscheidet. 

Im April 2021 findet sicher kein Spielbetrieb mehr statt.


Sonntag, 18. April 2021

Matt in 5 Zügen

Kleiner Tipp: Zugzwang!
Wer bei «Matt in fünf Zügen» an das Schäfermatt denkt, hat nur die halbe Wahrheit entdeckt. Denn bekanntermassen setzen Profis den gegnerischen König in Partien gegen Anfänger ab und an schon mal in vier Zügen ausser Gefecht. 

Hier geht es aber um ein kleines Problem mit nur noch wenigen Figuren auf dem Brett. Weiss zieht und nach fünf Zügen ist der schwarze König in der Mattfalle. 

Zur Lösung geht es wie immer wenn ihr auf «weiterlesen» klickt:

Samstag, 17. April 2021

Die SMM 2021 startet nach den Sommerferien

Die SMM-Broschüre 2020
Der Schweizerische Schachbund hat die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft auf den Herbst 2021 verschoben. Die Situation betreffend Corona präsentiert sich nach wie vor unverändert. Trotzdem besteht wegen der Impfkampagne Grund zur Hoffnung. Deshalb ist der Start der SMM auf Ende August verschoben, in der Hoffnung die sieben Runden in knapp vier Monaten durchzuspielen.

Anmeldeschluss ist neu der 1. Juli 2021. 

Aktuelle SMM-Termine 2021
 
1. Runde: 26. April – 2. Mai 2021
2  Runde: 24. – 30. Mai 2021
1. Runde: 21. – 27. Juni 2021
1. Runde:
23. – 29. August 2021
2. Runde: 13. – 19. September 2021
3. Runde:
4. - 10. Oktober 2021
4. Runde: 18. - 24. Oktober 2021
5. Runde: 8. – 13. November 2021
6. Runde: 15. – 20. November 2021
7. Runde: 29. November bis 4. Dezember 2021

Freitag, 16. April 2021

Zwei Könige, zwei Läufer, zwei Bauern

Beim nachfolgenden «Dreizüger» müsst ihr schon ein bisschen mehr studieren. Es ist gar nicht so einfach die richtige Lösung zu finden. Wenn ihr die richtige Idee gefunden habt ist die Lösung danach ganz einfach. Versucht euer Glück und ihr werdet den Schlüsselzug ohne weiteres finden: Weiss zieht und setzt in drei Zügen Matt.

Donnerstag, 15. April 2021

Auf einen Blick ... und schon gelöst!

Gewisse Probleme sind so einfach, dass sie mit einem Blick erkannt werden. Die nachfolgende Mattaufgabe sollte also problemlos zu lösen sein: Weiss zieht und setzt in drei Zügen Matt.
Quelle: Internet

Mittwoch, 14. April 2021

♗ FIDE-Rating per 01.04.2021

Eloberechnung so?

Es sind fünf Monate vergangen und die vereinsinterne FIDE-Rangliste ist unverändert geblieben. Im vergangenen November hat Matthias Mattenberger als erst zweiter aktiver Spieler (!) der Schachgesellschaft Emmenbrücke die magische Elozahl von 1900 geknackt. Nun hat der junge Nachwuchsspieler eine weitere Bestmarke erzielt. Und dabei noch quasi im Vorbeigehen («en passant») Daniel Portmann als Nummer 1 abgelöst.

Ebenfalls eine persönliche Bestleistung vermeldet Dominik Mattenberger. Gleichzeitg geht es auch für ihn SGE-intern einen Rang vorwärts. Ein Eloplus von über 200 innerhalb eines knappen Jahres bedeutet selbstverständlich ebenfalls «Vereinsrekord».

Alle übrigen Emmenbrückler stehen ohne gespielte Partie unverändert in der Wertung.

Dienstag, 13. April 2021

Endspieltechnik in der Praxis

Was gibt es zu der nachfolgenden Stellung zu sagen? Ist er ein Patzer, der die Gefahren von entfernten gegnerischen Freibauern nicht kennt oder doch ein (Gross)-Meister, der die Ausnahme erkennt? Und noch eine Frage: Was ist denn die Ausnahme?
Die Ausnahme in der Stellung ist der weisse h-Bauer. Würde er auf h2 oder h3 stehen, so hat Weiss keine Chance und die Partie ist für ihn verloren. Aber er steht auf h4, also schon weiter vorne und bereit für einen erfolgreichen Durchbruch.

Montag, 12. April 2021

Endspieltechnik - Bauerndurchbruch

Im Internet finden sich tausende von Endspielen
(Foto: Printscreen)
Wir alle wissen es: Nichts ist in der Praxis schwieriger, als ein Endspiel zu gewinnen. Und ganz
besonders gilt dies für Bauernendspiele. Selbst ein Mehrbauer kann manchmal nicht zum Gewinn ausreichen. 

Die Bauern sind in Schachpartien die schwächsten Figuren. Und so werden sie in der Regel entweder zum Schutz der Figuren eingesetzt - oder dann einfach abgetauscht oder vereinzelt auch «geopfert». Erreicht aber einer der zu Beginn acht Bauern die gegnerische Grundreihe, kann er sich in eine beliebige Figur umwandeln. Dazu wählt der Spieler in der Regel die stärkste von allen, nämlich die Dame. Danach ist die zuvor vielleicht sogar negative Materialbilanz plötzlich gewaltig aufgewertet, meistens reicht es danach sogar zum Sieg. Deswegen kann es sich durchaus lohnen, auch Material zu investieren, um dem Umwandlungskandidaten freie Bahn zu verschaffen!

Sonntag, 11. April 2021

Damianos Verteidigung

Holzschnitt von 1512
Priester und Mönch spielen Schach
In einer der ersten Eröffnungslektionen lernt man, die Bauernstellung vor dem König soll nicht geschwächt werden. Doch das tut Schwarz mit dem mehr als fragwürdige Bauernzug 2. … f7–f6 in der offenen Partie.

Er wurde weder von Damiano de Odemira 🔗 (oder Pedro Damiano) ersonnen, noch hat er diesen Zug empfohlen. Tatsächlich findet man die sogenannte Damiano-Verteidigung bereits in dem fünfzehn Jahre älteren Werk von Lucena 🔗. Das dort vorgestellte Partiefragment wurde von Schachhistorikern gelegentlich als Demonstration der Wirkungskraft des mit dem neuen Schach wesentlich mächtiger gewordenen Läufers und vor allem der Dame bezeichnet. Aber nach den damals gültigen mittelalterlichen Schachregeln war die Deckung des e-Bauern durch den f-Bauern nicht zu bemängeln.

Samstag, 10. April 2021

Kurzpartien und Eröffnungsfallen (7)

Das Nordische Gambit zählt zu den Offenen Spielen. In der älteren Schachliteratur wird es auch Dänisches Gambit genannt, entsprechend der englischen Bezeichnung (Danish Gambit). Die Idee zu dieser Eröffnung stammt von den drei Spielern Orla Herman Krause, Vilhelm Nielsen und Arne Sörensen, die alle in Kopenhagen lebten. Weiss will durch ein doppeltes Bauernopfer eine schnelle Figurenentwicklung und offene - vor allem die zentralen - Linien für seine Figuren erreichen. Ebenso sind die Läufer sehr gut postiert und üben Druck gegen die schwachen Punkte f7 und g7 im schwarzen Lager aus. Schwarz hingegen hat zwei Bauern gewonnen und kann bei korrekter Verteidigung mindestens Ausgleich erzielen und falls er das Endspiel erreicht sogar gewinnen.

Freitag, 9. April 2021

Aus dem JOURNAL: 1993


Daniel Portmann (Foto: Archiv)
Die Vereinsmeisterschaft 1993 wird erst nach einem zweirundigen Stichkampf entschieden. Daniel Portmann entrohnt den amtierenden Vereinsmeister Bruno Kunz gleich mit 2:0. 
 
Ex-+JOURNAL-Redaktor Walter Eigenmann schreibt 1993 in der SGE-Vereinszeitung: «Dani zählt mittlerweile zu den besten Spielern der Innerschweiz, und wo immer er seine Figuren im Spiel hat, heimst er Spitzenplatz um Spitzenplatz ein. Längst gehört er auch zu den echten Stützen unserer Erstliga-Mannschaft. Dass er inzwischen eine äussert ideenreiche, auch taktisch gewitzte Klinge zu führen weiss, bewies er eben in dem vergangenen VM-Turnier».

Donnerstag, 8. April 2021

Ein «Taktiker par excellence»

Diese Aufgabe wurde - und wird noch immer - als angebliche Partiestellung aus dem Jahre 1909 nachgedruckt. Der damals bekannte ukrainische (schachpielende) Kaufmann Ossip Bernstein 🔗 (Osip Samuilovič Bernštejn) hat angeblich gegen einen unbekannten Spieler gewonnen. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um ein von ihm zwei Jahre zuvor komponiertes Schachproblem. Der später nach Frankreich ausgewanderte Grossmeister gehörte kurz nach der Jahrhundertwende (1904 - 1906) zu den zehn besten Spielern der Welt.

Ossip Bernstein - Daily Telegraph, 1907
Matt in drei Zügen
Savielly Tartakower, der 1930 eine Biographie über Bernstein veröffentlichte, bezeichnete ihn als «Taktiker par excellence».

Mittwoch, 7. April 2021

Aus dem JOURNAL: 1992

Leukerbad VS
Es gibt noch immer keine Neuigkeiten aus dem Verein. Deshalb greifen wir ins Archiv! Die nachfolgende Partie stammt aus der SEM 1992 in Leukerbad. Vier SGE-Spieler versuchten damals ihr Glück im Wallis.

René Cattin - Werner Hüsler
Schweizerische Einzelmeisterschaft 1992

Montag, 5. April 2021

Wir lösen auf - Kombinationen aus Lugano

Und hier sind die Auflösungen zu den Kombinationsaufgaben aus Lugano:
① Dominik Mattenbergger - Zoran Trivic
Lugano Open 2021

② Matthias Mattenberger - Frank Schmidbauer
Lugano Open 2021

③ Zoran Trivic - Jean-Claude Schmidig
Lugano Open 2021

Kombinationsaufgaben aus Lugano

Lugano Gartenschach (Wikimedia)
Über das erste wieder am Brett gespielte Turnier seit längerer Zeit  - das Lugano Open (Special Edition) - haben wir hier berichtet. 

Die beiden für die DSSP spielenden Gebrüder Mattenberger haben zusammen sechs Punkte erzielt. Nebst zwei Remispartien können fünf Spiele siegreich beendet werden. Zwei schöne Gewinnpartien (eine von Dominik, eine von Matthias) sind bereits veröffentlicht, je eine ebenfalls attraktive Kombination der beiden Jungs dürfen heute im Selbststudium gelöst werden. 

Sonntag, 4. April 2021

Frohe Ostern

Die Schachgesellschaft Emmenbrücke
wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern

Samstag, 3. April 2021

Das SGE-Osterrätsel

Dieses Osterrätsel sollten alle schachspielenden Freunde und Mitglieder der Schachgesellschaft Emmenbrücke in wenigen Sekunden lösen können. Einfach die richtigen Wörter bei den entsprechenden Symbolen oder Bilder einfügen und schon ergibt sich in der Mitte in den schraffierten Feldern das Lösungswort.

Und hier ist der pdf-Download zum Ausdrucken und Ausfüllen zu Hause!

Viel Spass!

Freitag, 2. April 2021

Die Batterie

Begriff im Schach: Die Batterie
Im Schach versteht man unter einer Batterie ein Zusammenspiel zumindest zweier Figuren entlang einer
bestimmten Wirkungslinie. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Bedeutungen:

Donnerstag, 1. April 2021

Neue FIDE-Regeln ab 01.04.2021

Es ist nun also endlich soweit. 

Die FIDE hat endlich - wenn auch spät - die Gleichstellung zwischen Mann und Frau angenommen. Unsere Sprache macht gegenwärtig einen dramatischen Wandel durch. Unter der Überschrift einer «Geschlechter-Gerechtigkeit» wird eine neue Ausdrucksweise vollzogen. Da kann natürlich auch der oder die Schachspielende nicht zurückstehen, ganz gleich, ob er/sie sich als SchachspielerIn oder Schachspieler*in fühlt. So müssen auch wir unsere gewohnte Sprache nach Relikten der Vor-Gender-Zeit durchsuchen und sie konsequent modernisieren.