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Donnerstag, 15. April 2021

Auf einen Blick ... und schon gelöst!

Gewisse Probleme sind so einfach, dass sie mit einem Blick erkannt werden. Die nachfolgende Mattaufgabe sollte also problemlos zu lösen sein: Weiss zieht und setzt in drei Zügen Matt.
Quelle: Internet

Mittwoch, 14. April 2021

♗ FIDE-Rating per 01.04.2021

Eloberechnung so?

Es sind fünf Monate vergangen und die vereinsinterne FIDE-Rangliste ist unverändert geblieben. Im vergangenen November hat Matthias Mattenberger als erst zweiter aktiver Spieler (!) der Schachgesellschaft Emmenbrücke die magische Elozahl von 1900 geknackt. Nun hat der junge Nachwuchsspieler eine weitere Bestmarke erzielt. Und dabei noch quasi im Vorbeigehen («en passant») Daniel Portmann als Nummer 1 abgelöst.

Ebenfalls eine persönliche Bestleistung vermeldet Dominik Mattenberger. Gleichzeitg geht es auch für ihn SGE-intern einen Rang vorwärts. Ein Eloplus von über 200 innerhalb eines knappen Jahres bedeutet selbstverständlich ebenfalls «Vereinsrekord».

Alle übrigen Emmenbrückler stehen ohne gespielte Partie unverändert in der Wertung.

Dienstag, 13. April 2021

Endspieltechnik in der Praxis

Was gibt es zu der nachfolgenden Stellung zu sagen? Ist er ein Patzer, der die Gefahren von entfernten gegnerischen Freibauern nicht kennt oder doch ein (Gross)-Meister, der die Ausnahme erkennt? Und noch eine Frage: Was ist denn die Ausnahme?
Die Ausnahme in der Stellung ist der weisse h-Bauer. Würde er auf h2 oder h3 stehen, so hat Weiss keine Chance und die Partie ist für ihn verloren. Aber er steht auf h4, also schon weiter vorne und bereit für einen erfolgreichen Durchbruch.

Montag, 12. April 2021

Endspieltechnik - Bauerndurchbruch

Im Internet finden sich tausende von Endspielen
(Foto: Printscreen)
Wir alle wissen es: Nichts ist in der Praxis schwieriger, als ein Endspiel zu gewinnen. Und ganz
besonders gilt dies für Bauernendspiele. Selbst ein Mehrbauer kann manchmal nicht zum Gewinn ausreichen. 

Die Bauern sind in Schachpartien die schwächsten Figuren. Und so werden sie in der Regel entweder zum Schutz der Figuren eingesetzt - oder dann einfach abgetauscht oder vereinzelt auch «geopfert». Erreicht aber einer der zu Beginn acht Bauern die gegnerische Grundreihe, kann er sich in eine beliebige Figur umwandeln. Dazu wählt der Spieler in der Regel die stärkste von allen, nämlich die Dame. Danach ist die zuvor vielleicht sogar negative Materialbilanz plötzlich gewaltig aufgewertet, meistens reicht es danach sogar zum Sieg. Deswegen kann es sich durchaus lohnen, auch Material zu investieren, um dem Umwandlungskandidaten freie Bahn zu verschaffen!

Sonntag, 11. April 2021

Damianos Verteidigung

Holzschnitt von 1512
Priester und Mönch spielen Schach
In einer der ersten Eröffnungslektionen lernt man, die Bauernstellung vor dem König soll nicht geschwächt werden. Doch das tut Schwarz mit dem mehr als fragwürdige Bauernzug 2. … f7–f6 in der offenen Partie.

Er wurde weder von Damiano de Odemira 🔗 (oder Pedro Damiano) ersonnen, noch hat er diesen Zug empfohlen. Tatsächlich findet man die sogenannte Damiano-Verteidigung bereits in dem fünfzehn Jahre älteren Werk von Lucena 🔗. Das dort vorgestellte Partiefragment wurde von Schachhistorikern gelegentlich als Demonstration der Wirkungskraft des mit dem neuen Schach wesentlich mächtiger gewordenen Läufers und vor allem der Dame bezeichnet. Aber nach den damals gültigen mittelalterlichen Schachregeln war die Deckung des e-Bauern durch den f-Bauern nicht zu bemängeln.

Samstag, 10. April 2021

Kurzpartien und Eröffnungsfallen (7)

Das Nordische Gambit zählt zu den Offenen Spielen. In der älteren Schachliteratur wird es auch Dänisches Gambit genannt, entsprechend der englischen Bezeichnung (Danish Gambit). Die Idee zu dieser Eröffnung stammt von den drei Spielern Orla Herman Krause, Vilhelm Nielsen und Arne Sörensen, die alle in Kopenhagen lebten. Weiss will durch ein doppeltes Bauernopfer eine schnelle Figurenentwicklung und offene - vor allem die zentralen - Linien für seine Figuren erreichen. Ebenso sind die Läufer sehr gut postiert und üben Druck gegen die schwachen Punkte f7 und g7 im schwarzen Lager aus. Schwarz hingegen hat zwei Bauern gewonnen und kann bei korrekter Verteidigung mindestens Ausgleich erzielen und falls er das Endspiel erreicht sogar gewinnen.

Freitag, 9. April 2021

Aus dem JOURNAL: 1993


Daniel Portmann (Foto: Archiv)
Die Vereinsmeisterschaft 1993 wird erst nach einem zweirundigen Stichkampf entschieden. Daniel Portmann entrohnt den amtierenden Vereinsmeister Bruno Kunz gleich mit 2:0. 
 
Ex-+JOURNAL-Redaktor Walter Eigenmann schreibt 1993 in der SGE-Vereinszeitung: «Dani zählt mittlerweile zu den besten Spielern der Innerschweiz, und wo immer er seine Figuren im Spiel hat, heimst er Spitzenplatz um Spitzenplatz ein. Längst gehört er auch zu den echten Stützen unserer Erstliga-Mannschaft. Dass er inzwischen eine äussert ideenreiche, auch taktisch gewitzte Klinge zu führen weiss, bewies er eben in dem vergangenen VM-Turnier».

Donnerstag, 8. April 2021

Ein «Taktiker par excellence»

Diese Aufgabe wurde - und wird noch immer - als angebliche Partiestellung aus dem Jahre 1909 nachgedruckt. Der damals bekannte ukrainische (schachpielende) Kaufmann Ossip Bernstein 🔗 (Osip Samuilovič Bernštejn) hat angeblich gegen einen unbekannten Spieler gewonnen. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um ein von ihm zwei Jahre zuvor komponiertes Schachproblem. Der später nach Frankreich ausgewanderte Grossmeister gehörte kurz nach der Jahrhundertwende (1904 - 1906) zu den zehn besten Spielern der Welt.

Ossip Bernstein - Daily Telegraph, 1907
Matt in drei Zügen
Savielly Tartakower, der 1930 eine Biographie über Bernstein veröffentlichte, bezeichnete ihn als «Taktiker par excellence».

Mittwoch, 7. April 2021

Aus dem JOURNAL: 1992

Leukerbad VS
Es gibt noch immer keine Neuigkeiten aus dem Verein. Deshalb greifen wir ins Archiv! Die nachfolgende Partie stammt aus der SEM 1992 in Leukerbad. Vier SGE-Spieler versuchten damals ihr Glück im Wallis.

René Cattin - Werner Hüsler
Schweizerische Einzelmeisterschaft 1992

Montag, 5. April 2021

Wir lösen auf - Kombinationen aus Lugano

Und hier sind die Auflösungen zu den Kombinationsaufgaben aus Lugano:
① Dominik Mattenbergger - Zoran Trivic
Lugano Open 2021

② Matthias Mattenberger - Frank Schmidbauer
Lugano Open 2021

③ Zoran Trivic - Jean-Claude Schmidig
Lugano Open 2021

Kombinationsaufgaben aus Lugano

Lugano Gartenschach (Wikimedia)
Über das erste wieder am Brett gespielte Turnier seit längerer Zeit  - das Lugano Open (Special Edition) - haben wir hier berichtet. 

Die beiden für die DSSP spielenden Gebrüder Mattenberger haben zusammen sechs Punkte erzielt. Nebst zwei Remispartien können fünf Spiele siegreich beendet werden. Zwei schöne Gewinnpartien (eine von Dominik, eine von Matthias) sind bereits veröffentlicht, je eine ebenfalls attraktive Kombination der beiden Jungs dürfen heute im Selbststudium gelöst werden. 

Sonntag, 4. April 2021

Frohe Ostern

Die Schachgesellschaft Emmenbrücke
wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern

Samstag, 3. April 2021

Das SGE-Osterrätsel

Dieses Osterrätsel sollten alle schachspielenden Freunde und Mitglieder der Schachgesellschaft Emmenbrücke in wenigen Sekunden lösen können. Einfach die richtigen Wörter bei den entsprechenden Symbolen oder Bilder einfügen und schon ergibt sich in der Mitte in den schraffierten Feldern das Lösungswort.

Und hier ist der pdf-Download zum Ausdrucken und Ausfüllen zu Hause!

Viel Spass!

Freitag, 2. April 2021

Die Batterie

Begriff im Schach: Die Batterie
Im Schach versteht man unter einer Batterie ein Zusammenspiel zumindest zweier Figuren entlang einer
bestimmten Wirkungslinie. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Bedeutungen:

Donnerstag, 1. April 2021

Neue FIDE-Regeln ab 01.04.2021

Es ist nun also endlich soweit. 

Die FIDE hat endlich - wenn auch spät - die Gleichstellung zwischen Mann und Frau angenommen. Unsere Sprache macht gegenwärtig einen dramatischen Wandel durch. Unter der Überschrift einer «Geschlechter-Gerechtigkeit» wird eine neue Ausdrucksweise vollzogen. Da kann natürlich auch der oder die Schachspielende nicht zurückstehen, ganz gleich, ob er/sie sich als SchachspielerIn oder Schachspieler*in fühlt. So müssen auch wir unsere gewohnte Sprache nach Relikten der Vor-Gender-Zeit durchsuchen und sie konsequent modernisieren.