– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

♟️ Montag, 31. August Thema-Turnier (3) ♟️Montag, 7. September: Vereincup/verschobene Partien♟️

Samstag, 10. August 2013

Bundesturnier 2015 in Münchenstein BL

Das Bundesturnier 2015 des Schweizerischen Schachbunds wurde an den Schachklub Birseck vergeben. Die Bundesmeister im übernächsten Jahr werden in Münchenstein BL erkoren. Letztmals fand das Turnier 2002 in der Region Nordwestschweiz statt. Es siegte damals in Basel der inzwischen verstorbene Grossmeister Ivan Nemet.

 Das Turnier startet auch dieses Mal traditiongemäss an Auffahrt und dauert vier Tage: 14. - 17. Mai 2015.

Im kommenden Jahr sehen wir uns im Hotel Arte in Olten - 29. Mai bis 1. Juni 2014.

http://www.skbirseck.ch/skb/

Dienstag, 6. August 2013

Schach - einmal anders! (I)

«Sie ist eine meiner Favoritinnen. Ihre Spiele sind immer sehr spannend zu beobachten. Und sie ist eine der schönsten Frauen im Schach!» Dies schrieb keine geringere als die Exweltmeisterin von 1996 bis 1999 Susan Polgar  in ihrem Schachblog. Gemeint ist die spanische Internationale Meisterin Dafnae Lorena Trujillo Delgado  (geb. 1983). Mit 2251 Elo hatte sie im Jahre 2008 ihre höchste FIDE-Elo-Wertung. Allerdings spielt(e) die Beauty in den letzten fünf Jahren leider nur noch sporadisch Schach.


Hier eine Kurzpartie von ihr:
Dafnae Trujillo Delgado - Peter Heimbächer Ciudad de La Laguna op 2001

Dafnae Trujillo Delgado bei der FIDE 

Sonntag, 4. August 2013

Eröffnungstheorie (2): Spanische Partie - Hauptvariante

Schachwettkampf am Hof des Königs von Spanien
Gemälde von Luigi Mussini (1886)
Die Idee von 3. Lb5 ist es mit der kurzen Rochade die Entwicklung des Königsflügels zu vollenden. Dann wird mit d4 das Zentrum geöffnet. Der Damenspringer bleibt zunächst auf b1, so dass Weiß sein Vorgehen im Zentrum mit c3 vorbereiten kann. Den e-Bauern kann Weiß bei Bedarf mit Te1 decken. Wird der Läufer auf b5 mit a6 angegriffen, zieht er sich nach a4 und bei weiterer Verfolgung nach b3 zurück. Er besetzt dort die wichtige Diagonale a2-g8. Gegenüber der Italienischen Partie hat Weiß den Vorteil, dass der Läufer auf b3 weniger exponiert steht und dass Schwarz seinen Damenflügel geschwächt hat.

Freitag, 2. August 2013

♔ 113. SEM 2013 in Grächen - Bericht

Bei sommerlichen Temperaturen fährt eine Heerschar (318) Schach-Enthusiasten, mit Begleitpersonen, hinauf in das auf 1600 m gelegene Feriendorf Grächen/VS.
Von unserem Verein mit dabei: Gabriel Steiner, Fredy Jung, Josef "Seppi" Lustenberger, Roland Burri, Renzo Mazzoni mit Bruder Livio Mazzoni. In dieser grossen Schachfamilie erkennen wir etliche Spieler aus früheren Begegnungen. Gespielt wird jeweils um 13.00 Uhr. Gleich mit einem Startsieg beginnen Seppi, Fredy und Gabriel. Der Rest der SGE-ler plagen möglicherweise noch das Höhenklima. 

Die SEM lässt auch viel Raum und Zeit für kleinere Wanderungen und fröhliche Abendstunden. Eine Gondelfahrt auf die Hannigalp (2114 m) ist ein muss und beglückt uns mit einer herrlichen Aussicht auf die Walliserriesen Weisshorn, Bietschhorn, Matterhorn. Leichte Wanderungen zum See oder zur Bärgij-Alp runden unseren Aufenthalt ab.
Die 2./3./4. Turnierrunde(n) verlaufen nicht allen Wunschgemäss, schlussentlich gönnt man auch mal dem Gegner einen Punkt. Einzig für Seppi geht der Lift stetig aufwärts.
Marlen (Tochter von Fredy) besucht für eine Ferienwoche das Terrassendorf. Zum Abendessen spendet sie der SGE-Runde zur Begrüssung gleich einen feinen Williamsschnaps. Überhaupt trösten die gemütlichen Abende allenthalben über die unnötigen Partieverluste hinweg. Die Schlussrunde beenden wir mit einem Innerschweitzer Feuerwerk: 5 : 1  SGE-Siege!

Eine spannende SEM ist zu Ende und ein Wiedersehen in Grächen, in drei oder vier Jahren ist programmiert.

SSB-Homepage

Schachresultate


Weitere Bilder und eine Partie folgen!

Mittwoch, 31. Juli 2013

Wir heiraten: Erika Funk und Walter Eigenmann

Erika Funk und Walter Eigenmann heiraten am Donnerstag den 8. August 2013 auf dem Standesamt in Emmenbrücke! Die Trauung findet um 14:00 Uhr im engsten Familienkreis statt. 

Anschliessend sind ab 14:30 Uhr alle Freunde und Bekannten - und natürlich Walters Weggefährten seiner langjährigen Schachlaufbahn - herzlich zum Apero eingeladen. Vor dem Gersag können wir zusammen mit der Hochzeitsgesellschaft auf Erikas und Walters Zukunft anstossen. Anschliessend ist auch noch genügend Zeit, wo wir uns zu einem gemütlichen "Schach-Schwatz" treffen! 

Wir gratulieren dem Brautpaar ganz herzlich zur bevorstehenden Hochzeit. Bekanntlich haben solche weitreichenden Entscheidungen immer einen positiven Einfluss auf die schachliche Qualität und wir freuen uns auf Walti's erste Schachpartie ... als Ehemann! 

Vorstand, Redaktion und die ganze Schachfamilie

Montag, 29. Juli 2013

Was ziehen Sie? (2)

Eine Menge von Siegen der jungen Generation gab es Ende Januar in Gibraltar. Aber die älteren Spieler können auch spielen und schlugen mit aller Macht zurück. In unserem ersten Beispiel überlistete der Bulgarische Grossmeister den jungen Chinesen in Zeitnot. Der chinesische Teenager geriet unter Druck und seine Stellung wurde geknackt

Kiril Georgiev (Bulgarien) –Yangyi Yu (China)
Tradewise Gibratar Chess Festival 2013
Bearbeitet von John Saunders (Übersetzung)
Schwarz am Zug!

Nigel Short reagierte in diesem Turnier nach schwachem Start beeindruckend. Nachfolgende Kombination ist ein Beweis für den Mut und die Entschlossenheit des ehemaligen WM-Kandidaten. Es ist dies wirkliche Risikobereitschaft, es ist Turnierschach vom Feinsten.

Artur Jakubiec (Polen) - Nigel D. Short (England)
Tradewise Gibratar Chess Festival 2013
Bearbeitet von John Saunders (Übersetzung)
Schwarz am Zug!
Quelle: Chessbase 

Samstag, 27. Juli 2013

Historische Meisterpartien aus aller Welt (6)

Perle von Zandvoort

Weltmeister Max Euwe
Die Perle von Zandvoort ist eine Schachpartie, die am 3. Dezember 1935 in Zandvoort beim Wettkampf um die Schachweltmeisterschaft zwischen dem Herausforderer Max Euwe und dem amtierenden Weltmeister Alexander Aljechin gespielt wurde. Sie gilt als die beste Leistung in diesem Match von Euwe, in dem er überraschend den Titel gewann. Der Name "Perle von Zandvoort" geht auf den Großmeister Savielly Tartakower zurück, der als Journalist über den Wettkampf berichtete.