Bevor die Figuren Ferien machen …
Geschätzte eintausend schwarze und weisse Schachfiguren, die quadratischen Bretter sowie silberne, goldene und andersfarbige Schachuhren werden nun für sechs Wochen in unserem Materialkasten ruhen.
Bis Mitte August herrscht Sommerpause. Ab dem 17. August wird es wieder ernst: In unseren SMM-Gruppen steht die letzte Runde der Saison 2026 auf dem Programm. Emmenbrücke 2 hat an diesem Montag ein Heimspiel und empfängt den Gruppensieger Luzern 3. In diesem Spiel geht es für die Luzerner um nichts mehr ausser Elopunkten, für die Gastgeber immerhin noch um die Verteidigung des dritten Schlussrangs.
Für Emmenbrücke 1 ist die Ausgangslage vielversprechend. Der zweite Rang liegt in Reichweite – vorausgesetzt, es läuft nicht doch noch alles aus dem Ruder. Dafür müsste unser Team am Donnerstag der gleichen Woche gegen das ebenso unberechenbare wie gefährliche Baar eine deutliche Niederlage einstecken (wir erinnern uns nur zu gut: das Heimspiel ging knapp aber verdient verloren …), während gleichzeitig der bisher souveräne Tabellenführer und bereits feststehende Gruppensieger Mythen gegen Baden-Brugg verlieren müsste.
Geschieht dieses eher unwahrscheinliche Szenario nicht, dürfen wi²r uns auf ein Aufstiegsspiel gegen den verlustpunktfreien Sieger der Zentralgruppe 3, JSV-Caissa-Nidwalden, freuen. Am Samstag nachmittag 24. Oktober um 14:00 Uhr könnten wir dann auf die andere Seite des Pilatus und dort den Schlusspunkt unter die Saison setzen. Die Nidwaldner sind klare Favoriten und wir haben - als Aussenseiter - nichts zu verlieren - ausser natürlich ... Elopunkte.
Bevor wir jedoch den Blick definitiv nach vorne richten, lohnt sich ein kurzer Rückblick auf unseren letzten Spielabend, den wir im Ausweichlokal verbringen durften. Zum Abschluss des ersten Halbjahres stand ein Rapidturnier auf dem Programm, bei dem nochmals alle Spieler ihr Können unter Beweis stellten. Dieses Mal war nicht der unbedingte Siegeswille im Vordergrund. Vielmehr sollte der Abend mit einem abwechslungsreichen und spannenden Kurzpartienturnier einen gelungenen Schlusspunkt vor der Sommerpause setzen. Jeder Spieler verfügte über 20 Minuten Bedenkzeit pro Partie, um seinem Gegner möglichst den ganzen oder halben Punkt abzuringen. Es wurde konzentriert gekämpft, mutig angegriffen und bis zur letzten Partie um jede Platzierung gerungen. Wie bei Rapidturnieren mit einer begrenzten Rundenzahl so oft, musste am Ende die Buchholzwertung über den Turniersieg entscheiden. Dabei hatte Pietro Mulargia das glücklichere Ende für sich und gewann das Turnier hauchdünn vor der Konkurrenz. Dazu gratulieren wir Pietro ganz herzlich und wünschen allen Mitgliedern eine erholsame Sommerpause.
Wir freuen uns darauf, ab Mitte August wieder gemeinsam die Figuren über die Bretter ziehen zu lassen.

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