Die dritte Innerschweizer Gruppenmeisterschaft 2026 mit erstmaliger SGE-Teilnahme gehört der Vergangenheit an. Der angestrebte Platz unter den ersten sechs Rangierten wird deutlich verfehlt. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die sowohl im eigenen Spiel als auch im Turnierverlauf zu finden sind.
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| Ein «halber» Fototermin... Foto: René Studer |
Ein weiterer Faktor für das unerwartet schwache Abschneiden liegt im Turniermodus: Aufgrund der ungeraden Anzahl an Mannschaften kommen insgesamt sieben Teams in den Genuss eines Freiloses, das mit vier Einzelpunkten gewertet wird. Davon werden auch die Mannschaften auf den Rängen 6 bis 9 begünstigt. Wäre Emmenbrücke ebenfalls in den Genuss eines solchen spielfreien Punktgewinns gekommen, hätte der angestrebte Schlussrang durchaus erreicht werden können. Stattdessen resultiert nach der Schlussrunde ein Rückfall auf Rang 10. Zudem kostet eine Niederlage in der letzten Runde - besonders beim Schweizer System - immer ein paar Platzierungen...
Ein paar Impressionen vom Turnier:
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| Josef und René beim Töggelen Foto: Andi/Suphaporn Wüst |
Für einen der humorvollsten Momente des Turniers sorgt die Partie «Daniel gegen Daniel» in der zweiten Runde: Unser Daniel greift kurz vor einer geplanten Umwandlung zur Dame – worauf sein Gegner, der Luzerner Daniel, ebenfalls zur eigenen Dame greift, obwohl bei ihm keine Umwandlung ansteht. Der trockene Kommentar von Roman: «Gleiches Recht für alle!».
Etwas Geduld erfordert der Fototermin: Zwar finden sich alle Spieler am vereinbarten Ort ein, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. Erst mit einigem organisatorischem Geschick (Überredungskunst!) gelingt es dem JOURNAL, die Mannschaft vollständig für das Gruppenfoto zu versammeln (Foto hier!).Ein herzlicher Dank geht an den Fotografen René Studer vom Schachclub Sursee
Ein persönlicher Wunsch von Daniel Portmann wird erfüllt: «Ich möchte nicht, dass das Turnier für uns mit einem spielfrei endet.» Tatsächlich tritt dieser Fall ein – stattdessen geht das Turnier für Emmenbrücke mit einer deutlichen 0:4-Niederlage aus.
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| ChatGPT |
Den wohl folgenschwersten Fehlzug begeht jedoch der Schreibende selbst: In einer kritischen, aber keineswegs hoffnungslosen Stellung wird die Dame unglücklich schräg vor einen gegnerischen Bauern gestellt und verschwindet im nächsten Zug vom Schachbrett. In der Notation liest sich das nüchtern: 1. Dc3 dxc3 2. aufgegeben.
Ein besonderer und grosser Dank gilt dem Turnierleiter Bruno Filiberti, der das Turnier stets souverän und äusserst zuverlässig leitet. Seine Schwyzer Gelassenheit trägt wesentlich zur angenehmen Atmosphäre bei und lässt den gesamten Ablauf beinahe mühelos erscheinen – sodass man leicht vergisst, wie viel Arbeit im Hintergrund von ihm geleistet wird.
Die entsprechenden Links findet ihr im Turnierbericht von gestern abend!



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