– Emmenbrücke muss runter vom Brett
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| Die Schlussrangliste beim ISV |
«Damit gewinnt Tribschen zum 13. Mal den Meistertitel und zieht mit der SG Luzern gleich.»
- Zitat Homepage SK Tribschen
Sursee 2 rettet sich – Emmenbrücke wird mattgesetzt
Mit demselben Resultat – allerdings auf der falschen Seite der Bilanz – verabschiedet sich Emmenbrücke aus der Top-Liga der acht besten Teams. Gegner Sursee 2 sichert sich mit einem 3:1 den Ligaerhalt – und das auf Kosten von Tribschen 2, der «Schwestermannschaft» des frisch gekürten Meisters. In der kommenden Saison nehmen die Aufsteiger Cham und Luzern die frei gewordenen Plätze ein.
Die Theorie klingt gut …
Im Vorfeld hat man sich im Emmenbrücker Lager durchaus etwas ausgerechnet. Eine taktische Aufstellung hätte dem Team um Captain Josef Lustenberger einen – vielleicht sogar beide – Mannschaftspunkte einbringen können.
Zumindest in der Theorie.
Doch wie jeder Schachspieler weiss: Zwischen Analysebrett und Partie liegen manchmal Welten.
Ein relativ unbekanntes Quartett (zumindest für den Schreiber dieser Zeilen) durchkreuzt sämtliche Hoffnungen der Emmenbrückler. Die erhofften Punkte bleiben aus, und am Ende steht eine ernüchternde Bilanz auf dem Turnierformular.
Null Mannschaftspunkte. Vier Einzelsiege. Zwei Remis.
Der Rest geht logischerweise an die Gegner...
Besonderheit der Tabelle: Alle Wettkämpfe enden mit einem Sieger, es gibt keine Unentschieden. Kein schlechter klassiertes Team punktet gegen eine besser rangierte Mannschaft...
Immerhin: kein historischer Tiefpunkt
Da stellen wir natürlich die Frage: «Ist das die schlechteste IGM-Bilanz aller Zeiten?»
Die Antwort lautet: nein. Vor einigen Jahren brachte es ein Team sogar auf nur 4½ Einzelpunkte. Ganz so düster wurde es diesmal also nicht. Oder anders gesagt: Der Rekord bleibt bestehen – und Emmenbrücke wenigstens diese zweifelhafte Bestmarke erspart.

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