Ein Logo aus der Vergangenheit
Zeit für einen neuen Zug.
Die Schachgesellschaft Emmenbrücke steht für Strategie, Geist und Bewegung. Unser Signet dagegen wirkt wie aus einer Zeit, in der Computer noch Räume füllten und Vereine wie Behörden aussahen.
Das Logo der Schachgesellschaft Emmenbrücke ist alt. Punkt!
Nicht ehrwürdig alt. Sondern schlicht: von gestern, vielleicht sogar von vorgestern.
Ich erinnere mich gut an 1980, das vierzigjährige Jubiläum der SGE. Damals war dieses Signet modern. Es stand für Klarheit, Ordnung und Rationalität. Das waren die Tugenden jener Zeit.
Heute lesen junge Menschen dieses Bild anders. Sie sehen Technik. Distanz. Institution.
Ein Logo ist kein Archivstück. Es ist eine Einladung zum Gespräch.
Und unseres sagt vor allem eines: Wir sind schon sehr lange da.
Was das Logo gut macht
- Es ist brutal klar.
- Es ist unverwechselbar.
- Es funktioniert auf Papier, Stoff und Bildschirm.
Warum es junge Leute kaum erreicht
- Die Formen sind hart, eckig und technokratisch.
- Es fehlt jede Emotion.
- Es wirkt eher wie ein Amtssiegel als wie ein Verein.
Junge Menschen suchen heute Marken und Logos, die Persönlichkeit zeigen.
Sie wollen Offenheit. Aber auch Haltung. Und vor allem Bewegung.
Unser Logo wirkt dagegen wie ein Betonblock: sehr stabil – aber völlig unbeweglich.
Müssen wir deshalb alles neu machen? Nein.
Aber wir müssen es weiterdenken. Vereinfachen. Öffnen. Digital denken.
Ein Logo darf altern. Aber es darf nicht alt wirken.
Warum unser Signet nicht mehr das erzählt, wer wir heute sind.