Sonntag, 11. September 2011

Max Gruner - 85 Jahre - Herzlichen Glückwunsch

Mitte der ersten Jahreshälfte feierte unser Ehrenmitglied Max Gruner seinen 85-igsten Geburtstag. Die Schachgesellschaft Emmenbrücke gratuliert dem Jubil


ar ganz herzlich und wünscht ihm weiterhin gute Gesundheit. Verbunden mit den Glückwünschen ist auch ein Dank an die jahrelange Treue zum Verein und die über sein halbes Leben geleistete Tätigkeit für das Schach und die SGE.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert (!) ist Max Aktivmitglied der Schachgesellschaft Emmenbrücke. Die Hälfte dieser Zeit war er Präsident oder Spielleiter des Vereins, die andere Hälfte in einer weiteren Vorstandsfunktion (Vizepräsident, Jugendschach, Geselliges, usw.). Für seine uneigennützigen Verdienste für den Verein und das Schachspiel hat Max Gruner auch die verdiente Ehrenmitgliedschaft der Schachgesellschaft Emmenbrücke erhalten.


Eigentlich war die SGE während mehreren Jahrzehnten ohne den aktiven Senior "undenkbar". Keiner der Max nicht kannte und keinen, dem er nicht in irgend einer Art und Weise im Schach oder im Leben weitergeholfen hat. Aus dem Gleichgewicht bringen konnte ihn nichts und so manche Anekdote weiss er heute noch zu erzählen. Und ob Meister oder Amateur, er hat alle immer gleich behandelt. Aber wie das Schicksal eben spielt: Eine heimtückische Krankheit verhindert seit einiger Zeit, dass sich die "SGE-Legende" aktiv seinem Hobby widmen kann. Trotzdem verfolgt er die Aktivitäten "seiner" ehemaligen Schützlinge noch immer und ist bestens über die schachlichen (Miss)-Erfolge des Vereins informiert.

Max erlernte erst im Alter von 22 Jahren das Schach und befasste sich später intensiver mit dem königlichen Spiel. Vor allem die Lehrbücher von Siegbert Tarrasch lagen bei ihm stets griffbereit. Da Max vor allem für die organisatorischen Belange ein glückliches Händchen hatte blieben seine schachlichen Erfolge eher etwas im Hintergrund. Berufliche Herausforderungen hinderten ihn dann später daran, sich intensiver mit den 64 Feldern auseinander zu setzen.

Ein Portrait des Jubilars erschien in JOURNAL 4/1981. Daraus zitieren wir: "Max möchte weiterhin für die Schachgesellschaft tätig sein, besonders organisatorisch. Dazu wünscht er sich von den Spielern mehr Zuverlässigkeit und auch ein gewisses Mass an Initiative." - Womit wir bei der Gegenwart angekommen sind... Denn noch heute sind seine damaligen Aussagen in vieler Hinsicht noch topaktuell.

Bilder aus dem Video Wohnen in Emmen auf


Vorstand und Mitglieder der Schachgesellschaft Emmenbrücke



1 Kommentar:

Peach hat gesagt…

Ich muss Euch ein Kränzlein winden! Besten Dank für den Bericht.
Ich wünsche allen einen guten Start in die Neue Woche!

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