Samstag, 5. März 2011

SGM 2011 (5): Emmenbrücke - Oftringen 4:1

Emmenbrücke-Oftringen4 : 1
Andreas Wüst (1773)-Stansilav Budisin (2228)0:1
Hanspeter Schneider (1521) -Hans-Joachim Weitzel (1797)1:0
Jean-Claude Schmidig (1923)-Hanspeter Schürmann (1880)1:0
Josef Lustenberger (1869)-Petar Baran (1621)1:0
Walter Eigenmann (1894)-Robert Nützi (1741)1:0


Am Samstag können wir im Gersag nicht mehr spielen und ein Ersatzlokal wurde für diesen Samstag nicht gefunden. Also spielten wir das „Heimspiel“ auswärts, natürlich mit Weiss am 1. Brett.

Jean-Claude hat angeregt, dass die Nummern 4 und 5 an den Brettern 1 und 2 spielen sollen. Erhofft wurde an den Brettern 3 bis 5 eine Ausbeute von mindestens 2½ Einzelpunkten. Der Wunschtraum lag natürlich bei 3 Punkten, um Oftringen als Abstiegskandidaten um 4 Mannschaftspunkte zu distanzieren.

Andreas hat gegen den übermächtigen Gegner sehr gut gespielt und am Ende der Partie den Remis-Zug verpasst. Bei anderen Brettern hätte er den Zug bestimmt gesehen. Aber der Arbeitsaufwand des eigenen Spiels hat natürlich Substanz gekostet. Per Saldo darf ich betonen, Andreas hat weit besser gespielt als man angesichts der riesigen Elo-Differenz erwarten durfte.

Der Schreibende Mannschaftsleiter – Hanspeter - musste sich gegen den Ansturm des Gegners mit viel Umsicht wehren. Ein französisches Sprichwort lautet „Der Gegenangriff ist mehr zu fürchten als der eigentliche Angriff“. Der Angreifer biss auf Granit und ich konnte meine Stellung laufend verbessern. Ein eher ungünstiger Zug des Gegners erlaubte mir zwei verbundene Freibauern zu schaffen. (In der Verteidigung werden in aller Regel mehr verhängnisvolle Fehler gemacht als im Angriff!). Der Gewinn des g-Bauern hat den König eines wichtigen Schutzschildes beraubt. Der Rest war fast nur noch Technik. Die Mannschaftskollegen haben sich gefreut, dass ich e n d l i c h wieder einmal gewonnen habe.

Jean-Claude hat gesehen, dass ich mindestens unentschieden spielen würde und hat seinem Gegner deshalb remis angeboten. Aus der gleichen Überlegung hat dieser aber abgelehnt. Den kleinen Vorteil konnte Jean-Claude schliesslich zum Sieg nützen.

Josef hat schon sehr früh die Qualität gewonnen und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Es galt am Schluss noch, etwaige Springer-Gegenschachs abzusichern, dann war der Punkt für die SGE da.

Walter hatte bereits nach 14 Zügen ein gewaltiges Übergewicht im Zentrum. Im späten Mittelspiel hatte er einen Bauern mehr und zwar einen Freibauern. Damit war der Sieg schon in Griffnähe. Im Endspiel hatte Walter dann sogar zwei Mehrbauern. Er fand dann den einzigen Gewinnzug, was den vollen Punkt einbrachte, obwohl die Gegner dies anfänglich nicht so ohne weiteres akzeptieren wollten.

Mit dem komfortablen 4:1-Sieg haben wir nun 4 Mannschafts- und vier Ein-zelpunkte Vorsprung auf das letztplatzierte Oftringen. Es sind noch 2 Run-den zu spielen. Um den Klassenerhalt ein weiteres Mal zu sichern genügt uns ein zusätzlicher Mannschaftspunkt. Berechtigte Hoffnungen dürfen wir uns machen, spielen wir doch gegen zwei direkte Tabellennachbarn


Hanspeter Schneider, Mannschaftsleiter.
alle Gruppen- und Einzelresultate der 5. Runde

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