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| Josef Lustenberger Foto: Swisschesstour |
Schach zum Jahreswechsel:
Zürich, Meilisalp und Stockholm
Das inzwischen 49. Zürcher Weihnachtsopen lockt auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schachbegeisterte an – darunter drei Mitglieder der Schachgesellschaft Emmenbrücke. Im Allgemeinen Turnier, das mit 176 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sogar den Vorjahreswert übertrift, schlagen sich unsere Emmenbrückler wacker. Bester Vereinsvertreter wird einmal mehr Josef Lustenberger, der das Turnier auf dem 68. Rang abschliesst und sich damit leicht gegenüber seinem Startrang verbessert. Danush Ahmeti zeigt ebenfalls ansprechende Leistungen, bleibt nach eigener Einschätzung jedoch etwas unter seinen Möglichkeiten. Mit nur einem halben Punkt weniger hadert er insbesondere mit einigen leichtfertig abgegebenen Remis-Zählern. Agatha Schuler komplettiert das Trio. Sie erreicht mit nur einem weiteren halben Punkt Rückstand ein solides Resultat und kann sich gegenüber der Startrangliste sogar gleich um mehr als zehn Plätze nach vorne arbeiten. Die detaillierten Resultate sind wie gewohnt auf der offiziellen Homepage des Turniers 💢 zu finden (Chess-results).
Kaum ist das Weihnachtsopen Geschichte, geht es bereits weiter: Nur zwei Tage später - am ersten Neujahrstag steht oberhalb des Thunersees das von Roland Burri organisierte 28. Meilisalp-Open auf dem Programm. Auch hier ist Josef Lustenberger am Start und spielt ein starkes Turnier. In der letzten Runde verpasst er zwar knapp den möglichen Vorstoss in die Top 4, darf sich am Ende aber dennoch über einen hervorragenden 7. Rang freuen. Hier sind die Resultate 💢
International wird ebenfalls fleissig gepunktet. Auf der Homepage des Schweizerischen Schachbundes 💢 berichtet Markus Angst über den stark besetzten Rilton-Cup (53th Edition) in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Und das auf absoluten Top-Niveau mit Grossmeistern von teilweise über 2600 Elo. Im U2200-Turnier belegt Dominik Mattenberger den ausgezeichneten 52. Rang. Seine Bilanz ist dabei ebenso kurios wie eindrücklich: Fünf Punkte aus neun Partien, bestehend aus fünf Siegen und vier Niederlagen – stets im Wechsel. Oder anders gesagt: fünfmal mit Weiss top, viermal mit Schwarz eher nicht so top. Fidemeister Matthias Mattenberger gelingt ebenfalls ein schöner Sprung nach vorne. Er klassiert sich auf dem hervorragenden Rang 61 und zeigt dabei eine ausgeglichene Punkteausbeute, unabhängig von der Farbe – ganz fidemeisterlich eben. Und natürlich gibt es auch hier eine Homepage 💢 mit den Resultaten.

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