Donnerstag, 6. Juni 2019

Nachlese Bundesturnier 2019 (2)

Verspätung: Da kommt doch einer der Teilnehmer um 15:50 ins Spiellokal. Jetzt sei er extra zehn Minuten früher hier und die Partien laufen schon. Aber klar doch. Spielbeginn ist um 15:30 Uhr und nicht erst um 16:00 Uhr.

Viermal Remis: In der letzten Runde kämpfen noch etliche Spieler in allen Kategorien um die Spitzenplätze. Nicht so im Seniorenturnier. Nach knapp zwanzig Minuten sind die ersten vier Bretter alle beendet, mit einem (Kurz)-Remis.

Hansjörg Thomi - Walter Stegmaier
Bundesturnier 2019

Uhr gedrückt: «Mein Gegner hat die Uhr gedrückt, dabei ist er doch gar nicht am Zug!». Natürlich muss da der Schiedsrichter her. Man kann es auch kompliziert machen, wenn es doch so einfach geht...

Die Live-Übertragung der Bretter 1 - 20 ins Internet war ein besonderer Leckerbissen für alle Schachbegeisterten zu Hause. Verantwortlich dafür war Alexander Lipecki. Obwohl im Stress hatte er genug Zeit meine teilweise für ihn bestimmt naiven Fragen zu beantworten. Besten Dank!

Er selber wollte nicht auf's Bild, aber wenigstens durfte ich die «Schaltzentrale» knipsen.

Nie unter 1:30. Ein Teilnehmer kommt zum Turnierleiter und sagt «Ich muss dir etwas gestehen...». In jeder Partie hätte er schnell gespielt und seine Bedenkzeit sei nie unter die zu Beginn gestellte Zeit von 90 Minuten gefallen. Also immer 1:31, 1:32, 1:33. Dies dank der Gutschrift bei jedem ausgeführten Zug von 30 Sekungen.

Der Spruch des Turniers: «Schachspieler sind tolerant» und als kleine Ergänzung «Ja! Man muss ein bisschen tolerant sein.» Und so sollte es auch im wirklichen Leben sein.

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