Mittwoch, 9. August 2017

Davos Schachsommer

Andi Wüst (bester Senior), IM Alexander Belezky (2.), Dirk Bender (1.),
FM Slobodan Adzic (3.) sowie Anna Adzic (beste Dame)
(Foto: Internet/SwissCHessTour)
Die Swiss-CHess-Tour führt die Schachspieler und Schachspielerinnen an die schönsten Orte der Schweiz oder an die italienischen Seen.

Claudio Boschetti organisiert seit mehreren Jahren Schachturniere in den wundervollen Landschaften - meist im Tessin - sowie in traumhaften Bergregionen in verschiedenen Teilen der Schweiz.

Am ersten August-Wochenende ist ein fünfrundiges Turnier im Sunstar Alpine Hotel in Davos, einer Viersterne Wellnessoase. Zudem bietet das Hotel die Davos-Klosters-Card mit freier Fahrt in den beiden Dörfern sowie auf allen regionalen Bergbahnen. Weitere Goodies versüssen den Turnierteilnehmenden den unvergesslichen Aufenthalt.
Doch zurück zum Schach: 14 Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen sind am Start. So auch ein Spieler der Schachgesellschaft Emmenbrücke. Andi Wüst trifft am Freitagabend pünktlich zur ersten Runde im Spielsaal ein und kämpft am zweiten Brett gegen die Turniernummer 4. Im Mittelspiel erreicht der SGE-Spieler einen kleinen Vorteil mit Bauerngewinn, stellt dann aber in Zeitnot die Partie einzügig ein. In Runde zwei ein schneller Sieg gegen den Turnier-Schwächsten - und der sonnige Tag wird genützt und es geht ab aufs Jakobshorn (2590 Meter über Meereshöhe).

 
Runde 3 am Nachmittag gegen einen symphatischen italienischen Spieler. In einer komplizierten Stellung dann die Möglichkeit für eine schöne Kombination. Leider fehlt die Zeit zum das ganze genauer durchzurechnen, aber bei einem Einzelturnier spielt das - im Gegensatz zu einem Wettkampf mit der Mannschaft - natürlich keine Rolle. Ungenaues und etwas planloses Spiel in der Folge und der zweite Punkt ist weg. Am Sonntag regnet es! Also ideales Schachwetter... Zuerst gegen die Turniernummer 15 (eine spannende Partie und ein eher glücklicher Sieg!) und am Nachmittag dann der Schock. Gegner ist Turnierorganisator und zweitstärkster Spieler am Turnier, Claudio Boschetti. Nach einer schwachen Eröffnung dann aber plötzlich die Sensation: Sieg mit Schwarz und die Chance für einen Spitzenplatz. Zuerst spielt das Glück noch mit. Da die direkten Gegner verlieren rutsche ich vom 8. bis auf den 6. Rang vor, dann aber verliert der Gegner von Anna mittels Zeit und der mögliche 5. Rang geht an die junge Spielerin aus der Ostschweiz. Natürlich absolut verdient, hatte sie doch auch die stärkeren Gegner! In der Schlussrangliste landet der Emmenbrückler somit auf dem hervorragenden sechsten Schlussrang (gestartet ins Turnier aus Position 11). Und zur grossen Überraschung gibt es noch den Spezialpreis für den besten Senior - vermutlich allerdings nur weil keine doppelten Preise vergeben werden... denn, bester Senior war Fidemeister Slobodan Adzic.


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