Sonntag, 5. Januar 2014

♛ Fünf Dinge unser Schach 2014 zu verbessern/2

3. Lernen nach Plan

Immer vorher planen, was und wie wir lernen wollen. Die entsprechenden Ziele zur Verbesserung im Schach auf einem Stück Papier oder auf dem Notebook festhalten. Dann werden wir unserem Lernziel wohl eher folgen und nicht abschweifen. Wichtig ist auch, dass wir unsere Lernfortschritte nachverfolgen. Das wird uns zusätzlich motivieren um härter und effizienter zu arbeiten und auch zeigen, worauf wir uns beim zukünftigen Schachtraining konzentrieren müssen.

Arbeiten über verschiedene Aspekte des Schachs während des Trainings. Es gibt viele Regeln die man eigentlich befolgen müsste, um ein guter Schachspieler zu werden. Viele - auch gute - Spieler vergessen ab und zu, dass man sich nicht nur auf einem Bereich im Schach (wie zum Beispiel Endspiele) konzentrieren sollte. Es gibt Spieler die sich seit Wochen mit dem gleichen Thema befassen und dabei vergessen, auch an etwas Anderem zu arbeiten. Viel besser ist es, die Zeit grosszügig aufzuteilen zwischen Endspiel, Taktik und Strategie sowie Eröffnungen. Das ist - man glaubt es kaum - auch von der erreichten Elozahl abhängig.

Je mehr Elo man hat, desto intensiver sollte man sich mit den Eröffnungen beschäftigen.

stop worrying


  • Fazit:  
Training planen und möglichst abwechslungsreich gestalten
4. Angemessene Hilfsmittel zum Training

Computer - Software für Schach ist wunderbar und kann zu einem schnellen Fortschritt führen, wenn sie richtig eingesetzt wird. Starke Schachprogramme sind mit einer der Hauptgründe, warum wir 13 bis 14 Jahre junge Großmeister haben. Allein sich auf Computeranalysen verlassen ist jedoch nicht das, was Sie tun sollten, um sich im Schach zu verbessern. Sie müssen Schach auf einem echten Schachbrett spielen mit echten Schachspielern als Gegner und nicht auf dem Computer-Bildschirm.


  • Fazit:  
nicht gegen den Computer sondern mit den Schachkollegen spielen!

5. Keine Sorgen wegen ELO-Wertung

Natürlich ist es schön, ein hohes ELO-Rating zu haben. Dabei fühlen wir uns versierter und selbstbewusster beim Spielen gegen unsere Gegner. Aber die Elo-Wertung sollte nicht das Hauptziel von Schach spielen sein. Es ist in der Tat aber so, dass viele Schachspieler, die sich über ihre Wertungspunkte zu viele Sorgen machen, viel schlechter spielen als ihre Kollegen, die nicht so auf ELO fokussiert sind.

Das Schachspiel hat genug Stressfaktoren, es gibt keine Notwendigkeit, noch zusätzliche einzuführen.

  • Fazit:  
Nicht für Elo-Punkte spielen, die kommen dann von selber!


 Yury Markushin 
(frei übersetzt aus dem Englischen)
Mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers
Die Bilder werden von Flickr  unter der Creative Commons Lizenz verwendet!

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