Diskussionsbeitrag
SGE-Logo: Bewahren oder erneuern?
Andi Wüst / ChatGPT: 1940 wurde die Schachgesellschaft Emmenbrücke gegründet. Das damalige Logo kennen vermutlich nur noch die Älteren – also nicht mehr so viele aus unserem Verein.
Zum vierzigsten Geburtstag schuf Bruno Hürlimann 1980 ein neues Signet, das bis heute verwendet wird. Dieses Logo ist inzwischen selbst fast ein halbes Jahrhundert alt.
Logos altern. Manche werden zu Ikonen, andere verlieren an Wirkung. Ob ein Logo noch zeitgemäss ist, hängt stark von Zielgruppe und Einsatz ab.
Stärken des aktuellen SGE-Logos
- Klare, reduzierte Form: Zeitlos, kontraststark und gut wiedererkennbar.
- Hoher Wiedererkennungswert: Markant, stabil, vertrauenswürdig.
- Gute Reproduzierbarkeit: Einfarbig und in allen Formaten einsetzbar.
Wo es an Modernität verliert
- Sehr technisch und blockhaft: Wirkt digital hart und distanziert.
- Geringe emotionale Ansprache: Vermittelt Stabilität statt Nähe.
- Eingeschränkte Flexibilität: Für Icons, Animationen und moderne digitale Anwendungen.
Fazit
Ein neues Logo ist eine denkbare Option, aber nicht zwingend nötig. Eine behutsame Weiterentwicklung –
vereinfachte Formen, optimierte digitale Nutzung, modernisierte Typografie –
kann das Logo möglicherweise frischer und flexibler machen, ohne die Identität des Vereins
aufzugeben.
Dieser Beitrag versteht sich als Denkanstoss und Einladung zur Diskussion.
Wie viel Tradition braucht ein Verein – und wie viel Erneuerung verträgt er?

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen