Donnerstag, 7. Mai 2015

▶ Antrag des SSB für eine Spielerlizenz

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Schachbundes will eine neue Stelle für Nachwuchsförderung schaffen. Um dieses Projekt zu realisieren, benötigt der Verband ein höheres Budget, damit die Kosten der neuen Stelle sowie zusätzliche Ausbildungskurse finanziert werden können. 

«Der Schachbund verzeichnet seit Jahren einen regelmässigen Rückgang an Mitgliedern, wobei sich dieser fast ausschliesslich in der Altersgruppe der 21-40 jährigen manifestiert. Bei Junioren und Schülern haben wir zwar seit Jahren konstante Zahlen, welche aber nicht genügen, die Verluste bei  den  Aktiven zu kompensieren. Wir müssen die Strukturen für die Nachwuchsarbeit verbessern und die Mitgliederzahlen bei den Schülern und Junioren substanziell erhöhen.»



Der ZV beantragt deshalb an der nächsten Delegiertenversammlung die Einführung einer Spielerlizenz, damit diejenigen Spieler, die die Dienstleistungen des SSB im höheren Ausmass nutzen, ebenfalls mehr an die Kosten beitragen. 
  • Der SSB-Beitrag  bleibt unverändert. In diesem Preis ist die Teilnahme an 1 – 2 Wettkämpfen in der SMM, SGM oder Team-Cup inbegriffen. Mitglieder, die mehr gewertete Partien spielen, benötigen eine Lizenz. 
     
  • Die Kosten der Lizenz sind bewusst sehr tief angesetzt, um niemanden vom Spielen abzuhalten. Mitglieder, für die der Verein bereits anfangs Jahr die Lizenz beantragt, bezahlen nur CHF 25.- im Jahr.  Wenn die Lizenz jedoch nachträglich fällig wird, weil der Spieler mehr als 2 Partien in der SMM / SGM / Team-Cup gespielt hat, beträgt der Preis CHF 40.-. Dies trägt dem höheren administrativen Aufwand beim Verrechnen von nachträglichen Lizenzen Rechnung. 
Zum Artikel auf unserem Blog 

Wer genauere Informationen zu den Anträgen wie auch zu allen anderen Traktanden der Delegiertenversammlung des SSB (am Samstag, 20. Juni 2015 in Bern) will, findet diese auf der Homepage des Schweizerischen Schachbundes unter der Rubrik Delegiertenversammlung

1 Kommentar:

Roli Kreis hat gesagt…

Beitragserhöhungen, auch wenn sie nur moderat ausfallen, haben es immer schwer. Wenn man jedoch bedenkt, wie viel Geld ein durchschnittlicher Schachspieler pro Jahr für Bier ausgibt (40 Schachanlässe x 3 Getränke x CHF 5 = CHF 600.-) und wie wenig dieses Hobby verglichen mit anderen Sportarten kostet (z.B. Tauchen, Fallschirmspringen, Skifahren etc.) erscheint mir das ganze Gejammer betreffend der Beitragshöhe ein wenig übertrieben.

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