Montag, 20. Januar 2014

♛ Theorie: Grundlagen der Eröffnung

Noch bevor man sich die theoretischen Abspiele der verschiedenen Eröffnungen behandelt, muss der Spieler die grundlegenden Ziele der jeweiligen Eröffnung kennen:
  • Figuren entwickeln
Die wichtigste Aufgabe in der Eröffnungsphase einer Schachpartie ist: möglichst alle Figuren aktivieren. Getreu nach dem Motto «Gemeinsam sind wir stark» können so die Schwächen beim Gegner ausgenutzt werden oder wir können einen erfolgreichen Angriff ausführen. Ein Matt-Angriff auf den König mit nur Dame und Springer oder Läufer wird meistens scheitern. Kommen aber noch weitere Figuren dazu, steigen unsere Chancen, dass es gelingt.
  • Der Kampf ums Zentrum
Wer das Zentrum kontrolliert, beherscht in der Regel auch die Partie. In der Eröffnung muss es das Ziel sein die Zentrumsfelder (d4 - e4 - d5 - e5) mit Bauern zu besetzen und/oder mit den Figuren zu kontrollieren.
  • Den König in Sicherheit bringen
Die wichtigste Figur im Schach ist der König! Er muss möglichst lange beschützt werden. Da die Zentrumsbauern (wie erwähnt, die d- und e-Bauern) meistens nach vorne ins Zentrum marschieren um dieses zu besetzen, wird der König in der Mitte leicht angreifbar. Aus diesem Grund sollte man den König möglichst schnell mittels einer Rochade in Sicherheit bringen.
  • Den Gegner an der Entwicklung hindern
Der optimale Zug entwickelt die eigenen Figuren und hindert den Gegner daran seine eigenen Figuren zu entwickeln. Schafft man es zum Beispiel, den Gegner an der Rochade zu hindern, hat man gute Chancen den König im Zentrum erfolgreich anzugreifen.


   Merksätze für die Eröffnung, die man so gut wie möglich beherzigen sollte

     ♙ Besetze das Zentrum mit Bauern unf kontrolliere es mit Figuren.

     ♙ Ziehe mit jeder Figur (möglichst) nur einmal.

     ♙ Vermeide unnötige Bauernzüge.

     ♙ Mache möglichst schnell die Rochade.

     ♙ Springer stehen am Rande meist schlecht.
          (Springer am Rand bringt Kummer und Schand.)

     ♙ Entwickle alle Figuren.


Quelle: Internet

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Einfach was spielen und hin und wieder etwas entwickeln. Das genügt, um gegen einen normalen Spieler zu bestehen... :-) Am Besten ist immer noch mit Weiß 1. c2-c4, dann bist du voll dabei und musst nicht so viel Theorie lernen. Und mit Schwarz einfach Französisch, notfalls mit Zugumstellung, das ist eine solide Verteidigunt.

Kommentar veröffentlichen