Mittwoch, 1. Januar 2014

♛ Fünf Dinge unser Schach 2014 zu verbessern/1

Schach ist ein sehr einzigartiges Spiel, wo es immer etwas zu verbessern gibt. Auch Weltklassespieler wie der aktuelle Weltmeister Magnus Carlsen oder andere Topspieler können ihr Spiel immer wieder stärker machen. Sobald wir in der Schach-Hierarchie nach unten gehen - angefangen vom Grossmeister über die Internationalen Meister bis zu den Vereinsspielern - werden die Verbesserungsmöglichkeiten immer grösser.

Aber es ist natürlich schwer, die Dinge in sehr kurzer Zeit drastisch zu ändern. Aber mit einem richtigen Plan kann viel erreicht werden!


1. Zu viel Schach

Wenn es das Ziel ist, sein Schach zu verbessern, muss man viel Schach spielen, denn dies ist der einzige Weg, um zu testen, was man bisher gelernt hat. Das ist jedoch eine Fallgrube, wo doch einiges schief gehen kann. Zu viel Schach spielen ist manchmal  kein guter Weg um eine Spielverbesserung zu erreichen. Dies kann dann ein Fehler sein, wenn man die gleichen Fehler immer und immer wieder macht.

Wie Albert Einstein gesagt hat:
«Wahnsinn ist die gleiche Sache immer und immer wieder zu tun und andere Ergebnisse erwarten.»

  • Fazit:  
weniger Schach spielen und mehr Zeit der Theorie widmen!



2. Mit falschen Schach Ressourcen
 

Es gibt heutzutage viele Schachbücher und andere Unterrichtsmaterialien (DVD's, Internet, usw.) zur Auswahl. Jeder kann in eine Buchhandlung gehen und zehn verschiedene Bücher, DVD's oder andere Lehrmittel kaufen. Diese sind von Top-Großmeistern geschrieben und können zu Hause oder unterwegs angesehen bzw. studiert werden.

Die Hauptfrage ist aber, wie kann man die Spielstärke erhöhen (oder wie kann ich ELO zulegen), nachdem wir Lernwilligen all dies studiert und durchgearbeitet haben. Wir haben vielleicht das beste Schachbuch der Welt, vom stärksten Großmeister geschrieben, aber es wird unser eigenes Schach wohl kaum verbessern...  

Warum?

Das Ausbildungssystem eines professionellen Schachspielers ist für uns keine gute Idee, da sie sich auf verschiedene Ebenen mit vielen verschiedene Aspekten des Schachspiels konzentriert. Man stelle sich vor, wenn wir gerade erst mit einem Bodybuilding anfangen, würden wir dann versuchen, ein auf Arnold Schwarzenegger zugeschnittenes Training zu absolvieren ?  


Wahrscheinlich nicht. Im  Schach ist das nicht anders.
  • Fazit: 
holen wir uns das Studien-Material mit Bedacht und nicht als Entscheidung allein auf der Basis der Bewertung oder der Autoren-Namen.

Fortsetzung folgt

Yury Markushin
(frei übersetzt aus dem Englischen)
Mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers
Die Bilder werden von Flickr unter der Creative Commons Lizenz verwendet!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Super Beitrag. Gut gedacht - Gewisse Spieler tanzen auf zuviel Hochzeiten. Sie gehen von Turnier zu Turnier. Weniger ist vielleicht mehr. Mal wierder eine gutes Schachbuch lesen, einen Online Kurs durcharbeiten und es würde einem weiter bringen. Aber Schach ist ein soziales Netzwerk: "lenkt vom Alltag und den Sorgen ab".

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