Samstag, 26. März 2011

SGM 2011 (6): Emmenbrücke - Wolfwil 3½:1½


Emmenbrücke-Wolfwil3½:1½
Jean-Claude Schmidig (1930)-Félicien Ndozi (-)1:0
Josef Lustenberger (1830) -Erik Lang (1900)½:½
Walter Eigenmann (1907)-Bruno Bosco (1822)½:½
Danush Ahmeti (1795)-Slavoljub Andjelkovic (1764)1:0
Andreas Wüst (1774)-Thomas Schmidt (1767)½:½
Ich habe dem Captain der gegnerischen Mannschaft eröffnet, dass wir nicht im Gersag spielen können und ihm das Ersatz-Spiellokal mitgeteilt. Der hat dann aber nicht gespielt. Die aufgebotene Mannschaft wurde nicht informiert, so dass sie lange Zeit vor dem Gersag vergeblich wartete und natürlich zu spät zum Wettkampf antrat.
Das Spiellokal im Restaurant Listrig ist geräumig und die Fenster können beliebig geöffnet werden, was bekanntlich nicht überall der Fall ist.
Wir sind in stärkster Besetzung angetreten. Danush hat an meiner Stelle gespielt. Mindestens einen Mannschaftspunkt wollten wir gewinnen, um den Ligaerhalt schon vor der letzten Runde zu sichern. Das ist uns jetzt auch gelungen. Letztes Jahr mussten wir vor der Schlussrunde noch mit dem Schlimmsten rechnen.
Der Gegner hat einen Junior mit wenig Erfahrung an das 1. Brett gesetzt. Wir haben trotz diesem Wissen unsere ursprüngliche Aufstellung nicht geändert. Auch wir haben schon aus taktischen Gründen die Nummern 4 oder 5 ans 1. bzw. 2. Brett gesetzt.
  1. Jean-Claude hatte leichtes Spiel und brachte Emmenbrücke früh in Führung.
  2. Josef musste mit seinem Turm auf a8 das Umwandlungsfeld für den gegnerischen Bauern auf a7 besetzt halten. Der Bauer war durch einen Turm auf der a-Linie gedeckt. Im Gegensatz zu Josef's Turm war der weisse beweglich ... aber nur auf der a-Linie. Tempogewinne waren kein Thema, ein zusätzlicher Nutzen für den Turm also praktisch inexistent. Das Remis war über alles gesehen gerecht.
  3. Walter hat früh einen Bauern geopfert. Mehrere Züge später konnte er ihn wieder zurückgewinnen. Er beurteilte seine Stellung recht positiv, aber mehr als remis lag schliesslich doch nicht drin.
  4. Danush ist pünktlich erschienen. In einer eher ruhigen Zugfolge gab es plötzlich wieder eine "Schreibpause" von 4 Zügen. Er hat früh einen Bauern gewonnen. Sein Gegner hatte sich bei einer simplen Abtausch-Zugfolge verrechnet. Kurz danach liess sich der Wolfswiler noch einen isolierten Doppelbauern auf der b-Linie anhängen. Alle sieben Bauern von Danush waren auf weissen Feldern und verunmöglichten seinem Läufer jede Beweglickeit. Der Gegner hat später geholfen, dass der Läufer wieder beweglich wurde. Im Endspiel erwies sich dies als deutlicher Vorteil für Danush. Die Drohungen des Gegners waren über das ganze Spiel gesehen zu vordergründig
  5. Andreas spielte noch als Letzter. Die Partie war immer noch ausgeglichen, aber noch nicht festgefahren. Andi war etwas erstaunt, als der Gegner das Remis anbot. Da wir schon 3 zu 1 in Führung lagen, war die Heimfahrt mit den Kollegen für den Gegner wohl wichtiger als die eher theoretische Chance zu gewinnen. Das Forcieren hätte auch zu einer Niederlage führen können.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bravo und Gratulation!!

Walter hat gesagt…

Merci für den schönen und informativen Bericht, Hanspeter! -
Ja, das Listrig war ein super Spielort, sollte unser Samstag-Stammlokal werden.
Dank und Gruss: Walter

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