Die
Kniffel-SchachⓇ
Denksportaufgaben stellen unter den Schachrätseln eine Besonderheit dar. Es geht nicht mehr darum, in zwei, drei oder mehr Zügen matt zu setzen, Remis zu halten oder den Gewinnzug zu ermitteln. Es gilt, mit kriminalistischem Fingerspitzengefühl, Phantasie, Kombinationsgabe, Köpfchen und logischem Denken z.B. vergangene Züge zu rekonstruieren, unbekannte Schachfiguren zu ermitteln oder andere Zusammenhänge zu erkennen.
Vom
Kniffologen wird also gefordert, kreativ und geistig beweglich zu
sein - und vor allem zwingend logisch zu kombinieren, um eine Lösung
korrekt und legal belegen und beweisen zu können. Insbesondere ist es
beim Kniffel-Schach keine Voraussetzung, ein Meisterspieler zu sein -
es genügt, die Schachregeln zu kennen und zu beherrschen.