– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

Montag, 12. Oktober Vereinsmeisterschaft (11)♟️Montag, 19. Oktober Vereinscup + Nachholpartien

Freitag, 7. Oktober 2022

Nachlese: Cup 2022

Was keiner erwartet hatte, ist eingetroffen - Andi Wüst ist Cup-Sieger! Er hat offenbar aus seiner Pensionierung enorm viel Kraft geschöpft, er muss tausende Stunden von Theorie gepaukt haben und hat wahrscheinlich noch alles Glück der Schachgöttin Caissa in Anspruch genommen!

Spass beiseite: Vielleicht war ja tatsächlich etwas Losglück dabei (z.B. in der Startrunde gegen den unterlegenen Schreibenden), aber mit Bruno Frey und Danush Ahmeti hat Andi zwei schachliche "Schwergewichte" besiegt und verdientermassen den Vereinscup 2022 gewonnen!

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Vereinsmeisterschaft 2022: Verworrene Tabellenlage

Nach Spielplan wären bis heute 13 Runden absolviert. Die fleissigsten Spieler haben 12 Runden gespielt (Renzo Mazzoni und Marie-Theres Frowein); die auswärts stark engagierten Gebrüder Mattenberger stehen bei 5 (Matthias) bzw. 6 Partien (Dominik). Sie sind damit in der Rangliste im hinteren bzw.  vorderen Mittelfeld platziert, führen aber nach Verlustpunkten das Tunier an. Der führende Danush Ahmeti ist nach Verlustpunkten aktuell sechster. Die Rangliste ist daher nur beschränkt aussagekräftig!

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Thematurnier 5. Runde

Natürlich interessieren für Spekulationen zum Turnierausgang auch die aktuellen Partien. Am Montag, 10. Oktober 2022, ist - wie bereits mehrfach erwähnt - die fünfte und letzte Runde des Themturniers angesetzt. Aufgrund von Absenzen holen Remo Mudwiler und Bruno Frey zuerst ihre Partie aus der vierten Runde nach. Im Übrigen kommt es zu folgenden Paarungen (zum besseren Lesen: Doppelklick auf die Bilddatei):

 

Thematurnier: Die Ausgangslage vor dem Finale

Am Montag, 10. Oktober 2022, ist die fünfte und letzte Runde des Themturniers angesetzt. Mit einem Sieg kann Domink Reichmuth den Titel verteidigen.
Jeder andere Ausgang der Partie gegen Josef Lustenberger öffnet das Rennen um den Turniersieg für Josef Lustenberger selbst sowie für Tobias Koch (mit je 3 Punkten in Lauerstellung) bzw. für Remo Mundwiler sowie Bruno Frey (welche auch noch eine offenen Partie aus der vierten Runde zu bestreiten haben).

Dienstag, 4. Oktober 2022

IGM 2023 - Bald geht es los...

Eine alte Schachuhr - heute undenkbar!

In drei Wochen beginnt die Innerschweizer Gruppenmeisterschaft 2022/2023. Die Schachgesellschaft Emmenbrücke wird bekanntlich mit drei Mannschaften im Wettbewerb vertreten sein. Gespielt wird mit Viererteams und am Ende des Wettkampfs werden die Einzelpunkte zusammengezählt. Der Sieger erhält zwei Mannschaftspunkte, bei Unentschieden werden sie geteilt und der Verlierer bekommt keinen Mannschaftspunkt. Die Partien werden für die Führungsliste des Schweizerischen Schachbundes gewertet.

Den genauen Spielplan der Emmenbrückler Teams findet ihr hier. 

Montag, 3. Oktober 2022

Historische Meisterpartien aus aller Welt (28)

Der magische Turm
Zeitgenössische Aufnahme des Wettkampfs
Die Partie Steinitz – von Bardeleben, Hastings 1895 ist eine der bekanntesten Schachpartien in der Geschichte des Schachs. Ex-Weltmeister Wilhelm Steinitz führte die weissen Figuren, der Berliner Curt von Bardeleben hatte Schwarz. Gespielt wurde diese historische Partie am internationalen Turnier in der englischen Stadt Hastings im Jahr 1895.

Steinitz, der diese Partie selbst als die beste seines Lebens ansah, fand eine besonders tiefe und ästhetische Gewinnkombination. Nachdem Schwarz eine unmerkliche Ungenauigkeit in der Eröffnung spielte, blieb sein König in der Mitte stehen. Steinitz gelang es, mit glänzenden und seine hohe Meisterschaft dokumentierenden Zügen den Sieg herbeizuführen.

Curt von Bardeleben soll diese Partie nicht durch einen Handschlag aufgegeben haben, sondern durch Verlassen des Spielsaals, wonach die Bedenkzeit auf seiner Schachuhr ablief. Die Preisrichter in Hastings verliehen Steinitz einen Schönheitspreis für die beste Partie des Turniers.

Sonntag, 2. Oktober 2022

Ein Endspiel - neu analysiert nach 23 Jahren

- JOURNAL 2/99 -

Ein Blick in die Vergangenheit ist in der Regel mit der Durchsicht der damals noch auf Papier gedruckten «JOURNAL» verbunden. (Von 1980 bis 2010 wird während dreissig Jahren ein Printmedium herausgegeben. Vierteljährlich erhält jedes SGE-Mitglied entweder persönlich oder mittels Post eine Vereinszeitung.)

Die Vereinsmeisterschaft 1999 kurz vor der Jahrhundertwende wird in drei Kategorien durchgeführt. 22 Spieler und vier Spielerinnen messen sich in den Stärkeklassen A, B und C und ermitteln die entsprechenden Kategoriensieger. In die Siegerliste schaffen es Hansruedi Glanzmann, Josef Lustenberger und Thomas Schütz(†), Vereinscup und Thematurnier gewinnt Bruno Kunz, das Blitzturnier wird von Daniel Portmann gewonnen.

Samstag, 1. Oktober 2022

scobel - KI und der Spieltrieb

Elisabeth Pähtz war zu Gast 
Foto: Schachbund.de

Seit Jahrhunderten spielen Menschen in komplizierten Spielen wie Schach und Go gegeneinander. Doch im Zeitalter von Computer und Internet hat sich einiges verändert. Denn die digitale Konkurrenz, die «Künstliche Intelligenz», ist immer besser geworden. Die Rechenmaschinen sind inzwischen (fast) unschlagbar, lernen dazu und werden dank diesem «menschenähnliches Verhalten von Maschinen oder Systemen» immer stärker.

KI = Künstliche Inteligenz

Vor zwei Wochen hat sich der werbefreie kulturelle Fernsehsender «3sat» diesem Thema angenommen. In der fast einstündigen Sendung «scobel - KI und der Spieltrieb» war neben Jens Jung (Spielewissenschaftler) und Kristian Kersting (Informatiker für Künstliche Inteligenz) auch die beste deutsche Schachspielerin, Grossmeisterin Elisabeth Pähtz, zu Gast. Es lohnt sich diese Sendung anzuschauen und sich Gedanken über dieses Thema zu machen.

Gastgeber war der deutsche Journalist, Fernsehmoderator, Autor und Philosoph Gert Scobel.

Hier 🔗könnt ihr die Sendung über Internet anschauen
Künstliche Intelligenz bei Wikipedia 🔗