- am 5. Dezember St. Nikolaus Anlass - kein Schach (Infos folgen) -

Montag, 20. Juni 2016

♞ Fehlendes Können mit Glück kompensiert

Beim Fussball (oder bei anderen Sportarten) kann ein 1:0 oder ein 0:1 vieles bedeuten. Man vergibt zehn hochkarätige Chancen und dann macht einer kurz vor Schluss noch ein Tor, man holt sich mit Mühe und Not einen 1:0-Sieg, hätte aber auch locker 5:0 oder - sagen wir mal - 7:0 gewinnen können ... oder irgendwer erzielt einen Glückstreffer und das Team verteidigt das Resultat den Rest vom Spiel erfolgreich, die Belohnung ist ebenfalls ein 1:0-Sieg - ein 1:2 oder ein 1:5 wäre möglich gewesen.

Beim Schach ist es genau gleich. Du kannst über die ganze Spieldauer im Vorteil sein, der Gegner kommt kaum ins Spiel und bringst den Punkt locker über die Ziellinie. Oder stehst auf Gewinn, aber eine kleine Unaufmerksamkeit und der Punkt ist weg. Doch viel öfters stehst du die ganze Partie im Schilf, hast von der Eröffnung über das Mittelspiel bis weit ins Endspiel immer Positions- und eventuell auch Materialnachteil - und der Gegner macht den entscheidenden Fehler...

Doch im Schach ist es - im Gegensatz zum Fussball - du gewinnst immer mit 1:0 oder verlierst mit 0:1 (Ausnahme natürlich, die Partie endet Unentschieden!)....

In der 4. Runde der laufenden Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft kam es zu der nachfolgenden Stellung, die auch ebenso gut zum Thema «Aufgeben oder Weiterspielen» passt!

Roland Zoder - Andreas Wüst
SMM 2016