– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

♟️Donnerstag, 29. Oktober - Sonntag, 1. November : Luzerner Open 2026 ♟️

Sonntag, 10. März 2013

Historische Meisterpartien aus aller Welt (3)

«The Game of the Century»
«Die Partie des 20. Jahrhunderts»

Die Partie des 20. Jahrhunderts ist eine Schachpartie zwischen den beiden US-Amerikanern Donald Byrne und Robert James «Bobby» Fischer . Gespielt am 17. Oktober 1956 in der 8. Runde des Rosenwald-Memorial-Turniers in New York. Der Sieger dieser Partie, der damals erst 13-jährige Bobby Fischer, war zu dieser Zeit ein noch kaum bekanntes Nachwuchstalent, das gerade die US Junior Championship gewonnen hatte; sein Gegner war ein anerkannter Meister. Sie machte wegen ihres spektakulären Verlaufs die Runde durch die Schachpresse der ganzen Welt. Ihren Namen erhielt sie von Hans Kmoch , der bei dem Turnier anwesend war.

Zum 70. Geburtstag des 2008 verstorbenen Ex-Weltmeisters «Bobby» Fischer.



Samstag, 9. März 2013

Bobby Fischer zum 70sten

Bobby Fischer 1960 in Leipzig
(Bundesarchiv )
Am 17. Juni 2008 starb Bobby Fischer (geb. 9. März 1943 in Chicaco) in Reykjavik, Island, im Alter von nur 64 Jahren. Der Amerikaner - der 11. Schachweltmeister der Geschichte - war ein Getriebener, immer auf der Flucht vor der Öffentlichkeit und vor allem seinem eigenem Ruhm. Seine Art Schach zu spielen war einmalig. Millionen von Schachfans haben seine grossartigen Partien gesehen, Zug für Zug nachgespielt und darüber diskutiert und analysiert. Wenn ihm das Schicksal ein längeres Leben gegönnt hätte, dann würde er heute seinen 70sten Geburtstag feiern.

Auf Chessbase  könnt ihr einen sehr interessanten Artikel über das Schachgenie lesen! Dagobert Kohlmeyer blickt zurück und hat mit Zeitzeugen gesprochen.

Tod eines Schachgenies, von Walter Eigenmann
Bobby Fischer bei Wikipedia 

Donnerstag, 7. März 2013

Historische Meisterpartien aus aller Welt (2)


Emanuel Lasker, 1895
« Ein Zug gegen alle Schachprinzipien » 

Die nachfolgende Partie zwischen dem damaligen Weltmeister Emanuel Lasker und dem Kubaner Jose Raul Capablanca wurde am Großmeisterturnier 1914 in Sankt Petersburg gespielt. Es war die letzte Runde und damit auch die über den Turniersieg entscheidende Partie. Lasker musste gewinnen - und dies gegen Capablanca, der als absoluter Verteidigungskünstler bekannt war. Hätte Capablanca die Partie nicht verloren und damit auch das Turnier gewonnen, dann wäre Lasker zu einem Weltmeisterschaftskampf gegen ihn gezwungen gewesen. So musste der Kubaner noch sieben Jahre warten, bis er dann endlich 1921 um den Weltmeistertitel spielen durfte.


Viele russische Schachtrainer betonen, wie wichtig es ist, sich mit  den Klassikern zu befassen. Neben dem Lerneffekt bieten diese Partien oft einen unvergleichlichen Genuss.
  •    Markus Regez, Schachtrainer, auf seinem Blog  *

Mittwoch, 6. März 2013

♜ Ausschreibung Cup Waldstätte 2013

Ausschreibung 2013
www.schach-isv.ch 
Nachdem im vergangenen Jahr erstmals das Restaurant Gersag für den Cup Waldstätte nicht mehr berücksichtigt wurde, ist nun auch die Geschichte im Hotel Anker aus logischen Gründen beendet. So hat der Innerschweizer Schachverband beim soeben ausgeschriebenen Cup Waldstätte 2013 die Vorrunden nach Ebikon vergeben und ab den Achtelsfinals kämpft man im Schachmuseum in Kriens. In den Vorrunden werden die B- und C-Spieler je drei Partien in 4er-Gruppen austragen. Die beiden Gruppenersten kommen zusammen mit den A-Spielern ins Cupsystem. Ab dann müssen die Verlierer ausscheiden. Als Spieltage kann man sich den Montag im Kalender markieren (Ausnahme Halbfinal und Final am Dienstag).

Montag, 4. März 2013

SGM 2013: Rangliste nach 6 Runden

2. Regional-Liga
Zone E
1.  Luzern Tribschen 2
  915½  
2.  Wollishofen 
  615
3.  March-Höfe
  613½
4.  Zimmerberg
  513½
5. Emmenbrücke
  412½     
6.  Zug 2*

  4 12½
7.  Oftringen 
   2   7½

*  spielfrei in der 7. Runde

Sonntag, 3. März 2013

SGM 2013 (6) Zimmerberg - Emmenbrücke


Zimmerberg  -Emmenbrücke2½ : 2½
Kurt Blattner (2083)-Daniel Portmann (2066)1:0
Thomas Goldie (1935)-Josef Lustenberger (1825)½:½
Roger Mayer (1784)-Danush Ahmeti (1797)½:½
Hans-Jürg Pfister (1739)-Silvio Niemann (1748)0:1
Hanspeter Giger (1762)-Hanspeter Schneider (1574)½:½

Samstag, 2. März 2013

73. Generalversammlung der SGE

«Neuer» Präsident und ein Überraschungsgast

Urs Richiger und Hanspeter Schneider
Kaum hat Präsident Jean-Claude Schmidig um zirka halb acht die 73. Generalversammlung der Schachgesellschaft Emmenbrücke eröffnet, da kommt er zu seinem grossen Auftritt. Ehrenmitglied Robi Glanzmann betritt nach längerer Abwesenheit wieder einmal unser Schachlokal und wird mit herzlichem Applaus begrüsst. Dann übernimmt aber wieder Jean-Claude das Zepter und gibt es bis zum Ende des Abends nicht mehr ab. Ganz herzlich darf er die anwesenden Teilnehmer, darunter zwei Frauen, begrüssen. Im speziellen erwähnt der Präsident die Ehrenmitglieder Robert Glanzmann, Renzo Mazzoni, Andi Wüst - und erstmals wieder im Schachlokal nach über 20 Jahren - Christoph Keller als besonderer Überraschungsgast. Gemäss Präsenzliste nehmen 21 stimmberechtigte Mitglieder an der Versammlung teil.  Auf der Gegenseite sind acht Entschuldigungen beim Vorsitzenden eingetroffen.

Freitag, 1. März 2013

Zurich Chess Challenge 2013 (III)


Fabiana Caruana gewinnt das Turnier!

Eine ganze Woche lang konnte man in Zürich die Weltelite an der «Zürich Chess Challenge 2013» bewundern.  Dass am Schluss Fabiano Caruana das Turnier gewinnen würde, damit hat man nicht gerechnet. Einen Punkt Vorsprung auf den Weltmeister Viswanathan Anand in einem  6rundigen Turnier ist schon was Besonderes. Für Vladimir Kramnik und Boris Gelfand blieben am Schluss nur die Ränge 3 und 4. 

5. Runde:
Boris Gelfand - Viswanathan Anand ½ : ½
Vladimir Kramnik - Fabiano Caruana ½ : ½


6. Runde
Viswanathan Anand - Vladimir Kramnik: 1 : 0
Fabiano Caruana - Boris Gelfand: 1 : 0