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| Welcher König fällt am Ende? Bild: ChatGPT |
Für ein Ausrufezeichen sorgt Aufsteiger JSV Caissa Nidwalden. Mit jetzt sechs Siegen spielt sich das Team in einen regelrechten Höhenflug. Nun wartet am 11. April der grosse Showdown: Gegen eine Mannschaft aus der Ostschweiz geht es um nichts Geringeres als den Aufstieg in die 1. Regionalliga. Wir gratulieren ganz herzlich zum Gruppensieg!
Während hier vom Aufstieg geträumt wird, herrscht einige Ränge tiefer die pure Anspannung. Drei Teams zittern noch um den Klassenerhalt. Oftringen und Emmenbrücke gehen mit einem knappen Vorteil in die letzte Runde – ein Mannschaftspunkt Vorsprung und ein kleines Polster bei den Einzelpunkten geben ihnen zumindest ein wenig Luft. Ganz anders die Ausgangslage bei Zürich 3: Das Quintett startet vom ungemütlichen Abstiegsplatz in die entscheidende letzte Runde.
❗ Aber jetzt wird es interessant: Ausgerechnet zum Abschluss steht gemäss Spielplan ein Zürcher Derby auf dem Programm – gegen Letzi Zürich. Ein Nachbarschaftsduell, das an Dramatik kaum zu übertreffen ist. Wird das Stadtduell zum Rettungsanker oder zum Stolperstein?
Die Ausgangslage ist klar und gnadenlos zugleich: Da sowohl die Aargauer als auch die Innerschweizer ihre Begegnungen mit 1½:3½ verlieren, laufen beide Teams im Gleichschritt über die Ziellinie. Für Zürich bedeutet das: Eine Niederlage oder auch nur ein Unentschieden gegen den Quartierverein würde den Abstieg in die 3. Regionalliga besiegeln.
- Resultat ist aktuell nicht bekannt -
Doch das Schachspiel lebt ja bekanntlich auch von Überraschungen. Sollte Zürich ein kleines «Punktepäckli» schnüren oder gar für eine Sensation sorgen – wir wollen natürlich niemandem etwas unterstellen – dann ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. In diesem Fall käme es in zwei Wochen zu einem Entscheidungsspiel zwischen den beiden Mannschafts- und Einzelpunkten gleichauf liegenden Letztklassierten.
Und genau hier werden Erinnerungen wach. Erinnerungen an das dramatische Entscheidungsspiel in Langenthal vor drei Jahren, als die Entscheidung tatsächlich erst mit dem allerletzten Zug fiel. Ein Szenario, das niemand so schnell vergessen hat – und das sich nun vielleicht wiederholen könnte.
Wir hoffen natürlich auf einen positiven Ausgang für Emmenbrücke (und natürlich auch ein wenig für die Aargauer Schachkollegen...).
Resultat Emmenbrücke - Baden-Brugg 2 1½ : 3½
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Brett 1: ⬜ Dominik Mattenbergert 1917 – ⬛ Marcel Jakob 1930 ½ : ½
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Brett 2: ⬛ Andreas Wüst 1736 – ⬜ Noah Franziskus Meyer 1788 0 : 1
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Brett 3: ⬜ Tobias Koch 1856 – ⬛ Dilshad Kadir 1619 1 : 0
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Brett 4: ⬛ Danush Ahmeti 1769 – ⬜ Aryan Anand 1886 0 : 1
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Brett 5: ⬜ Hans guck in die Luft – ⬛ Pascal Brönnimann 1692 0 : 1

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