«Sieben Remis in Folge – eine Serie, die man ganz unterschiedlich lesen kann.»
Mit der Schlussrunde ging am Wochenende die Schweizerische Einzelmeisterschaft (SEM) 2026 in Grächen zu Ende. Für Roland Burri endet das Turnier mit einer bemerkenswerten Bilanz: sieben Remis in sieben Partien und dem inoffiziellen Titel des «Remiskönigs».
Positiv betrachtet bleibt er während des gesamten Turniers ungeschlagen. Andererseits fehlt der ersehnte Sieg, obwohl die Möglichkeiten durchaus vorhanden sind. Zwei Partien drohten zwischenzeitlich verloren zu gehen, konnten aber dank hartnäckiger Verteidigung noch gerettet werden. In zwei anderen Begegnungen war dagegen sogar mehr möglich – dort blieb der Gewinn auf dem Brett liegen und es reichte wiederum nur zur Punkteteilung.
Die übrigen drei Remis verliefen weitgehend ausgeglichen. Beide Seiten spielten solide, gingen kaum Risiken ein und neutralisierten sich gegenseitig.
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| Siro Alegri - Roland Burri Schweizerische Einzelmeisterschaft 2026 Quelle: Facebook |
Gerade diese Mischung macht ein Turnier interessant. Die Partien zeigen einerseits Stabilität und Widerstandsfähigkeit, andererseits aber auch, wie schmal der Grat zwischen einem halben und einem ganzen Punkt oft ist. Nicht selten entscheiden nur wenige präzise Züge über den Ausgang einer Partie.

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