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| Sofiia Hryzlova Zeichnung: ChatGpT |
Remiskönig ⭐ und Kämpferherz 💓
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| Blick in den Turniersaal Foto: Roland Burri |
Agatha Schuler kann in der Schlussrunde wie erhofft noch einmal ihr Kämpferherz unter Beweis stellen. Dank ihres zweiten Turniersiegs macht sie in der Rangliste noch einige Plätze gut. Zwar liegt auch sie am Ende sechs Ränge hinter ihrer Startposition, doch die Elozahl sinkt - starke Gegner - lediglich um einen einzigen Punkt.
Chapeau an die beiden Innerschweizer und Emmenbrückler – auch wenn sie seit vielen Jahren (Jahrzehnten) nicht mehr in unserer Region leben.
Verpasste Krönung zum Schluss
Nach einer starken Turnierwoche bietet sich Daniel Portmann im Hauptturnier 1 vor der Schlussrunde die Chance auf einen Platz auf dem Siegerpodest. Mit einem Sieg wären – je nach Ausgang der übrigen Spitzenpartien – verschiedene Szenarien möglich gewesen. Doch ausgerechnet im letzten Spiel muss er sich einem Vertreter des Crazy-Horse C.E. aus dem Kanton Waadt geschlagen geben. Die Niederlage hat gleich mehrere Folgen: Statt eine Medaille mit nach Hause zu nehmen, fällt der Luzern-Emmenbrückler in der Schlussrangliste noch auf den 11. Rang zurück. Damit verpasst er nicht nur den Bronzerang, sondern auch ein kleines, durchaus willkommenes Preisgeld, das zusätzlich gewinkt hätte.
Die Schlussrunde wird zum Stolperstein
Ebenfalls wenig glücklich endet das Turnier für Josef Lustenberger. Nach einer insgesamt überzeugenden Leistung verliert er ebenfalls seine Partie der Schlussrunde und macht in der Rangliste einen regelrechten «Rückwärts-Salto». Aus einer vielversprechenden Ausgangslage wird am Ende Rang 33.
Bemerkenswert ist dabei eine kleine Parallele: Wie schon bei Daniel Portmann ist es ein Spieler aus dem Kanton Waadt – diesmal aus Vevey –, der den Emmenbrückler entscheidend zurückwirft und ihm eine Klassierung unter den besten 15 des Hauptturniers 2 verwehrt.
Versöhnlicher Abschluss
Auch wenn die Schlussrunde aus Sicht der beiden Emmenbrückler nicht nach Wunsch verläuft, überwiegt am Ende das Positive. Beide haben in Grächen über weite Strecken starkes Schach gezeigt, wertvolle Erfahrungen gesammelt und bewiesen, dass sie auf diesem Niveau bestens mithalten können. Manchmal entscheidet eben eine einzige Partie über Freud und Leid – die nächste Gelegenheit, das Blatt zu wenden, kommt schon bald.


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