Medaillen, Elo und Preisgelder im Visier
Heute fällt an der Schweizerischen Einzelmeisterschaft in Grächen (Kanton Wallis) mit der Schlussrunde die endgültige Entscheidung in den Hauptturnieren 1 - 4 . Jetzt geht es nicht mehr nur um einen weiteren Punkt, sondern um Medaillen, Ranglistenplätze, Elozahlen und für die Spitze auch um Preisgelder. Für viele Teilnehmende ist es die letzte Gelegenheit, mit einem Erfolgserlebnis nach Hause zu reisen und das Turnier mit einer positiven Bilanz abzuschliessen. Die letzte Runde beginnt bereits um 10 Uhr vormittags - heisst also für alle Spieler und Spielerinnen: früh aufstehen und ab ins Spiellokal!
Hauptturnier 1: Daniel Portmann greift nach Edelmetall
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| Daniel Portmann Foto: ChatGpT |
Am Spitzenbrett kommt es zum grossen Showdown: Gewinnt einer der beiden Führenden, ist ihm der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Endet die Partie hingegen remis, könnten die direkten Verfolger noch gleichziehen, sodass die Zweitwertung (Sonneborn-Berger) über Gold, Silber oder Bronze entscheiden müsste.
Für Daniel Portmann ist die Ausgangslage klar: Mit einem Sieg wäre ihm mindestens die Bronzemedaille sicher. Je nach Ausgang der Spitzenpartie könnte sogar noch mehr möglich sein. Bei einem anderen Resultat dürfte er hingegen noch einige Plätze im Schlussklassement einbüssen. Hochspannung ist also garantiert.
Hauptturnier 2: Josef Lustenberger mit gelungener Revanche
Josef Lustenberger ist die Revanche geglückt. Gegen die talentierte Nachwuchsspielerin des Schachclubs Cham macht er die Niederlage vom Weihnachtsturnier 2024 vergessen und sichert sich einen wichtigen Punkt.
Zum Abschluss des Hauptturniers 2 wartet allerdings noch einmal eine anspruchsvolle Aufgabe. Sein Gegner ist der Sieger des letztjährigen Hauptturniers 4 und stammt aus der Genferseeregion. Gelingt Josef ein weiterer Erfolg, könnte er im Schlussklassement nochmals einige Plätze gutmachen.
Hauptturnier 3: Roland Burri vor dem «Remiskönig»-Titel
Roland Burri bleibt seiner Turnierlinie treu und steuert nach einem weiteren Unentschieden auf einen inoffiziellen Titel zu: den des «Remiskönigs» von Grächen. Nur noch eine Partie trennt ihn von dieser kuriosen Auszeichnung.
Zum Abschluss trifft er auf einen jungen Walliser aus Martigny, der sich für das kantonale Junioren-Finale qualifiziert hat. Ob Roland seine beeindruckende Remisserie fortsetzt oder doch noch einen entscheidenden Vollerfolg feiern kann, wird sich in der Schlussrunde zeigen.
Agatha Schuler will das Turnier mit einem Erfolg beenden
Weniger erfreulich verläuft die vorletzte Runde für Agatha Schuler. Gegen einen Gegner, der noch im vergangenen Jahr im Hauptturnier 2 spielte, muss sie eine weitere Niederlage hinnehmen.
Zum Turnierabschluss erhält sie noch einmal die Gelegenheit, ein positives Zeichen zu setzen. Gegen einen Junior der Schulschachprofis möchte sie ihre kämpferische Einstellung unter Beweis stellen und die Meisterschaft mit einem versöhnlichen Erfolgserlebnis abschliessen.Viel Glück!

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