– Rückschlag verdaut –
Nach dem eher ernüchternden Mittwoch, an dem die Gegner unseres Quartetts mehrheitlich als Sieger vom Brett gingen, zeigt sich die fünfte Runde am Donnerstag wieder von der freundlicheren Seite. Alle vier Emmenbrückler holen mindestens einen halben Punkt und können ihre Positionen in den Tabellen behaupten.
📝 Aufgeschnappt
Für einen lustigen Text sorgt der .Schachklub Réti Zürich auf seiner Homepage. Dort ist nach Daniels Niederlage zu lesen::«Mit Daniel haben wir Rétianer beim letztjährigen Engadiner Pfingstopen sehr gute Erfahrungen gemacht. Die guten Erfahrungen gehen weiter, Lluís gewinnt die Partie mit Mühe & Matt.»
Aber: Daniel bleibt auf Podestkurs
Nach der unerwarteten Niederlage vom Vortag meldet sich Daniel Portmann im Hauptturnier 1 eindrücklich zurück. Mit einer Punkteteilung* verkürzt er den Rückstand auf die Spitze wieder etwas. Zwar dürfte es in den verbleibenden zwei Runden schwierig werden, die Leaderposition noch einmal anzugreifen, doch ein Platz auf dem Podest liegt weiterhin in Reichweite.
* Daniel ringt in dieser Runde der Schweizer Meisterin 2026 im Mädchenschach von der École d'Échecs Genève ein hart umkämpftes Remis ab und dürfte einiges an Energie gekostet haben. Zum Abschluss seiner persönlichen «Tour de Suisse» wartet morgen mit einem Gegner aus dem Tessin bereits der nächste Vertreter eines weiteren Landesteils.
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| Grächen VS Bild: ChatGpT |
Josef bestätigt seine starke Form
Im Hauptturnier 2 setzt Josef Lustenberger seine konstanten Leistungen fort. Nachdem er in der vierten Runde als einziger Emmenbrückler einen vollen Punkt erzielt hat, folgt nun ein solides Remis gegen den Sieger der Kategorie B des Burgdorfer Stadthaus-Open.
In der sechsten Runde kommt es zu einem Wiedersehen mit der jungen Clara Husser aus der Talentschmiede des Schachklubs Cham – eine interessante Neuauflage.
Roland sammelt Remis – Agatha startet den Schlussspurt
Im Hauptturnier 3 bleibt Roland Burri seiner Linie treu. Bereits zum fünften Mal endet die Partie unentschieden. Damit ist er auf bestem Weg zum inoffiziellen Titel des «Remiskönigs». Gelingt ihm in den beiden Schlussrunden nochmals je eine Punkteteilung, dürfte ihm diese inoffizielle Auszeichnung kaum mehr zu nehmen sein.
Für den schönsten Aufwärtstrend sorgt hingegen Agatha Schuler. Nach zwei Remispartien hat sie endlich den ersten Vollerfolg eingefahren und macht in der Rangliste gleich mehr als zehn Plätze gut. Sollte sie den Schwung in die beiden Schlussrunden mitnehmen, ist ein weiterer deutlicher Sprung nach vorne durchaus möglich..
Spannung bis zum Schluss
Damit dürfen die Emmenbrückler den beiden letzten Runden der Schweizerischen Einzelmeisterschaft mit berechtigtem Optimismus entgegenblicken. Podestchancen für Daniel, eine starke Ausgangslage für Josef sowie die Hoffnung auf einen gelungenen Schlussspurt von Roland und Agatha versprechen zwei spannende Schlusstage in Grächen.

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