– Offizielle Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft Emmenbrücke

📅 Termine im Februar 2026
🎭 Montag, 16. Februar – Güdismontag (Fasnacht) – kein Schach 🎭
♟️ Samstag, 21. Februar – Schweizerische Gruppenmeisterschaft Olten 2 und Zug 3
📍 Montag, 23. Februar – IGM-Schlussrunde Regional A in Entlebuch (- Sursee 2) 📍
🏆 Freitag, 27. Februar – IGM 2026 Cham – Emmenbrücke 2, Regional B

Samstag, 14. Februar 2026

♟️ Der schachlose Schmutzige Donnerstag

ChatGPT
Andi Wüst / ChatGPT: - 

Es ist der Schmutzige Donnerstag in Luzern und Umgebung. Punkt fünf Uhr morgens explodiert sowohl in der Stadt wie auch in umliegenden Gemeinden der Urknall. Die Gassen füllen sich mit Guuggenmusigen und fasnächtlich gekleideten Zuschauern. 

Es ist kein Spielabend und auch kein Training,
Kein Klappern der Figuren.
Kein leises «Schach»,
Kein hitzig diskutiertes Bauernendspiel. Nur… Stille im Spiellokal. Ein Zustand, den man bei uns höchstens aus Pattstellungen kennt. Doch schon bald liegt das Konfetti zentimeterdick – und bei einem Mitglied der Schachgesellschaft Emmenbrücke geschieht etwas völlig Unerwartetes:

Das Problem

Wie jedes Jahr gilt bei uns die eiserne Regel:
Während der Luzerner Fasnacht ruht das Schach - so auch am kommenden Montag (nicht vergessen!).

Vernünftig. Logisch. Traditionell.

Und trotzdem sitzt Reto* zuhause vor seinem Brett.
Er stellt die Figuren auf.
Er seufzt.
Er räumt sie wieder ab.

«Es fühlt sich falsch a», murmelt er, «Wie en Partie ohni König.“

Gleichzeitig marschiert draussen eine Guuggenmusig vorbei – im exakt gleichen Rhythmus wie eine tickende Schachuhr.

Tick. Tsching. Tick. Tröööt.

Zufall? Wohl kaum.


Die ersten Symptome

Am Nachmittag treffen sich einige Mitglieder zufällig in der Stadt.

  • Einer analysiert das Konfettimuster am Boden wie eine komplexe Mittelspielstruktur.

  • Eine andere kommentiert: «Wenn de Fritschi-Omzog do jetzt links abbiegt, isch das eigentlich wie en Rochade - oder meh wie en Sprengerzog...?»

  • Und ein Junior kommentiert einen falschen Trompetenstoss: «Schaaach!»

Spätestens da wird es uns klar:
Man kann einen Spielabend absagen.
Aber nicht das Denken - und an was denken Schachspieler meistens...?


Die inoffizielle Analyse

Im Café – rein zufällig, versteht sich – entsteht dann später eine Serviettenanalyse.

«Angenommen, e Guugger isch e Springer», fängt einer an.
«Logisch», sagte ein anderer. „Er chunt immer vo der Siite.»
«Und d’Konfetti?»
«Bauern. Ganz vill. Und am Schluss liged alli ume.»

Die Diskussion dauert länger als manche Blitzpartie.

Und obwohl offiziell kein Schach angesetzt ist, wird mehr über Strategie und Taktik gesprochen als an manchem unserer zahlteichen Vereinsabende.

* Name der Redaktion nicht bekannt 


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