đ Regel-Box: đ
Pflicht des Mannschaftsleiters in der Zeitnot
Zufall oder Absicht? đ In den letzten acht Wochen passierte es gleich dreimal (!): Die Gegner unseres JOURNAL-Redaktors ĂŒberschritten die Zeit – einmal in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft, zweimal in der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft. Prompt kam die Frage auf:
Muss der Mannschaftsleiter eingreifen? Darf er?
Oder lieber wegschauen?
Es gab viel Diskussion drumherum – jetzt gibt’s endlich eine Antwort!
Kurz gesagt: Wegschauen geht nicht! Der Mannschaftsleiter (ML) hat die Aufgabe, in Zeitnot besonders genau hinzuschauen.
Was er tun muss:
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✏️
Die ZĂŒge mitschreiben, damit eine mögliche ZeitĂŒberschreitung nachweisbar ist.
➜ Kleiner Hinweis fĂŒr Fischer-Fans: Bei 30 Sekunden Bonus pro Zug notieren die Spieler trotzdem selbst. - ⏱️ Jede ZeitĂŒberschreitung feststellen, auch wenn es den eigenen Spieler trifft.
- ⚖️ Neutral bleiben – keine Tipps zur Zugzahl, keine Hinweise auf die Uhr.
So sorgt der Mannschaftsleiter dafĂŒr, dass der Wettkampf fair und regelgerecht ablĂ€uft – und dass niemand «heimlich» die Zeit ĂŒberschreitet, ohne dass es jemand merkt.
Link zum SSB: Stellung des Mannschaftsleiters đ
Kurzum: Die Uhr tickt, der Mannschaftsleiter wacht – und am Ende gewinnt nicht die Uhr, sondern das faire Spiel.
Andreas WĂŒst, Nationaler Schiedsrichter (NA)
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