– Offizielle Schach-, Brett- und Figurenzeitung der Schachgesellschaft EmmenbrĂŒcke

Montag, 2. Februar 2026 19:30 Uhr - Vereinsmeisterschaft 2. Runde

Mittwoch, 28. Januar 2026

Wenn die Uhr tickt...

📝 Regel-Box: đŸ“

Pflicht des Mannschaftsleiters in der Zeitnot

Zufall oder Absicht? 😊 In den letzten acht Wochen passierte es gleich dreimal (!): Die Gegner unseres JOURNAL-Redaktors ĂŒberschritten die Zeit – einmal in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft, zweimal in der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft. Prompt kam die Frage auf:

Muss der Mannschaftsleiter eingreifen? Darf er? 
Oder lieber wegschauen?

Es gab viel Diskussion drumherum – jetzt gibt’s endlich eine Antwort! 
Kurz gesagt: Wegschauen geht nicht! Der Mannschaftsleiter (ML) hat die Aufgabe, in Zeitnot besonders genau hinzuschauen.


Was er tun muss:

  • ✏️ Die ZĂŒge mitschreiben, damit eine mögliche ZeitĂŒberschreitung nachweisbar ist.
    ➜ Kleiner Hinweis fĂŒr Fischer-Fans: Bei 30 Sekunden Bonus pro Zug notieren die Spieler trotzdem selbst.
  • ⏱️ Jede ZeitĂŒberschreitung feststellen, auch wenn es den eigenen Spieler trifft.
  • ⚖️ Neutral bleiben – keine Tipps zur Zugzahl, keine Hinweise auf die Uhr.

So sorgt der Mannschaftsleiter dafĂŒr, dass der Wettkampf fair und regelgerecht ablĂ€uft – und dass niemand «heimlich» die Zeit ĂŒberschreitet, ohne dass es jemand merkt.
Link zum SSB: Stellung des Mannschaftsleiters đŸ”—

Kurzum: Die Uhr tickt, der Mannschaftsleiter wacht – und am Ende gewinnt nicht die Uhr, sondern das faire Spiel.

Andreas WĂŒst, Nationaler Schiedsrichter (NA)

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