- am 5. Dezember St. Nikolaus Anlass - kein Schach (Infos siehe Beitrag unten) -

Sonntag, 1. Mai 2022

♗♞ SMM 2022 (1) Emmenbrücke - Tribschen 2

SMM-Matchbericht 🔺von Mario Bobbia (Mannschaftsleiter SK Tribschen) 

Emmenbrücke-Tribschen 2
3½ : 2½
Matthias Mattenberger (2030)- Lukas Fischer (2073)1 : 0
Ismajl Velija (1875)- Hugo Ensmenger (1843)½ : ½
Dominik Mattenberger (1759)- Roman Deuber (2042)½ : ½
Josef Lustenberger (1747)- Daniel Portmann (2006)0 : 1
Danush Ahmeti (1795)- Claudio Caduff (1852) ½ : ½
Tobias Koch (-)  -   Markus Eichenberger (1917)1 : 0

Es ist ein wunderschöner Paukenschlag! und das Startsignal für eine hoffentlich erfolgreiche Saison. Mit einem knappen aber hochverdienten 3½:2½-Erfolg schickt Aufsteiger Emmenbrücke die hochkarätige und favorisierte Mannschaft aus Luzern zurück in die Leuchtenstadt. Praktisch an allen Brettern elomässig unterlegen kann ein Heimsieg gefeiert werden. Allerdings sei auch fairerweise erwähnt, es war natürlich ein wenig Glück dabei. Tribschen muss auf ihren stärksten Spieler verzichten (Einsatz in der NLB), während die Vorörtler ihre beste Aufstellung präsentieren. 

Links: Emmenbrücke Topspieler Josef «Seppi» Lustenberger
Der einzige SGE-Verlierer: Daniel Portmann, Tribschen (rechts)
(Foto: Andi Wüst)

Der Beginn des Wettkampfs verläuft gut. Zwar hat Danush Ahmeti in einem - nach eigener Aussage - gewonnenen Endspiel den falschen Bauern gezogen und zum Remis verdorben, dafür gelingt unserem Verstärkungsspieler Ismajl Velija am vordersten Schwarzbrett ebenfalls ein halber Punktgewinn. Am Ende steht ein Springer zur Verteidigung eines Randbauern und das zweite Unentschieden ist perfekt. Einen schönen Angriffssieg bringt Emmenbrücke danach in Front. Matthias Mattenberger bezwingt den mehrfachen Innerschweizer Meister und Cup Waldstätte-Sieger mittels schönem Mattangriff. Unser langjähriger Topspieler - und bei Emmenbrücke nicht mehr wegzudenken - Josef Lustenberger steht in seiner Partie klar auf Gewinn. Aber ein perfider Bauernzug seines Gegenspielers führt zu einer unabwendbaren Mattstellung. Aber auf unseren neuen Mannschaftsspieler Tobias Koch ist Verlass. Nach einem clever eingefädelten Damentausch wandert sein Freibauer auf c1 und wird zu einer neuen Dame mit der erneuten Führung für das Heimteam. Also liegt es wieder einmal am Jüngsten der «Sechs», an Dominik Mattenberger. In einer hochdramatischen Schlussphase mit Qualitätsminus, aber zwei verbundenen Freibauern schafft er noch beinahe die Sensation. Der erfahrene SKT-Spieler im Nationalliga B-Team und der 2. Bundesliga muss alle versteckten Züge suchen und finden und am Schluss glücklich um den halben Punkt sein.

Weiter geht es schon in zwei Wochen zum Auswärtsspiel gegen Cham. Die Zuger können ebenfalls auf eine starke Mannschaft aufbauen und werden versuchen den Heimvorteil auszunützen. In der Startrunde gewinnt Cham das Auswärtsspiel gegen  Oftringen mit 4:2.

Internetpräsenz vom Schachklub Tribschen Luzern 🔺
SMM-Matchbericht 🔺von Mario Bobbia (Mannschaftsleiter SK Tribschen)