
Nach vielen Erfolgen in der damaligen Sowjetunion ersuchte er 1976 um politisches Asyl in der Schweiz. Nach einer harten Zeit, wo ihn die Sowjets jahrelang boykottierten konnte er trotz allem seine internationale Karriere fortsetzen und für die Schweiz spielen. Unter anderem vertrat er unser Land elfmal an olympischen Spielen, darunter auch an der Schacholympiade 1982 in Luzern. Viktor Kortschnoi war zeitlebens ein Kämpfer – am Schachbrett und in seinem Leben. Während seiner langen Karriere war er an unzähligen Schachbüchern aus alter und neuer Zeit (Tschaturanga aus dem Olms Verlag) und seinen eigenen Publikationen beteiligt
Das Schachmusum in Luzern (Kriens) widmet nun Victor Kortschnoj die erste offizielle Ausstellung im Schachmuseum: Viktor Kortschnoi – Ein Leben für das Schach. Gezeigt werden seine Trophäen, Bücher, die offiziellen Partieformulare der Mannschafts-Weltmeisterschaften 1989/1993/1997 sowie Fotos seiner langjährigen Karriere in der UdSSR und in der Schweiz.
Werden Sie Zeuge seines Schaffens und seiner aussergewöhnlichen Fähigkeit, die Menschen in den Bann der 64 Felder zu ziehen. Unterstützt wird die Ausstellung von der Stiftung ACCENTUS, Sport+Kultur Luzern, Kanton Luzern, Swisslos, den Gemeinden Luzern Stadt, Kriens, Horw und Wohlen sowie zahlreichen weiteren Institutionen und Privatpersonen aus der ganzen Schweiz.
zum Schachmuseum
Viktor Kortschnoj bei Wikipedia
Rückblick Schacholympiade 1980
Schweizerische Einzelmeisterschaft Grächen 2009
Viktor Kortschnoj, FIDE-Ehrenmitglied
Lieber einen falschen Plan den man versteht als einen richtigen den man nicht versteht" (Viktor Kortschnoi)
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