- am 5. Dezember St. Nikolaus Anlass - kein Schach (Infos siehe Beitrag unten) -

Sonntag, 25. März 2012

SGM 2012 (7) Emmenbrücke - Zug 2


Im letzten Spiel der aktuellen Spielzeit konnte das Team noch einmal unbelastet aufspielen. Das Resultat ist ausnahmsweise mal Nebensache.

Emmenbrücke-Zug 2 :3½
Daniel Portmann (2052)-Hans Speck (1989)0:1 
Josef Lustenberger (1762)-Kurt Baumann (1881)½:½ 
Silvio Niemann (1758)-Claude Baumann (1930)0:1
Andreas Wüst (1753)-Ken Lee (1895)½:½
Danush Ameti (1771)-Bruno Kälin (1782)½:½


Restaurant Listrig, Emmenbrücke
Im vergangenen Jahr durften wir in der letzten Runde nach Zug reisen und landeten einen hohen Überraschungs-Sieg. In der aktuellen Saison gibt es genau die gleiche Schlussrunden-Paarung, diesmal allerdings mit Emmenbrücke als Gastgeber. Gespielt wird im Restaurant Listrig. Für Zug geht es noch um eine theoretische Chance für den Gruppensieg, bei Emmenbrücke bestenfalls noch um einen guten Schlussrang und um persönliche Elopunkte.

Ein interessantes Mittelspiel entsteht bei Josef Lustenberger. Alle Damen und Türme sind im Zentrum postiert und neutralisieren sich gegenseitig. Die logische Folge ist dann eine gerechte Punkteteilung. Silvio Niemann gerät in die Fänge der ehemaligen Schweizer Meisterin und opfert die Qualität. Zwar kann er in der Folge den Materialnachteil fast ausgleichen, doch eine schlechte Stellung lässt ihm wenig Gegenspiel. Springer gegen Läufer heisst es für Andi Wüst. Nachdem diese Figuren getauscht sind bleiben noch je zwei Türe übrig. Die anschliessende Analyse zeigt, dass nur ein Fehler eines Spielers noch das Resultat verändert hätte. Daniel Portmann kommt mit seinem schwarzfeldrigen Läufer nicht klar und  verschlechtert sich die Stellung selber. Das Zuger Urgestein bedankt sich und sichert seinem Team den definitiven Mannschaftssieg. Am Schluss verbleibt noch Danush Ameti. Als Letzter im Spiellokal eingetroffen, als Letzter die Partie beendet... Schon aus der Eröffnung heraus greift er mit dem kompletten Bauernheer an und verliert dabei zwei seiner Angreifer. Am Schluss profitiert er von gegnerischen Fehlern und sichert sich ebenfalls einen halben Punkt.

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